Warum diese große Fächervielfalt in der Oberstufe?

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4 Antworten

1. Never change a running system.

2. Die Idee hinter den vielen unterschiedlichen Fächern ist es den Schülern Alternativen zu ihren vielleicht schon bestehenden Berufswünschen zu bieten.
Zwar hast du recht, dass man vieles später nicht gebrauchen kann, wie z.B. Gedichtsanalysen, aber dennoch ist es immer von Vorteil solche Methoden erlernt zu haben.
Bei dem Beispiel der Gedichtsanalyse hilft diese dem Schüler Empathie zu lehren, da dieser in das sehr persönliche Werk eines Dichters hineinversetzt und zu verstehen muss, was die Intension dahinter ist.
Andere "überflüssige" Fächer wie Sport, Kunst und Musik dienen dem Ausgleich. So sorgt Sport dafür, dass du wenigstens 1x die Woche gesunden und kontrollierte körperliche Ertüchtigung erhälst. Kunst weckt unsere kreative Seite und lehrt uns Gefühle auszudrücken oder uns von der Seele zu malen.
Musik ist zwar an vielen Schulen größten Teils Theorie, aber an anderen Schulen, singt und musiziert man auch, wodurch Zusammenarbeit und das Gefühl zu einem großen Ganzen zu gehören gefördert wird.
Geschichte, Geographie (Erdkunde) und PoWi vermitteln uns unsere Wurzeln, erklären, wie es zu bestimmten Ereignissen kommen konnte, warum heute etwas so und so ist und, wie es in der Zukunft werden wird/könnte.

Lange Geschichte kurzer Sinn:
Auch wenn unser Schulsystem etwas veraltet und nicht immer zu unserem Besten gewogen sein zu scheint, ist es doch in vielerlei Hinsicht gut durchdacht.
Konzentriere dich auf deine Stärken, aber vernachlässige nicht den Rest, denn wenn du dich wirklich für etwas mehr interessierst, wirst du dir dafür auch Zeit nehmen und sei es Zeit aus deiner Freizeit.

Hoffe ich konnte ein bisschen helfen ;)

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Da geht's um Allgemeinwissen, denn du machst kein Fachabitur. Da wird eben von dir etwas mehr erwartet, da es ist um die Vorbereitung auf ein bestimmtes Interessengebiet geht. 

Gerade wenn du schon weißt, was du später machen willst, können auch die anderen Fächer eine gute Grundlage sein - zum Nachdenken z.B. Auch als Chemiker, Physiker oder Ingenieur brauchst du mehr als nur dein Fachwissen. Ethik z.b. hat mit jedem Beruf etwas zu tun - und es wäre doch sicher hilfreich, wenn du dich eloquent ausdrücken könntest....

Außerdem bringen dir diese Fächer das Lernen bei und das brauchst du auf jeden Fall. Sie sind also alles andere als nutzlos.

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Weil es ein Abitur ist. Eben eine "Allgemeine Hochschulreife" und dafür setzt man eben eine gewisse Menge an breitgefächertem Wissen voraus.
Sonst bräuchte man ja kein Abitur machen sondern geht in eine Fachausbildung, hat aber aufgrund des fehlenden breiten Wissens auch weniger Weiterbildungsmöglichkeiten.

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Weil es sich um eine allgemeinbildende Schule handelt. Die Chance ein Fachidiot zu werden, bekommst du noch früh genug.

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