Warum denkt der Mensch nur noch an sich?

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Also ich spende generell kein Geld ans Ausland, wenn ich Geld gebe, dann hier bei uns im Land. Ich helfe schon mein Lebenlang da wo ich helfen kann und bin bei uns im Kirchenvorstand (gut die Kollekten gehen oft in andere Länder also stimmt meine erste Aussage auch nicht ganz) Ich bin einer der wenigen Menschen die nicht nur an sich selber denken und stelle fest, das viele mich belächeln, tuscheln oder mich als Wichtigtuer abkanzeln. Das ist mir aber schon immer egal gewesen, denn diese Menschen sind einfach nur neidisch darauf, das es Menschen gibt, die so etwas machen. Ich habe schon viele Dinge getan, wo ich anderen Menschen geholfen habe und bin nicht damit Hausieren gegangen oder wollte in die Zeitung so wie es andere gemacht haben, weil sie in dieser Sache auch geholfen haben. Ich mache mir darüber keine Gedanken, wenn ich etwas richtig finde oder meine ich könnte Helfen, dann mache ich es auch und überlege nicht tausendmal wie ich dann dastehen könnte. Ich bin glücklich weil ich andere glücklich machen kann, die die nichts machen werden nie glücklich sein, weil sie immer abwarten ob nicht andere zuerst helfen. Aber wenn es darum geht etwas zu bekommen, dann sind alle immer gross im Nehmen. Und das ich im Kirchenvorstand bin wird auch so abgekanzelt, das ich dann religiös bin und werde belächelt, aber die Arbeit in der Geimeinde ist genau die Arbeit mit der alles anfängt und das hat nichts mit Religion zu tun sondern mit Gemeinschaft usw.... und ich bin jetzt nicht der Strenggläubige Mensch.


Da gibt es ein Sprichwort, ich kann es nur nicht mehr wörtlich wiedergeben, das lautet so. Du bist mit der Situation unzufrieden? Dann kannst du es ändern.

Aber ich helfe auch nicht jedem Bettler, denn ich weiss wohl über die organisierten Bettler Bescheid. Ausserdem muss es in deutschland gar keine Bettler/Obdachlosen geben. Diese Menschen müssen sich einfach nur in einer Stadt ordnungsgemäß anmelden, dann haben sie Anrecht auf Obdach (Wohnung) und auf Hartz IV. Nur die die auf der Straße leben wollen das gar nicht. Also frage ich mich auch manchmal ob man das dann unterstützen sollte, wenn er ja von selbst auf der Straße leben will.

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wir menschen sind eben verschieden. jeder leistet irgendeinen beitrag in der gesellschaftlichen gemeinschaft. anders würde nichts funktionieren. finanzielle almosen sind übrigens gar nicht immer hilfreich. mittel und wege bereitzustellen, menschen so gut wie möglich integriert zu behalten, ist meistens sinnvoller. ich bin selber schon mein ganzes leben chronisch krank und deshalb eingeschränkt in der berufstätigket, habe immer so viel es ging gearbeitet. das hat mich gerettet vorm sozialen untergang. wer sich aber selber bemitleidet und aufgibt, immer nur jammert und auf den staat schimpft, der legt sich selber ein ei. es gibt ein todsicheres mittel glücklicher zu werden. wenns einem schlecht geht anderen zu helfen, denen es noch schlechter geht. dann sieht man was man selber hat und das selbstwertgefühl bleibt erhalten und vorallem wird man wertgeschätzt und das tut gut.

das läßt sich so generell nicht beantworten. nicht alle bettler in der stadt sind wirklich arm, schon mal was von gewerbsmäßigem betteln gehört? und warum gibt es penner, die irgendwo rumliegen? die meisten sind alkoholiker und versaufen lieber ihre stütze als seßhaft zu werden. aber ich gebe dir recht, dass die menschen immer egoistischer werden. es fehlt oft die zivilcourage bei problemen einzugreifen, zb. bei kindesmißhandlung oder schlägereien. na und wenn sich dann jemand kümmert, versagen die zuständigen behörden, bzw. werden menschen die sich eingemischt haben, zu opfern. zu reichen menschen fällt mir nur ein dass geld oft den charakter verdirbt. außer bill gates, dem gründer von microsoft fällt mir im moment niemand ein, der viel geld an bedürftige spendet.

zum schluss: wir sind die gesellschaft und nur wir können sie ändern

Hallo, ganz so ist es ja nun auch nicht ! Niemand muß auf der Strasse leben. Es gibt reichlich Einrichtungen in denen Obdachlose wohnen können, ohne dafür auch nur einen Cent bezahlen zu müssen. Mein Tip, besorg dir mal die Solzialen Seiten deiner Stadt, da sind alle Eirichtungen aufgeführt die es gibt und welche Leistungen erbracht werden. In jeder Stadt gibt es Einrichtungen für: Obdachlose, Alkoholiker, Drogenabhängig, für Männer und Frauen. Geld braucht man ihnen auch nicht zu geben, jeder hat Anspruch auf Hartz IV, oder bekommt Grundsicherung wenn er sich zu den Ämtern bewegt und seine Anträge stellt. Wer nicht in der Lage ist die Bürokratischen Hürden zu meistern bekommt auch dabei Hilfe, er muß nur zu den entsprechenden Institutionen gehen und die Hilfe die ihm angeboten wird annehmen. Verhungern muß auch niemand und die die mit einer Bettelschüssel in der Stadt sitzen kennen sich bestens aus. An jeder Kirchentür braucht man nur klopfen und man bekommt eine warme Mahlzeit. In jeder Stadt gibt es die Tafel, bei der sich jeder Bedürftige Lebensmittel holen kann und zu Eirichtungen wird es sogar gebracht. Aber diese Art von Hilfe wollen viele garnicht, sie wollen Bargeld, um davon ihren Alkohol und ihre Drogen zu finanzieren. Und um dir dein falsches Mitleid noch mal zu verdeutlichen, möchte ich dir schreiben, das du ihnen mit Geld oder einem Bett für zwei Nächte nicht wirklich hilfst. Deutschland bietet reichlich Hilfe an und wenn sie nicht angenommen wird ist es eben so. Damit du mir glaubst, beschmier Brote geh in die Stadt und versuch sie mal den Bedürftigen statt Geld zu geben. Du wirst es erleben, das wollen sie nicht. Wenn überhaupt jemand Interesse Zeigt, wird er erst mal fragen womit die Brote beschmiert sind und dann wird er rummekeln und dir einen fragwürdigen Grund nennen warum er dein Brot nicht essen kann oder will. Viele der genannten sehen sich zu gern in der Rolle als Opfer der Gesellschaft und nutzen Menschen aus die es gut meinen. Wenn du helfen willst übernimm eine Ehrenamtliche Aufgabe bei einer Hilfsorganisation, da kannst du wirklich helfen und bekommst mal einen Einblick wie es wirklich zugeht. Diese Antwort ist nicht gegen deine Hilfsbereitschaft gemünzt, sondern soll dir einfach helfen dein Mitleid nicht an die Falschen zu verschwenden. Die, denen es wirklich nicht gut geht, die findest du da wo Hilfe und eine warme Mahlzeit angeboten wird.

Erst einmal: Ich spende regelmäßig größere Beträge meines Einkommens.

Aber ich kann nicht jedem helfen:

  • ich wäre schon bald ein Fall für Hartz IV, mein Einkommen ist leider begrenzt

  • es gibt zu viele Bettler, Obdachlose etc.; wenn ich jedem mit einer Geldschüssel € 1,-- 'reinschmeißen würde, der in der Hamburger Innenstadt damit sitzt, käme ich vermutlich mit € 100,-- aus.

  • möchte ich entsprechenden Menschen beispielsweise Essen spendieren, wenden sich diese häufig ab mit dem Spruch ab: "Laß man, mein Mädchen, aber ich möchte nur Bares sehen!"

  • ich gehe häufig durch Parks und ähnlichem, wo "ärmere" Schichten gerne grillen; nach schönen Abenden liegen am nächsten Morgen viele gute Speisereste herum (kaum angebissene Bratwürstchen, Verpackungen mit viel Kartoffelsalat usw.) herum: Warum wird gejammert, aber gute Lebensmittel weg geschmissen?

  • in vielen Städten werden im Winter verstärkt Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose angeboten, von diesen aber nicht angenommen; warum, weiß ich leider nicht

  • es gibt schon viele Organisationen, die versuchen zu helfen: mit Lebensmitteln, mit Sachen zum Anziehen, mit Wohnungssuche, mit Freizeitangeboten und vielem anderen mehr; diese Angebote werden von den Betreffenden nicht angenommen, obwohl man auf diese hinweist und dort auch auf die Wünsche (sofern irgendwie möglich) eingegangen wird

  • man sollte auch auf sich selbst achten; wenn man immer nur anderen hilft, wird man für stark gehalten ... wenn man dann selbst Hilfe benötigt, bekommt man diese dann nicht und kippt selbst irgendwann mal um!

  • wenn man anfängt, einzelnen Personen zu helfen, fangen diese häufig an zu klammern: sie möchten dann, dass man sich um jede Kleinigkeit kümmert

Früher war ich auch einmal so wie Sie eingestellt. Leider musste ich die Notbremse ziehen, denn sonst hätten man mich ausgenutzt und ich wäre heute nicht nur finanziell, sondern auch nervlich am Ende!

"in vielen Städten werden im Winter verstärkt Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose angeboten, von diesen aber nicht angenommen; warum, weiß ich leider nicht":

Darunter sind einige, die es in geschlossenen Räumen nicht aushalten.

Andererseits weiß ich aus meinen Aktivitäten für die Interessen von "psychisch Kanken", daß etwa 30% der Obdachlosen - schwer - psychisch krank sind und solche Dinge entweder nicht mitkriegen, sich nicht merken können, oder keinen Antrieb haben, dahin zu gehen, wo sie es warm und trocken hätten...

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