Warum dienen die Menschen lieber ihren Haustieren als Gott?

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60 Antworten

  • Jeder Mensch kümmert sich um das, was ihm wichtig ist, oder wo ein Hilfebedarf gesehen wird, oder wo man einen Vorteil/Nutzen darin sieht
  • Haustiere brauchen evtl. zum überleben, dass man sich um sie kümmert, Gott überlebt auch ganz gut, wenn sich kein Mensch um ihn kümmert
  • Es gibt Gläubige, die den Dienst am Mitmenschen/an der Mitschöpfung als Dienst an Gott betrachten
  • Andere glauben nicht an einen Gott
  • ....etc... da gibt es sicher noch eine Menge Gründe und Erklärungen, und auch Kombinationen daraus.  
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Kommentar von Abahatchi
14.02.2016, 14:28

Haustiere brauchen evtl. zum überleben, dass man sich um sie kümmert, Gott überlebt auch ganz gut, wenn sich kein Mensch um ihn kümmert

nett formuliert

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Weil Gott nicht mit mir kuschelt wenns mir mies geht, nicht total albern hinter irgendwelchen Papierfrüseln herrennt um sie zu "erlegen", mir nicht all seine Liebe zeigt nur weil ich ihm grade den Bauch kraule oder die Öhrchen und er nicht dafür sorgt das ich jeden Tag mindestens eine Stunde an die frische Luft komme statt in der Wohnung zu versauern.

Gott dagegen ist eine abstrakte Figur, ich weiß mit ihm nichts anzufangen, wenn er überhaupt existiert (wo ich mir nicht so sicher bin) gehen ihm die Sorgen und Probleme Einzelner offensichtlich komplett am hinteren Teil seines wieauchimmer gestalteten Körpers vorbei. Warum sollte ich 10 Stunden am Tag in irgendeinem kalten Gemäuer hocken und brüten wenn ich doch stattdessen mit meinen Tieren ein Leben führen kann?

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Gott ist doch angeblich überall und immer. Also verbringt man auch überall und immer Zeit mit Gott - ob man will oder nicht...

Sich um seine Tiere zu kümmern, für die man Verantwortung hat, ist doch sicher gottgefällig und so gut wie jedes Gebet, meinst du nicht? Und Gott ist ja überall...

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Für viele Menschen gibt es keinen Gott. Unter diesen Menschen gibt es einen Teil, der sich gerne mit Tieren beschäftigt. Gott ist keine Alternative.

Natürlich gibt es auch Menschen, die an Gott glauben und Tiere halten. Diese Menschen schenken Gott Aufmerksamkeit. Da aber Tiere auf ihren Halter angewiesen sind, Gott jedoch nicht auf den Halter der Tiere, kann es passieren, dass selbst diese Menschen ihren Tieren mehr Aufmerksamkeit schenken.
Es geht dann oft nicht darum, was einem Gott oder das Tier geben kann, sondern darum, wem man selber etwas geben kann / muss.
Für Gott hat man keine Verantwortung. Der kommt schon klar. Für ein Tier hat man Verantwortung.

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Indem ich alle meine Haustiere liebe, als Gottes Geschöpfe achte und pflege  ehre ich auch Gott - so müßte doch eigentlich die Denkweise eines Gottesgläubigen funktionieren, denke ich als alter Atheist.

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Einem Haustier dienen? Ich sehe das nicht so, weil man bekommt bei Zuwendung auch immer etwas vom Tier zurück. Das ist ein geben und nehmen. Etwas greifbares, spontanes. Etwas wundervolles. 

Nun bin ich weder getauft noch gläubig. Ich kann mir nicht vorstellen das ich diese Form der Zuwendung von einem bekommen könnte an dessen Existenz ich nicht glaube.

Hier sind Respekt und Toleranz gefragt, jeder wie er es für sich möchte. 

Schon das du davon ausgehst anderen auf den Schlips zu treten macht mich stutzig.

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Weil ihre Haustiere echte Lebewesen sind, die Hunger und Schmerzen und Leid empfinden können, wie der Mensch eben auch, Gott hingegen nichts als eine fiktive Gestalt, die von Menschen erfunden wurde, um andere Menschen kontrollieren und maßregeln zu können.

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Was würdest sagen wenn deine Eltern sich mehr mit Gott Beschäftig hätten als mit dir.
Hättest deine Flasche bekommen, Pampers gewechselt wenn sie gerade die Streichel Einheiten vergeben hätten? Mein Tier ist Reell und hat Bedürfnisse
Verbringst auch mehr Zeit mit Gott als mit deine Eltern/Freunde??

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Bin zwar nicht in der Kirche weil ich das Ganze für Humbug halte, aber mir fällt da noch so ein Satz aus der Bibel ein. " Ich bin bei Dir, alle Tage, bis an der Welt Ende ". Also sind wir doch in jeder Sekunde mit "Gott" verbunden!!!!

Das Göttliche ist für mich das Universum, das Hier und Jetzt, die Natur, also auch Mensch und Tier.

Obwohl ich beim Menschen manchmal denke, dass seine Erschaffung ein fehlgeschlagenes göttliches Experiment war.

Na ja, jeder hat schließlich mal klein angefangen !!

Alles Andere wurde nur geschaffen, um die Menschn dumm und steuerbar zu machen.

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Was für eine irrsinnige Frage. Wie kann man beides bitte überhaupt vergleichen? Erstens mal "dient" man seinem Haustier nicht, sondern lebt mit ihm zusammen, füttert es, streichelt es. Manche sind im Gegenteil sogar der Meinung, über ihr Haustier zu "herrschen". Und was bedeutet es denn deiner Meinung nach, "Gott zu dienen"? Tag und Nacht zu beten, ohne in seinem Leben noch irgendwas anderes zu machen? Dieser Logik zufolge darf man dann auch weder arbeiten, noch Kinder haben, noch irgendwelche Hobbys betreiben. Dann kann man ja auch gleich in ein Kloster gehen. Oder sind nur Mönche und Priester deiner Meinung nach "wahre Gläubige"?

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Weil Haustiere im Gegensatz zu Gott real sind. Sie können tatsächlich mit dir interagieren und (je nach Art des Haustiers) dir ihre Gefühle und Zuneigung zeigen. Sie sind dir dankbar für die Zeit die du mit ihnen verbringst und lassen dich das unmissverständlich wissen.

Gott reagiert überhaupt nicht auf irgendwelche deiner Annäherungsversuche. Genausogut kann man zu einem Stuhl beten, der beantwortet Gebete auf dieselbe Weise.

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Indem man Zeit mit Tieren verbringt, verbringt man Zeit mit Gott. Wenn Gott Liebe ist, ist das Handeln in Liebe (zu dem Tier) Handeln in Gott.

"Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr mir getan." Das darf man ruhig ausdehnen auf alle Lebewesen.

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 19:02

warum sollte man automatisch zeit mit Gott verbringen wen man zeit mit Tieren verbringt?und warum denkst du das Jesus dieses zitat auch auf Tiere angewendet hat?

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Kommentar von ASmellOfRoses
15.02.2016, 13:38

Tausend Dank für diese außergewöhnlich schöne und berührende Antwort, gamine - sehe ich genauso...:)

Ich bin mir absolut sicher, dass dieses Zitat Jesu auch den Tieren galt.

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Mein Hund war mein ein und alles. Mit dem konnte ich spielen, spazieren gehen, Freude haben, Freude teilen, usw.

Gott hingeben bringt mir gar nichts....den kann ich weder sehen, noch tut diese imaginäre, nichtsexistierende Märchenfigur etwas für mich.

Wenn etwas immateriell ist und/oder keine Energieform besitzt, dann ist es für mich uninteressant, für welches ich nicht eine Sekunde auch nur opfere!

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Kommentar von bonamassa23
14.02.2016, 16:18

du hast recht Gott ist nicht materiell und deshalb nicht von dieser welt.leider ist dein herz verstockt deshalb denkst du das er nichts für dich tut.du solltest jedoch dankbar sein für das was du hast.du lebst in einem reichen land und muss nicht hungern.und auserdem was ist den so schlimm das Gott für dich was machen müsste?

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Die Frage impliziert, dass alle Tierhalter Atheisten sind.....

Dass dem so ist, glaube ich auch nicht.... Ich meine mich zu erinnern, dass Benedikt XVI einen Kater hatte, der Chico hieß. Der Stellvertreter Gottes konnte scheinbar Religosität und Tierliebe miteinander vereinbaren.

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Du hast deinen Glauben zu Gott, andere Menschen glauben nicht an Gott. Ich habe zwei Katzen die ich über alles liebe ich diene ihnen aber nicht aie gehören aber einfach zur Familie und ich kümmere mich um sie. Jeder Mensch hat einen anderen Glauben und das ist auch gut so. Hindus z.b. haben nicht einen Gott sondern sehr viele Götter... Wenn man eine besondere Beziehung zu einem Tier hat kann dieses manchmal wie ein Bruder oder eine Schwester für dich sein. Mein Glaube an Gott ist gestorben, da es für mich erstens zu viele Widersprüche gibt und sonst schlimme Dinge nicht passiert wären. Jeder Mensch ist ein Individuum und glaubt daher an verschiedene Dinge z.b. auch Tiere

LG Anna

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Kommentar von KeinenDunst
15.02.2016, 13:56

Auch Wissenschaft ist nur ein Glaube od. kann irgendjemand z.B. beweisen das Erdöl aus abgestorben Tieren entstand (wenn ja wäre dies ein Durchbruch in der Wissenschaft). Die Geschichte zeigt uns das die Wissenschaft auch nur aus Glaubensbekenntnissen besteht. Ich sage nur "und sie dreht sich doch".

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Gehen wir mal davon aus, daß die Frage ernst gemeint ist.

Dann möchte ich sie so beantworten: Mein Haustier wohnt mit mir zusammen in einem Haus, ist meistens da, hat entweder Hunger oder will liebgehabt werden. Und ich will es auch liebhaben. Es schläft mit mir in einem Bett und ist sehr kuschelig. (Katze)

Gott dagegen ist etwas sehr Abstraktes, hat, nach langem Nachdenken, nicht viel mit mir zu tun (ich auch nicht mit ihm) und existiert wahrscheinlich nur als Fiktion in den Vorstellungen mancher Menschen. Wer ihn zum leben braucht, dem sei er von Herzen gegönnt. Aber im Alltag der meisten Menschen kommt er faktisch nicht vor, hat er keine Bedeutung.

Das mag mancher für schädlich befinden und für nicht akzeptabel aber zum Glück ist das reines Privatvergnügen.

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Kommentar von bonamassa23
15.02.2016, 23:16

ich finde es voll niedlich das deine katze mit dir im bett schläft.ich liebe babykätzchen...miau

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Deine Frage bestätigt mich wieder einmal in meiner Überzeugung, dass die wirklichen Frevler die Gläubigen sind. Ein Atheist beschränkt sich schließlich darauf, nicht an die Existenz Gottes zu glauben. Das ist keine Beleidigung.

Gläubige hingegen basteln sich einen Gott, der an Niederträchtigkeit und Schäbigkeit alles übertrifft, was Menschen je zustande gebracht haben. Von Größe keine Spur.

Wäre ich Gott, wäre ich stinksauer auf dich, weil du mich für ein narzisstisches A...loch hältst, das es nicht ertragen kann, wenn der Mensch sich auch nur eine Sekunde mit etwas anderem als mir beschäftigt, sei es in Gedanken oder Taten. Was fällt dir ein, mich für ein so armes, krankhaft geltungssüchtiges Würstchen zu halten?

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Kommentar von bonamassa23
15.02.2016, 20:34

liebe zicke52! du machst deinen usernamen alle ehre! wie dem auch sei.wir basteln uns keinen Gott da Jehova von sich selbst in dr Bibel zeugniss ablegt und keinen Ursprung hat auser sich selbst.gott ist nie stinksauer da er keine niederen Eigenschaften hat bzw Zorn gier etc.auserdem habe ich dich nicht für ein Würstchen gehalten...ändere nun jedoch meine Meinung.schöne Fastenzeit!

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Wenn man Zeit mit Tieren verbringt, verbringt man gleichzeitig auch Zeit mit Gott!

Denke mal, Franz von Assisi ist dir ein Begriff?! Dass alle Lebewesen vom Schöpfer dem allmächtigen Gott gemacht wurden, und uns absolut ebenbürtig sind, sollte daher allerseits bekannt sein.

Wenn man sich um Tiere kümmert, ihnen Nächsten-und Fürsorge schenkt, sie weder quält noch als minderwertig ansieht, der handelt absolut im Namen Gottes. Somit dient er selbigem. Ich als gläubige Christin, sehe das zumindest so.


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Kommentar von bonamassa23
15.02.2016, 18:28

direkt zeit mit Gott verbringt man indem man zeit mit Gott verbringt.man verbringt nicht automatisch zeit mit Gott wen man zeit mit Tieren zeit verbringt da Tiere ebenfalls dem körperlichen Tode unterworfen sind...wie dem auch sei franz von Assisi ist mir ein begriff.du hast recht wen du meinst das man wen man Tiere gut behandelt im willen gottes handelt.meine korrektur sollte dich nicht zornig stimmen.lg

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Weil es Tiere gibt und Gott nicht. 

Warum sollte ich meine Zeit für ein Glaube, in meinen Augen auch Lüge verschwenden während ich mit Lebewesen zusammen sein und helfen kann, die es auch sicher gibt? 

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Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich meinem Haustier nicht diene. Ich halte es zu meinem Vergnügen, pflege es weil mir Spaß macht, mich um es zu kümmern und genieße die Beziehung zu ihr.

Warum ich lieber Zeit mit ihr als mit einem Gott verbringe? Sie existiert, Gott nicht. Du beschäftigst dich doch sicher auch lieber mit realen Menschen als mit Menschen aus einem Film oder?

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