Warum hat Deutschland so scharfe Waffen-Gesetze?

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13 Antworten


Servus,

naja der Grund dafür ist eig. die Verschärfung des Waffengesetzes Anno 1976. Seit dem gibt es in D eine stetig wachsende Anti-Waffen-Bewegung, leider zum Großteil durch Unwissenheit. Der durchschnitts Waffen-Gegner argumentiert das strenge Waffenrecht mit der Aussage "Wir brauchen keine zustände wie in den USA"

Dass man aber in vielen Nachbarländern Deutschlands, Schusswaffen legal ohne größere Schwierigkeiten kaufen kann wissen nur die wenigsten. Österreich, die Schweiz und Tschechien haben teils liberalere Waffengesetze als so mancher US-Bundesstaat, und dort gibt es auch nicht mehr Tötungen durch Schusswaffen als in D.

In den USA sind nicht die Schusswaffen an sich das Problem für die vielen Todesfälle, sondern das Problem ist eher sozialpolitischer Natur. In den meisten europäischen Staaten haben wir ein verhältnismäßig gutes Sozialsystem, das gibt es in den USA leider nicht, was zu mehr Kriminalität und auch zu mehr Morden führt.

Klar gibt es auch immer wieder Unfälle mit Schusswaffen in den USA, diese wären aber sehr einfach vermeidbar wenn man wie in Europa einfach die Pflicht einführen würde, das Waffen abgesperrt aufbewahrt werden müssen, das tut keinem Waffenbesitzer weh und vermeidet die unnötigen Unfälle.

Aber leider machen sich die wenigsten Menschen Gedanken dazu, und mit
den meisten kann man auch nicht sinnvoll Diskutieren, die beharren so
fest auf ihrer Meinung und wollen einfach alles verbieten was irgendwie
nicht in ihre heile schöne Weltordnung passt.

Meiner Meinung nach trifft es das berühmte Zitat „Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.“ von Gustav Heinemann (ehem. Deutscher Bundespräsident) sehr gut.

Einschränkungen und Überprüfungen von Schusswaffenbesitzern gehören natürlich durchgeführt, aber in einem sinnvollen Maß, denn in einer Demokratie muss man noch immer das Verbot an sich begründen, und einen zusätzlichen Gewinn an Sicherheit schafft man durch ein strenges Waffenrecht nicht.

MfG

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Kommentar von GoodFella2306
20.05.2017, 07:57

Akzeptable Begründung, finde ich gut. Es stellt sich mir nur eine Frage: Wenn es eine Verpflichtung geben sollte die Waffen (und auch die Munition getrennt voneinander) verschlossen aufzubewahren, für welchen Fall soll die Waffe dann sein? Offizielle Verteidigungsgründe wie Unruhen oder Aufstände? Denn für eine Selbstverteidigung wäre diese Form der Aufbewahrung denkbar ungünstig.

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1. Anscheinend haben die Bürger kein Bedürfnis nach Sicherheit. Bis die Polizei kommt dauert es nämlich immer eine Weile.

2. 90% der Deutschen sind mittlerweile naive Gutmenschen ohne eigene Meinung, meistens ungefähr so gut informiert wie es die Nordkoreaner über den Rest der Welt sind.

3. Der Gedanke: "Waffen sind unmenschlich und böse" ist immer weiter verbreitet, weil Menschen zu blöd sind um zu raffen, das Krieg das menschlichste ist was es gibt.

4. Gewalt entsteht im Kopf des Menschen, nicht in der Treibladung einer Patrone.

1 Dislike=Ein Kind in Südameika verreckt^^

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Das hat rein politische Gründe.

Die Frage sollte eigentlich lauten: "Warum hat D ein wesentlich schärferes Waffengesetz als viele unserer europäischen Nachbarn?"

Was unterscheidet den Deutschen Bürger von einem Schweizer, Italiener, Franzosen oder gar Österreicher? Sind wir wirklich so gefährlicher?

Die Antwort liegt in unserer Geschichte. Deutschland hatte bis 1972 ein WaffG aus der Nazizeit. Als die Politik dann entschloss das Gesetz etwas zu modernisieren hatten wir gerade eine Hochzeit des Terrors. Naher Osten, Spanien, Italien, Frankreich, Japan, Irland ... und in Deutschland.

Die deutsche Bevölkerung war nicht an diese neue Art der Bedrohung gewöhnt (die Politik natürlich auch nicht) und ziemlich ratlos.

Auf der Suche nach einfachen Lösungen hat damals die Bundesregierung beschlossen dass Terroristen durch eine Verschärfung des WaffG bekämpft werden müssen. Hohlspitzmunition z.B. wurde als "Bandenmunition" verboten als man feststellen musste dass die RAF damit wirkungsvollere Munition benutzte als die Polizei.

Um die Bevölkerung zu beruhigen musste ihr weisgemacht werden dass die Regierung etwas Wichtiges zu ihrer Sicherheit unternommen hätte, da das aber natürlich nicht wirkte musste ständig mit schärferen Gesetzen und gleichlautenden Sicherheitsgelaber nachgebessert werden. Eine Spirale von Ursache und (Nicht)wirkung.

Dass bei einer solchen Frage sofort die Mehrheit mit panischer Überreaktion an Schießereien bei der Parkplatzsuche und an wöchentliche Massenmorde denkt zeigt die anhaltende Wirkung dieser Propaganda.

Dabei wäre es so einfach z.B. nach Österreich zu sehen, dort gilt ein Waffenrecht wie es ähnlich in D bis 1976 gültig war, Jagdwaffen sind ab 18 frei zu kaufen, Einschränkungen beim Tragen von Messern (wie unser lächerlicher §42a) gibt es nicht. Und? Täglicher Mord & Totschlag Fehlanzeige!

Anfügen möchte ich noch dass ich zu meiner persönlichen Sicherheit keine Schusswaffe brauche. Öffentlich tragen dürfte der Bürger diese in den seltensten Fällen und zuhause gibt es genug andere Mittel um sich zu sichern.

Ich besitze jedoch Schusswaffen (zum Sport und als Sammler, seit 1975 - und bisher ohne Opfer) und empfinde die ahnungslose Vorverurteilung durch Teile der Gesellschaft als persönlich beleidigend.

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Ich für meinen Teil möchte keine amerikanische Verhältnisse haben.

Im Schnitt gibt es durch Waffengewalt in den USA 89 Tote PRO Tag. Das ist übrigens auch die Anzahl der Menschen, die dort bei Verkehrsunfälle pro Tag ums Leben kommen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-10/schusswaffen-usa-verkehrstote

Man stelle sich vor wir würden die Anzahl der Menschen verdoppeln, die tagtäglich sterben, nur damit unsichere Menschen ihr Sicherheitsbedürfnis befriedigen können?

Das scharfe Waffengesetz erfüllt mein Sicherheitsbedürfnis. Denn es verhindert, dass jeder Idiot eine Waffe bekommt, mit der er wild rumballern kann, nur wenn er/sie mal schief angesehen wird.

Ich habe erlebt, wie man für Nichtigkeiten Beleidigungen an den Kopf geworfen bekommt sowie einem Gegenstände hinterher geworfen werden. Was ist, wenn dieser Mensch plötzlich eine Waffe hätte?

Sicherer mit einer Schusswaffe? Nein. Es wird gefährlicher.

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Kommentar von FloTheBrain
20.05.2017, 09:07

Kompletter Unsinn.

Schau dir die Statistiken zu den einzelnen Bundesstaaten an und du wirst widerlegt.

Es gibt Bundesstaaten mit dem liberalsten Waffenrecht und mit dem höchsten legalen Waffendichten innerhalb der USA, mit einer Mordrate unter der von Deutschland.

Dagegen sind die illegalen Waffen dort ein echtes Problem.

Die Ursache für die Gewalt in den USA allerdings hat ausschließlich was mit den sozialen Missständen zu tun!

50 000 000 Amerikaner können sich nicht regelmäßig 3 Mahlzeiten am Tag leisten und immerhin 40 % der Gesamtbevölkerung dort könnten nicht mit einem Notfall umgehen, der mehr als 400 Dollar kostet. Nicht mal mit Dispo oder so.

Da hast du deine Ursachen für Gewalt.

Hätte die legale Waffendichte etwas mit Gewalt zu tun, gäbe es Reisewarnungen für die Schweiz! Schau dir dort mal die Waffengesetze an!

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Kommentar von willom
20.05.2017, 13:12

Ich für meinen Teil möchte keine amerikanische Verhältnisse haben.

Och......, wenn man mal genau hinschaut, sind die " Verhältnisse " im bei weitem größten Teil der USA gar nicht so schlecht, bzw. oft besser als mancherorts hierzulande.....



Im Schnitt gibt es durch Waffengewalt in den USA 89 Tote PRO Tag.

Und da wären wir dann auch schon bei der zur Zeit beliebtesten Zahl zu diesem Thema....: nämlich den angeblich " 30000 Schußwaffentoten " pro Jahr in den USA.

Auch wenn die Zahl in der ungefähren Größenordnung stimmt ist sie doch in einer Diskussion zum legalen Waffenbesitz mehr als unseriös.

Durch die gezielte Wahl des Sammelbegriffes " Schußwaffentote " hat man nämlich versucht, eine möglischt hohe und somit bedrohliche Zahl zusammenzubekommen, um die angeblich so laschen Waffengesetze und die hohe Zahl von legal besessenen Waffen dafür verantwortlich zu machen.

Wie unseriös diese Zahl aber ist, erkennt mann schnell wenn man sie auseinanderpflückt......:

- über 65% der " Opfer " sind schlicht Selbstmörder, die Zahl der Selbstmorde in den USA ist aber nicht wesentlich höher als in anderen Industrienationen. Hier wird schlicht für den Suizid die Waffe benutzt, in Ländern wo Schußwaffen weniger leicht zugänglich sind wirft man sich vor den Zug oder hängt sich auf.

- Über 1000 der " Opfer " pro Jahr sind Kriminelle, die von der Polizei erschossen werden.  Tatsächlich eine sehr hohe Zahl, aber auch die hat wenig bis nix damit zu tun, daß in vielen US Bundesstaaten liberale Waffengesetze herrschen. Ein Großteil dieser Opfer stammt im Gegenteil sogar ausgerechnet aus den Regionen in den USA mit den restriktivsten Waffengesetzen.

- Ein weiterer hoher Prozentsatz dieser " Opfer " sind schlicht Kriminelle aus dem Gang-und Drogenmillieu, die sich reihenweise gegenseitig umbringen. Auch hier kaum ein Zusammenhang mit normalen Bürgern, die legal Waffen besitzen dürfen und vor allem ein Kriminalitätsbild, was wir so in Europa nicht haben ( und somit auch keine Opfer ).

- Die größte Frechheit bei dieser Zahl ist allerdings, daß sogar Kriminelle die in Notwehr von bewaffneten Bürgern getötet werden als " Opfer " mitgezählt werden.

Schaut man sich dann an, was an tatsächlichen Opfern von der ach so bedrohlichen Zahl noch übrig bleibt wird schnell klar, daß der Durchschnitts-US Amerikaner seinen Nachbarn oder andere Menschen nicht wesentlich öfter umbringt, als das in vielen europäischen Staaten der Fall ist.

Wofür der Deutsche, der Franzose, der Pole oder der Brite eher ein Messer, einen Spaten, einen Schraubenzieher oder eine Axt verwenden, das macht der US-Bürger eben halt mit der Schußwaffe.

Tot ist man dabei aber gleichermaßen.



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Gerade WEIL ich ein Bedürfnis nach Sicherheit habe, und der Rest der Bevölkerung ebenfalls, gibt es hier so scharfe Waffengesetze. 

Schau doch mal in Länder wie die USA, und vergleiche dort die Zahl der Tötubgsdelikte, oder generell der Straftaten mit denen in Deutschland und Europa. Wie kann man da ernsthaft glauben, die Liberalisierung von Waffenbesitz würde für mehr Sicherheit sorgen? 

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Kommentar von Lestigter
20.05.2017, 17:51

Warum schaust du nicht nach Österreich und erklärst, warum es da funktioniert?

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Kommentar von Eraser13
21.05.2017, 03:23

die Liberalisierung von Waffenbesitz würde für mehr Sicherheit sorgen?

Nein, natürlich nicht, aber es würde die allgemeine Sicherheit auch nicht gefährden.

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Ich lebe jetzt seit 39 Jahren in Deutschland. Bisher gab es noch keine Situation, in der ich eine Waffe gebraucht hätte. Andererseits könnte ich problemlos mehrere Menschen die ich kenne nennen, bei denen ich sehr froh bin, daß die keine Waffe besitzen dürfen.

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Kommentar von willom
19.05.2017, 21:15

Ich lebe jetzt seit 39 Jahren in Deutschland. Bisher gab es noch keine Situation, in der ich eine Waffe gebraucht hätte.

Besser haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben.....

Im Hause meiner Familie hat es seit seinem Bau 1906 auch noch nicht gebrannt, trotzdem haben wir fünf Feuerlöscher im Haus.

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Kommentar von Lestigter
19.05.2017, 23:31

Ich hab auch schon solange es den gibt einen Airbag in meinem Auto - nie gebraucht, sollte ich wohl auch ausbauen oder eins nehmen, das sowas nicht hat (Oldtimer)

Und auch meine Hausrat- und Privathaftpflicht habe ich die letzten 35 Jahre nicht gebraucht, könnte ich auch drauf verzichten und im Schadensfall meine zurückgelegten Mittel hernehmen..

Die meisten Leute ohne Waffen sind die Ersten, die im Ernstfall nach einem Mann mit einer Waffe kreischen..

Diese Peinlichkeit können sie sich sparen, wenn Sie eine Waffe Zuhause hätten..

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Doch! Gerade deswegen. 

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ein mehr an Waffen führt nicht zu mehr Sicherheit.

Damit tritt man nur eine Eskalation, wenn die Bürger aufrüsten, tun es auch die Verbrecher.

In England tragen die Strassenpolizisten traditionell keine Schusswaffen, das System hat sich jahrhunderteland bewährt.

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Kommentar von Cubrapido
19.05.2017, 18:10

England hat ne sehr hohe waffenkriminalität und dort sind so gut wie alle waffen verboten

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Kommentar von Eraser13
19.05.2017, 18:54

GB pflegt aber einen verhältnismäßig liberalen Umgang mit historischen Schusswaffen, dort gib es sogenannte "Obsolete Calibre Firearms" das sind alte Schusswaffen für die schon seit Jahrzehnten keine Munition hergestellt wird, diese sind in GB "frei ab 18" in Deutschland braucht man selbst dafür eine WBK.

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Hallo!

Hat die Bevölkerung kein Bedürfnis nach Sicherheit ?

Doch, und deshalb gibt es die scharfen Waffengesetze. Es sollen nicht 4 - jährige die Eltern erschießen können wie es in den USA vorkommt.

Nach deiner Logik wäre unsere Welt auch sicherer wenn alle Staaten Atombomben hätten.

Alles Gute.

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Kommentar von willom
20.05.2017, 00:26

Es sollen nicht 4 - jährige die Eltern erschießen können wie es in den USA vorkommt.

Aha...... Und wegen so einer abstrakten " könnte-ja-sein-Gefahr " die bezogen auf Deutschland im Bereich einer Null-Komma-Null-Warscheinlichkeit liegen dürfte müssen sich jedes Jahr ein paar Dutzend Menschen abstechen, totschlagen, vergewaltigen oder ins Koma prügeln lassen, bloß weil unsere besorgte Obrigkeit ihnen lediglich Spielzeug zur Selbstverteidigung erlaubt....?

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Kommentar von Lestigter
20.05.2017, 05:57

Es sollen nicht 4 - jährige die Eltern erschießen können wie es in den USA vorkommt

Musste ja kommen..

Und wie oft dieses Jahr schon passiert? - bei 300 Mio US -Bürgern?

An welcher Stelle hinter dem Komma kommt da die Eins, wenn man das in % ausdrücken möchte?

Seltene Einzelfälle, die natürlich nicht sein müssten.

Aber ganz ehrlich - da hab ich dieses Jahr hier in Deutschland öfter gelesen, dass Kleinkinder vom Traktor überrollt wurden und es käme auch keiner auf die Idee, hier in Deutschland deshalb die Traktoren zu dezimieren oder Kindern und Kleinkindern den Aufenthalt auf dem Feld oder Bauernhof zu untersagen..

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Die Sicherheit in Deutschland resultiert aus der Zuständigkeit der Exekutive (Polizei, Strafverfolgungsbehörden) sowie einem allgemein friedlichen Miteinander.

Insofern benötigen Bürger in Deutschland keine Schusswaffen.

Der Unterschied z.B. zu den USA liegt unter anderem auch darin, dass in den USA die Bürger tagtäglich mit Schreckensmeldungen vollgeballert werden, somit die Angst hochgehalten wird dass man bald selbst Opfer eines Überfalls sein könnte.

Und damit kurbelt man ganz leicht die Waffenverkäufe an, damit die NRA richtig gut Kohle verdient.

In Deutschland hat man das nicht nötig.

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Kommentar von willom
19.05.2017, 20:26

Die Sicherheit in Deutschland resultiert aus der Zuständigkeit der
Exekutive (Polizei, Strafverfolgungsbehörden) sowie einem allgemein friedlichen Miteinander.


Insofern benötigen Bürger in Deutschland keine Schusswaffen.



Das sehen die diversen tausend Opfer von Gewaltkriminalität die es jedes Jahr in Deutschland gibt sicher ein bisschen anders.

Aber immerhin kommt ja nachdem man abgestochen, niedergeprügelt, vergewaltigt oder ausgeraubt wurde doch ziemlich zügig die Polizei.

Wie überaus hilfreich.....




Und damit kurbelt man ganz leicht die Waffenverkäufe an, damit die NRA richtig gut Kohle verdient.

Wer hat dir denn den Floh ins Ohr gesetzt....?

Du hast offenbar nicht mal eine Ahnung davon, wer oder was die NRA überhaupt ist....

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Kommentar von Lestigter
20.05.2017, 00:03

damit die NRA richtig gut Kohle verdient.

Du hast kein Ahnung, was die NRA ist und woher ihr Geld kommt. Das kann ich als langjähriges Mitglied deutlich feststellen...

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Kommentar von FloTheBrain
20.05.2017, 09:10

Die Gewaltkriminalität ist in Deutschland deutlich angestiegen in der letzten Zeit.

Wenn du mal in so eine Situation kommst, in der du gar nicht die Gelegenheit hast Hilfe zu rufen (die eh zu spät käme) überdenkst du deine Position vielleicht noch mal.

Kriminelle kommen immer an ihre Waffen, auch in Deutschland. Waffenverbote entwaffnen immer nur die Gesetzestreuen.

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Weil es ja viel sicherer wäre, wenn jeder Depp eine Knarre hätte. Logisch :^)

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Kommentar von Lestigter
22.05.2017, 22:27

Hat das irgend jemand gefordert oder behauptet?

Ist ja so als würde man hier schreiben.

"..Weil es ja viel schöner wäre, wenn jeder Depp eine hier bei GF posten dürfte..."

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Gerade weil Deutschland ein Bedürfnis nach Sicherheit hat, will man hier nicht, dass jeder Hinz und Kunz mit einer Waffe durch die Gegen läuft.

Die Mär von der größeren Sicherheit, wenn man sich bis auf die Zähne bewaffnet, hält in den USA nur die Waffenlobby hoch.

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Kommentar von willom
20.05.2017, 00:06

Wieso haben eigentlich so gut wie alle Gegner vernünftiger...realitätsorientierter Waffengesetze so einen offensichtlich starken Drang zu blumigen Übertreibungen...?

Wer fordert denn, daß zukünftig " Hinz und Kunz " völlig unlimitiert Zugang zu quasi jeder Art von Schußwaffen haben sollen und außerdem das Recht, damit nach Belieben herumzulaufen....?

Kein vernünftiger Mensch !

Und was soll dieses " bis an die Zähne bewaffnet "-Gelaber, sobald sich einfach nur völlig unbescholtene Menschen, die noch nie in ihrem Leben auch nur falsch geparkt haben Gedanken darüber machen, daß eine Schußwaffe zur Selbstverteidigung vielleicht keine so schlechte Idee wäre...?

Um das beliebte Beispiel USA zu strapazieren....: dort gibt es jedes Jahr hunderte Fälle von erfolgreicher Selbstverteidigung mit Schußwaffen.

Was haben wir ...?

Reichlich Kopftreter-Opfer, Vergewaltigungen, ins Koma geprügelte-oder mit dem Messer abgestochene Bürger und reichlich Einfallspinsel, die sowas gaaanz toll fortschrittlich finden.

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Kommentar von FloTheBrain
20.05.2017, 09:18

Kompletter Unsinn.

Schau dir die Statistiken zu den einzelnen Bundesstaaten an und du wirst widerlegt.

Es gibt Bundesstaaten mit dem liberalsten Waffenrecht und mit dem
höchsten legalen Waffendichten innerhalb der USA, mit einer Mordrate
unter der von Deutschland.

Dagegen sind die illegalen Waffen dort ein echtes Problem.

Die Ursache für die Gewalt in den USA allerdings hat ausschließlich was mit den sozialen Missständen zu tun!

50 000 000 Amerikaner können sich nicht regelmäßig 3 Mahlzeiten am
Tag leisten und immerhin 40 % der Gesamtbevölkerung dort könnten nicht
mit einem Notfall umgehen, der mehr als 400 Dollar kostet. Nicht mal mit
Dispo oder so.

Da hast du deine Ursachen für Gewalt.

Hätte die legale Waffendichte etwas mit Gewalt zu tun, gäbe es
Reisewarnungen für die Schweiz! Schau dir dort mal die Waffengesetze an!

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Ich vermute eher, dass es daran liegt, dass die Regierung ein Bedürfnis nach Sicherheit hat. Würde jeder eine scharfe Waffe besitzen, würden vermutlich einige Politiker, die sich gegen das Volk gewandt haben, nicht lange leben.

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