Warum der Em6 ein cis?

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5 Antworten

Gute Frage! Die "Zusatzzahlen" oder Optionstöne meinen immer das jeweilige große Intervall, außer bei der Septime, wo wir "maj7" schreiben müssten. Das ist unabhängig von Tonleitern. Übrigens: "Die" Molltonleiter gibt es streng genommen nicht, anders als bei Dur haben wir hier verschiedene: melodisch, harmonisch oder natürlich Moll. Melodisch Moll beinhaltet z.B. auch die große Sexte.

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Kommentar von PurpurSound
18.02.2016, 21:25

Sorry aber die 6 ist kein optionston. Du meinst offenbar die 13. Die 6 entsteht nicht aus terzschichtung sondern hinzufügung, das ist ein "kleiner" unterschied!

Zudem st die 11 (entspricht der r4) auch optionston und die gibts nocht gross.

Ein wenig mehr genauigkeit beim antworten wäre sicher sinnvoll...

Lg max

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Ganz simpel eine konsonanzfrage: die zu selbständigen dreiklängen (r5-rahmen, also dur- oder moll-dreiklang) hinzugefügte sexte kann nur gross sein da durch die kleine sexte eine k2-reibung zur reinen quinte entstünde, und eine solche sieht gar der jazz als "dissonant an! Die dahinterliegende skala ist für diese frage erstmal nebensächlich... LG Max

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Die Akkordangabe ist nunmal Em6 und nicht Em b6, bezeichnet also einen Mollakkord mit großer Sechste.

Der kommt z.B. vor auf der zweiten Stufe in Dur (bzw. als Grundakkord von dorisch), auf der ersten Stufe in melodisch moll und als Subdominantakkord in Moll und als vermollte Subdominante in Dur.

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Kommentar von Gitarrentipps
24.01.2016, 12:23

Das stimmt alles, nur bitte nicht "Sechste" sondern "Sexte" schreiben, auch wenn wir dagegen moralische Bedenken haben! ;-)

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Kommentar von Blubberlutsch97
24.01.2016, 12:52

leider enthält die Antwort schon einige Fehler. davon abgesehen, dass es sehr verwirrend ist, wenn du sagst: "(bzw. als Grundakkord von dorisch)", weil nämlich dorisch auf E als Grundakkord e-Moll mit E-G-H hat, und es mit der zweiten Stufe in Dur bereits gereicht hätte, ist die erste Stufe von melodisch-Moll, genau wie bei jeder anderen gebräuchlichen Moll-Skala auch, auf E das einfache e-Moll mit E-G-H. Subdominante nach e-Moll ist a-Moll und hat die Töne A-C-E, was den Fragesteller wieder zur Verzweiflung führen könnte, da Gründe gesucht werden, warum es sich um ein C# und kein C handeln muss. Die Subdominante nach E-DUR (A-DUR) hat ein C#! Die vermollte Subdominante in Dur ist natürlich genau der gleiche Akkord wie die Subdominante in Moll, also hier genau der gleiche Fehler; das a-Moll hat eben ein C als Terz.

des Weiteren hängt es von Akkordbezeichnungssystem (so nenne ich es mal) ab, was mit 6 gemeint ist. Die meines Wissens geläufigste zB würde den Ausdruck der 6 nicht mal akzeptieren. es gäbe über der Quinte lediglich ungerade Zahlen, dein e6 wäre also ein eadd13. in einem anderen System geht man bei Moll-Akkorden auch von der äolischen Moll-Tonleiter aus, hier müsste der Akkord mit C# also e#6 heißen. in diesem Fall geht man wohl immer von der ionischen Dur-Tonleiter aus, auch bei Moll-Akkorden, so geht man automatisch von einer großen Sexte aus. aber das ist nicht selbstverständlich

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Ich nehme mal an, der harmonische Kontext ist D-Dur, dann ist die 6. Stufe das leitereigene cis. Stünde das Stück in bspw. C-Dur oder G-Dur, wäre das cis von Em6 ein leiterfremder Ton - in jedem Fall aber ein "cis", sonst ergibt das keinen Em6

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Mit 6 ist die große Sexte gemeint. Übrigens hat e-Moll, wenn du die Subdominante in Dur spielst auch ein Cis. Mit der Dominante in Dur dann auch noch Dis. e-Moll kann also als Vorzeichen fis, cis, dis haben. Das nennt man dann "melodisch Moll". Notiert am Anfang der Zeile wird dennoch nur das fis.

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Kommentar von PurpurSound
18.02.2016, 21:31

Die "vorzeichen" f# c# d# gibt es nicht, sie tauchen nur als versetzungszeichen im stück auf. Wäre auch unnütz MM vorzuzeichnen wo es kaum stücke gibt die längere zeit in MM stehen. Wenn man alle denkbaren skalen "vorzeichnen" wollte ergäbe das ein völlig undurchschaubares vorzeichen-chaos!

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Kommentar von Kickflip99
18.02.2016, 21:34

Ähm, danke, aber genau das habe ich geschrieben.

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