Warum denken einige Männer, dass Frauen geldgeil sind?

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49 Antworten

Ich habe mal eine interessante Studie gelesen (ich wünschte ich könnte sie dir verlinken), die sich damit beschäftigt hat anhand welcher Kriterien Frauen ihre Partner aussuchen.

Die Kriterien sind von Land zu Land unterschiedlich. Aber auffällig war, dass in Ländern, in denen die Geschlechtergerechtigkeit weit vorangeschritten der Geldbeutel des Mannes nicht interessant war. Da waren dann andere Qualitäten wieder gefragter.

In Deutschland gibt es immer noch Hebel, die dafür sorgen, dass ein traditionelles Familienbild erhalten bleibt. Sei es zum einen offizielle Hebel, wie die Steuersätze von Verheirateten (Sparen tun nur die Ehepaare, bei denen es ein starkes Gehaltsgefälle gibt) und die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung und zum anderen gibt es die gesellschaftlichen Hebel, die eher unsichtbar am wirken sind. Die sieht man dann, wenn der Mann nach einem Jahr Elternzeit anfragt anhand der Reaktionen der Vorgesetzten und der Umgebung.

Diese Denkstruktur, dass ein Mann seine Familie versorgen muss, ist bei vielen (Männer wie Frauen) noch verankert. Beispielsweise haben meine männliche Kollegen, als sie mir einen Kunden als Partner verkaufen wollte, als erstes und wichtigstes Kriterium gesagt, dass er Geld hat. Na super! Nachdem ich mich generell nicht verkuppeln lassen wollte, habe ich dann erwidert es komme auf andere Qualitäten an (wobei ich das zweideutig anklingen lassen, um sie wissen zu lassen, worauf ich mich beziehe), damit ich endlich meine Ruhe hatte. Der eine begriff nicht wovon ich redete und meinte, die anderen Qualitäten hätte er schon getestet, der andere ist dann schnell wieder zurückgerudert.

Glücklicherweise befindet sich in Deutschland in Umbruch. Inzwischen hat die Frau die Möglichkeit sich selbst zu versorgen. Manche hier (Männlein wie Weiblein) haben dies auch schon verinnerlicht, auch bei ihrer Familienplanung.

Aber dann gibt es noch die, die dieses alte Bild immer noch in sich tragen. Da werden allerdings diese veraltete Geschlechterklischees auf beide Geschlechter übergestülpt.

Männer, die häufig so ein Frauenbild haben, ist oftmals nur das Äußere an einer Frau wichtig. Odere andere Dinge, die zum Frauenklischee passen, wie beispielsweise muss immer lieb und nett sein, muss gut kochen können und Co. Für Frauen mit dem gleichen Denkmuster wiederum ist wichtig, dass der Mann sie versorgen kann.

Und zum Schluss gibt es Extreme, die von beiden Seiten nur die Rosinen picken. Frauen, die zwar erwarten, dass ein Mann sie versorgt ohne sich dafür um den Haushalt kümmern zu wollen und Männer, die erwarten, dass eine Frau immer hübsch ist und im besten Falle seinen Haushalt, aber dennoch finanziell auf eigenen Füßen steht.

Diese Extreme ziehen sich auch gerne an (Könnte auch daran liegen, dass für andere Typen mit so etwas wenig bis gar nichts anfangen können). Und dann wundern sie sich, warum man immer bei jemanden landet, der genau solche Oberflächlichkeiten an einen wichtig findet (sei es nun das Äußere bei Frauen oder der Geldbeutel bei Männer). Nach einer Häufung dieser Erfahrungen wird dann zum jammern angefangen.

Oder man drückt es ganz kurz aus:

Oberflächlichkeit zieht Oberflächlichkeit an.

Also wenn du dabei noch gezwinkert hättest, hätte ich unter andere Qualitäten "sexuelle" verstanden. ;)

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Ich denke, es ist echt eine reine Perspektiven- und Typen-Frage.

Beispiel:

Wenn ich den ganzen Tag nur taff oder sowas gucke und ggf. zudem aus einer entsprechenden Sozialisation komme, dann denke ich als Mann wahrscheinlich irgendwann: So klischeehaft wie bei taff oder der in-touch etc. muss die Frau aussehen und sein.

Also sind diese Frauen- Typen in meinem Suchraster. Ich gehe in entsprechende Clubs, quassel entsprechende Frauen an und hab entsprechende Leute um mich herrum.

Der Code in diesem beispiel ist das sie Hübsch ist und ich Geld habe.

Diese Frauen, die dann viel in Hippsein, optischen "Perfektionismus" etc. investieren aber sonst mit gewisser Wahrscheinlichkeit eher wenig intellektuel zu bieten haben, denken sich andersherum dann ebenso mit hoher Wahrscheinlichkeit: Ja, so wie in der in-touch etc. muss mein Mann sein.

Gespiegeltes Suchraster.

Dann kommt eine Erfahrung zur Nächsten und zack ist der Salat da.

Ich hab mal gut Kohle und mal keine, aber ich bin echt dankbar für die tollen Frauen, die ich kennen lernen durfte. Von Verkäuferinnen bis Doktorinnen. Geld war nie ein Thema... und die Zeiten wunderbar.

Suchst du jemanden der nicht so hohl ist, schau dich ggf. mal woanders und nach anderen Atributen um...

Kleiner Zusatz für Leute die sich neu orientieren wollen/ anders suchen wollen:

Leider gibt es heute eine, ich sag mal, Entgrenzung von Symbolen die die Orientierung mega erschwert.

Beispiel: Schlagerhörer_innen sind tätöwiert und tragen kurze (w) oder lange Haare (m), das war früher eher was für "Randständige".

Rechte tragen Dreads und Linke haben ne Nazi- Frisur.

Künstler wohnen im Reihenhaus und Arbeiter im Loft.

Ich sage das alles ohne Wertung, ich meine nur, dass die Orientierungssymbole entgrenzt sind, was eine subjektive Orientierung mega erschwert.

So auch bei "Treffpunkten": Hippster in der Kneipe, "Ede" tanzt im Club und geschminkt im Minirock oder Anzug gehts auch mal zur Punk- Party.

Es ist unklarer geworden wer für was steht. Abgrenzung ist out, alles ist erlaubt.

Auch das meine ich ohne Wertung... aber es bedarf wohl, auf diese beispiele bezogen, mehr Wachsamkeit, eine höhere Frustrationstoleranz aber auch den mut, für sich selbst einzustehen und "härter" auszusortieren.

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Viele Frauen suchen nun mal den Versorgertyp, das kann man aber noch nicht mit Geldgeilheit vergleichen. Aber ich vergleiche die 18-22 jährigen damit, die mit einem Ü40 Bekannten abhängen und sich von seinem dicken Auto und seiner Brieftasche beeindrucken lassen.

Selbständige und beruflich aktive / erfolgreiche Frauen haben da ein ganz anderes Selbstverständnis. Letztlich ist es auch eine Frage des Alters. Wer nach 20 Jahren Ehe und zwei Kindern ohne Partner dasteht, muß noch mehr darauf achten daß "der Neue" Geld mitbringt oder gut verdient. Denn die eigene Rente wird für nichts mehr reichen. Das ist der größe Skandal, gehört aber nicht hier rein.

Wahrscheinlich zum Großteil übernommene Denkweisen der älteren Generation. 

Leider gibt es auch durchaus solche Frauen. Sie erzählen darüber stolz im Fernsehen, wofür sie sich bezahlen lassen. Das das natürlich nicht der Mehrheit der Frauen entspricht, geht dabei unter. Denn solche storys glauben die Männer gerne. 

Wahrscheinlich auch, weil sie dann wenigstens ganz genau zu wissen glauben, womit sie Frauen beeindrucken und rumkriegen können. 

Der Zuzug fremder Kulturen, die dieses Geschlechterverständnis in sich tragen, tut sein übriges. 

Ich finde es auch traurig. 

Hallo!

Es gibt leider immer wieder (gerade sehr junge) Frauen, die dieses Klischee manifestieren und sich gnadenlos aushalten lassen.. ich erinnere nur an die Ex meines Bruders, die trotz überaus wohlhabender Familie absolut komplett auf seine Kosten lebte, sich alles von ihm hat bezahlen lassen & ihn genau zu dem Zeitpunkt fallen ließ, an dem er ihr avisierte jetzt Führerschein zu machen und seine Ausbildungsvergütung nun eben dafür zu benötigen -----> dann tauschte sie ihn aber ganz schnell gegen ein "zahlungskräftigeres" Modell aus. 

Auch wenn ich so absolut nicht denke & nicht der Meinung bin, dass Frauen per se geldgierig seien, gibt es leider immer wieder solche, die dafür sorgen, dass solche Gedanken weiter bestehen... 

Da hast du leider recht. Die paar elenden Beispiele versauen allen anderen Frauen den Ruf. 

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Weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben, weil sie sich selbst charakterlich toll finden und eben nur dadurch überzeugen können, dass sie mit den Scheinen wedeln (und damit natürlich die käuflichen Frauen anlocken, nicht aber die ganzen anderen auf die das Klischee nicht zutrifft), weil sie sich selbst für klug halten und alles durchschaut haben (ist ja einfacher, dann muss man nicht auf sich selbst gucken) etc.

Hat also oft sehr viel mit Überheblichkeit zu tun, was ich sowieso extrem abstoßend finde.

Mir gehts da genauso wie dir. Mich hat das noch nie interessiert, nicht einmal im Teenageralter. Keinen einzigen Partner habe ich mir danach ausgesucht was er verdient oder ob er überhaupt arbeitet, sondern nach Sympathie.

Ich meine, im Laufe meines Lebens beobachtet zu haben, dass es von zwei Faktoren abhängig ist: Sozialisation und Intelligenz.

Je niedriger beides bei beiden Partnern ist, desto mehr trifft es zu.

Abgesehen von Partnern, die tatsächlich gemeinsam eine Familie planen, da kann es auch gewollt sein - und mMn auch richtig. Schliesslich ist Kindererziehung eine wichtige Sache und nicht nach fünf Jahren abgeschlossen...

Das ist noch der alten Rollenverteilung geschuldet, bei der der Mann der Versorger war. Je reicher er war, desto besser konnte er versorgen. 

Wie soll man sonst erkennen, welcher Mann an der Spitze der Nahrungskette steht, außer am Geld? ;P 

Geld bedeutet Macht und Macht bedeutet Anerkennung - und wenn es nur die Anerkennung der Macht ist.

Wichtiger als Geld ist es vielen Frauen, wenn sie einen Freund haben, der bewundert wird, denn dann werden sie selber dafür bewundert, mit jemanden zusammen zu sein, der bewundert wird.

Umgekehrt wird sich ein Reicher in den meisten Fällen jemanden an seine Seite suchen, der seinen Glanz unterstreicht. Aktuelles Beispiel ist der Fußballstar Ronaldo. Dazu muss der Partner auf Glanz und Glamour stehen.

Jemand, der am liebsten Tag und Nacht Jogginghosen trägt, wird nicht Zugang zum Star finden und wenn er eine noch so große, natürliche Schönheit besitzt.
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Das führt mich zu der Überlegung, dass es nicht nur so ist, dass Männer meinen, dass Frauen auf Geld stehen, sondern dass viele es auch hoffen, denn wenn jemand irgendwie es schafft, an Geld zu kommen, hat er mehr Auswahl bei den Frauen.

Die, die kein Geld haben und wenig Erfolg bei den Frauen, haben eine gute Ausrede, weshalb es nicht läuft.

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Ich denke, das ist wieder mal so eine "laute Minderheit, Stille Mehrheit" sache. Mir wurde noch nie von jemanden dem ich nah stehe unterstellt hinter Geld her zu sein. 

Wenn ich das wäre, wäre ich nciht gut darin, denn mein Freund ist Student ;D

Wenn ein Mann einmal eine solche Frau gedatet hat, werden viele von diesen Männern das immer wieder erzählen. Egal pb man sie fragt oder nicht. 

Ein Kumpel hat ne neue Freundin? Die ist geldgeil! Ein Arbeitskollege hat ihm seine Frau vorgestellt? Die ist geldgeil! Und so weiter...

Hat sicher auch was mit dem sozialen Kreis zu tun in dem man sich so bewegt.

Die Verlierer sind die Kinder. Wie viele Frauen lassen sich von den Loosern schwängern??? Sie haben alle Warnzeichen außer Acht gelassen, dass der Monat etwa 30 Tage hat und der Unterhalt für Miete, Kinder, Lebensmittel, Versicherungen, Auto, Kindergarten, Schule ins verdienen gebracht werden muß. Da immer weniger Unterhalt gezahlt wird, Scheidungen bei 50 % +/- liegen und auf Staatskosten Vorschuss gezahlt wird, kann die "Geldgier" bei der Partnerwahl nicht so ganz stimmen.

Was ein loser ist entscheidet die Frau und Gesellschafft. Ein reicher Pinkel im Teuren Zwirn ist für etliche Frauen ebenfalls ein loser, aber er hat Geld, daher kann man darüber hinwegsehen und bei der Scheidung fällt man weich. Das Geld spielt bei loser oder nicht loser keine Rolle.

Das mit dem Unterhalt hat nichts mit loser oder Männer zu tun, sondern einfach mit der Wirtschaft und Politik. Der ist es egal das man mit 2 Jobs nicht mal die Grundkosten decken kann.

Wenn 1 Frau oder 2 Frauen dann noch meinen sie sind was besseres als das was sie hatten wert, dann darf er auch noch für die Entscheidung der Frauen, zahlen und wenn Kinder dabei sind auch noch für die. Im aller schlimmsten Fall darf er auch noch für Kinder Zahlen welche nicht mal seine sind.

Nichts für ungut aber so mancher gestandene Mann wird durch Frau erst zum loser gemacht.

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@PlueschTiger

Plüsch das trifft aber auch auf die andere Seite zu.

Frauen, die sich für die Kindererziehung einbinden und daher im Gegensatz zum Mann rein Vorsorgebedingt im Hinterreffen vielleicht auch in Armut (deine Wortwahl- Losers) wiederfinden ist doch dasselbe.

Sobald Kinder im 'Spiel' sind kann es für beide Seiten schlecht enden.

Ohne Kinder schaut das Ganze widerum anders aus. Zum 'Loser'/ Verlierer wird keine der beiden Seiten werden, wenn sie es nicht zuvor waren.

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@KittyCat2909

KittyCat, wie du schon sagst es kann beide treffen und betrifft auch beide. Was den Loser angeht, ich greife nur das Wort auf, ich habs nicht gewählt.

Du scheinst die Bedeutung des Wort Loser in dem Thema etwas Miss zu verstehen, denn es geht nicht nur um Materielle oder Geld. Nimm einen reichen Jungen der sehr schüchtern ist und so eher Ruhig, er ist für die meisten wohl ein loser, das Geld ändert daran nicht viel. Das Geld ändert nur in sofern was, das sie ihn dann nicht so behandeln, denken tun etliche dennoch so. Es sind gesellschaftliche Wertevorstellungen, welche in allen Altersklassen auch ihre eigenen Formen hat.

Das ein leben ohne Kinder besser aussieht liegt weder an Mann noch Frau, sondern an der Politik und der Wirtschaft. Leider auch der Gesellschaft, welche sich das gefallen lässt.

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Weil betreffende Männer für sich ein Argument brauchen, wenn sie bei einer Frau nicht landen können.

Mich hat der Status eines Mannes noch nie interessiert. Wird er auch nie. Mich interessiert in erster Linie der Mensch, sein Verhalten, sein Denken. Was nützt mir ein Geldsack, der nur Luftblasen im Gehirn hat?

Davon abgesehen haben die meisten Frauen heute selber Geld. Sie brauchen keinen Mann, der sie aushält und versorgt.

Sagen wir mal so: Frauen sind auch geldgeil. Auch ich als Mann bin es leider :-( Irgendwie können wir uns alle der Macht der Materieklumpen zweiter Ordnung, wie ich sie "liebevoll" nenne, nicht entziehen.

Dass Geld viel zu überbewertet ist, leuchtet sehr vielen Menschen zwar ein, aber ändern möchte trotzdem keiner etwas dran. Die ständigen Diskussionen in der Mittagspause: "Wenn ich im Lotto gewinnen würde, dann würde ich...bla bla bla" belegen wie unnötig dies alles in unseren schlichten Gemütern rumschwirrt.

Wir leben in unserem Geldall wahrscheinlich noch eine ganze Weile, bis wir die Fähigkeit erlangen es möglicherweise irgendwann substituieren zu können. Am besten durch gar nix ! Einfach nur sich entgeltlos gegenseitig helfen, wäre für mich der erheblich anstrebenswertere Weg.

Diese Zeit werden wir wohl alle nicht mehr erleben - denn das dürfte noch eine ganze Weile dauern, bis es soweit ist. Solange bleibt Geld und paradoxerweise auch noch Geiz wohl geil.

Diese Frauen gibt es mit Sicherheit und Beispiele hierfür gibt es auch. Eine Frau, die sich einen bestimmten Lebensstil gönnen möchte, den aber selber nicht finanzieren kann, neigt schon mal dazu, sich einen Partner zu suchen, der über die entsprechenden Mittel verfügt.

Die Damen, deren Lebensinhalt nur aus Shopping besteht, die von einer teueren Modeboutique in die andere gehen, selber kein Einkommen haben, die können sich das nur leisten, wenn der Partner das Scheckbuch zur Verfügung stellt.

Über diese Shoppingqueens wird doch fast jede Woche im TV berichtet. Untertitel "Millionärsfrau". Das sind dann diese "Püppchen" die ausschliesslich auf Kosten ihres Partners leben. Handtasche für 3000.--€, ein Paar Schuhe für 1500.--€, was solls. Der Alte zahlt doch.

Kann mir doch keiner glaubhaft machen, dass die meisten dieser Frauen nicht geldgeil sind. Keine von denen würde sich einen Partner suchen, der Tag für Tag hart schuften muss und am Monatsende nur ein paar Kröten nach Hause bringt.

Oder das andere Extrem. Ältere oder alte reiche Männer, denen sich junge Puppen an den Hals werfen, da spielt doch überwiegend der Geldbeutel des Alten eine Rolle und sonst nichts.Mitunter wird da sogar geheiratet, weil mit einer satten Erbschaft zu rechnen ist die für den Rest des Lebens ausreicht.Was man als Frau braucht,er das nicht mehr bringen kann, holt man sich eben hinter dem Rücken des Alten auf anderen Wegen.

Typen die am Abend auf dem Oktoberfest mal so ganz nebenbei 20 000.--€ ausgeben, um die versammeln sich meist junge Frauen.um sich aushalten zu lassen. Danach geht es dann in einen Nachtclub und der Angeber macht dann nochmals einige Tausend Euro locker. Was sind schon 20-30 000.--€ lässt man den geneigten Zuschauer am Fernseher wissen. Eine Sendung über so einen neureichen Protzerr wurde vor wenigen Wochen im TV ausgestrahlt.

Solche Typen kommen eben bei den geldgeilen Frauen an und davon dürfte es genug geben.

Im Kapitalismus und dadurch, dass Frauen in manchen Bereichen weiterhin noch nicht ganz gleichberechtigt sind kann es schon vorkommen, dass Frauen auf das Geld der Männer aus sind, da sie selbst oft noch nicht gut an so etwas ran kommen können - egal was sie auch machen...

Je mehr es in Richtung Gleichberechtigung und Win-Win-Gemeinwohl-Ökonomie geht desto mehr kann sich das verändern und das Ungleichgewicht von Mann und Frau kann in Balance kommen.

Ist es auch, denn schwarze Schafe, die hauptsächlich an schwarzen Zahlen interessiert sind, gibt es überall. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Und mögen hierbei die Frauen auch häufig in der Majorität sein - Männer können sich doch auch nicht immer mit Ruhm bekleckern. Wir wir alle wissen, besitzen auch Männer manchmal Eigentümlichkeiten, die alles andere als ehrenvoll sind.

Insofern können wir uns doch glücklich schätzen, dass es immer noch jede Menge Zeitgenossen auf beiden Seiten gibt, die eben nicht so sind...Menschen wie Du und ich, bei denen die Sozialität im Vordergrund steht. Die anderen, unabhängig von irgendwelchen Karriereparametern, ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit widmen können.

Wenn es nur "einige" Männer sind, die so denken, warum dann diese Aufregung? Man sollte differrenzieren! Es gibt ohne Zweifel Frauen, die sich an Männer heranmachen, weil diese Reich sind. Ich nenne absichtlich hier keine Namen, rate aber denjenigen, die der Sache nachgehen wollen, sich in Gesellschaftsmagazinen darüber zu informieren. Die werden staunen über z.B. die unglaublichen Altersunterschiede und den Reichtum des alten Mannes, der mit einer Frau verbunden ist, die Jahrzehnte jünger ist. Deswegen handelt der überwiegende Teil der weiblichen Gesellschaft aber nicht so, es handelt sich um wenige Einzelfälle.

Weil im Allgemeinen angenommen wird, das für Frauen sehr wichtig ist, dass ein potentieller Partner ihr Sicherheit bieten kann. Das lässt sich aus den Geschlechterrollen (Jäger/Sammler/Beschützer=männlich, Kinder erziehen,soziale Skills ausbilden=weiblich) ableiten, die seit tausenden Jahren bestanden haben, es ist also evolutionsbiologisch so festgelegt.

Es gab mal eine gute BBC-Doku, die dies bestätigte.

Der mickerige Kerl, der einmal in Billig-T-Shirt und einmal in feinem Zwirn präsentiert wurde bekam im T-Shirt null Dates, im Anzug ein Dutzend. 

Warum? Weil die Frauen (befragt) ihm einen guten Job und hohen Sozialstatus zuschrieben, sobald er im guten Anzug steckte. Im Shirt hielt man ihm für einen Loser.

Die selben Frauen gaben an, Geld spiele keine Rolle.

Kurz: UNBEWUSST ist Frauen Geld auf jeden Fall wichtig.


falsch, unbewusst ist einer Frau die Sicherheit wichtig. Die Sicherheit sie und ggf. ihr Kind versorgen zu können. Das kann ein Bub mit Lolly nun mal nicht. 

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@Etter

Stimmt, Geld = Finanzielle Sicherheit und bei Dolche und Gabbana, Dior und Co. sind wieder ein paar Kinder Arbeitsplätze, in Indonesien gesichert. 

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@PlueschTiger

Das Beispiel ist nicht aussagefähig. Der Typ im T-Shirt wurde wahrscheinlich deshalb nicht gedated, weil er schlampig aussah. Hat nichts mit Geld zu tun. 

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@Malavatica

Eben doch. Die befragten Damen sollten erst sagen, was sie wohl glauben, welchen Job der Kerl hat und dann erst, ob sie sich ein Date mit dem Typen vorstellen können.

Im Anzug vermittelte er einen höhernen Sozialstatus. Gepflegt war in beiden Outfits gleich. Der Versuch zeichnete ein klares Bild, auch wenn das in mancher Leute Weltbild nicht passt. ;)

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@Smartass67

smartass alleine die Vorausfrage kommt keiner neutralen Bewertung gleich. Nicht zu vergessen, dass es sich um eine Doku handelte, die keinen Mehrwert an Fakten hat.

Der erste Eindruck spricht nunmal für ein gepflegtes Äusseres, was mit einem 'billig' Leiberl rein Beruflich weniger dafür spricht, als Jemand der in gutem Anzug doch ein ganz anders Bild im ersten Moment hinterlässt.

Mit Geld haben hat das weniger zu tun, denn für eine potentielle Beziehung schaut man auch was bzw wer  drin steckt. Das dürfte wohl Jedem so gehen.

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@KittyCat2909

Wir können hier jetzt noch lange dem anderen ideologische Scheuklappen andichten... das führt zu nichts.

Geld macht sexy, das ist meine Wahrnehmung der Realität. Nein, nicht Geld allein und nein, ich finde das auch gar nicht schlimm. Ich halte es lediglich für verlogen bzw. naiv, dies abzustreiten.

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@KittyCat2909

Der erste Eindruck spricht nunmal für ein gepflegtes Äusseres, was mit einem 'billig' Leiberl rein Beruflich weniger dafür spricht, als Jemand der in gutem Anzug doch ein ganz anders Bild im ersten Moment hinterlässt.

Das Problem ist nur das der Bewusste erste Eindruck auch sehr täuschen kann, denn der bewusste erste Eindruck geht nach unseren wünschen. Mann wie Frau ist auch beim 1 Eindruck auf die Ehrlichkeit des Gegenübers angewiesen. Ein gutes Beispiel ist in meiner Stadt.

Es gibt hier einen Geschäftsmann der auch Geld hat und mit Vorliebe gern mal solche Spielchen mit Menschen treibt. Er geht zerlumpt in ein Kaffee oder so was, wo man ihn nicht kennt, sieht aus als könne er sich kaum den Zucker für den Kaffee leisten und wenn die Rechnung kommt, zückt er mal eben ein 100€ Schein und gibt mal eben 90€+ Trinkgeld. Wie du siehst, es gibt auch Menschen die mit Absicht, mit diesen Eindrücken spielen.

Mit Geld haben hat das weniger zu tun, denn für eine potentielle Beziehung schaut man auch was bzw wer  drin steckt. Das dürfte wohl Jedem so gehen.

Aber Geld lässt einen über einiges hinwegsehen. Du kennst den Spruch sicher, "Bei Geld hört die Freundschaft auf." der allein zeigt schon wie gewichtig das Geld ist. Natürlich individuell verschieden.

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Vermutlich, weils dennoch genug Frauen gibt, die halt genauso drauf sind. Ich (w) kenne leider selber mehr als genug solcher Frauen, die sich mehr für den Geldbeutel eines Mannes interressieren als für einen Mann selber.

Wenn jetzt ein Mann mehrfach an geldgeile Tussis geraten ist, dann wird er - und da kann ich die Männer dann auch voll und ganz verstehen - ein dementsprechend negatives Frauenbild haben. Da sind dann aber nicht die ach so bösen, dummen und sexistischen Männer schuld, dass sie uns so wahrnehmen....sondern unsere dummen und sexistischen Geschlechtsgenossinnen grätschen uns normalen Frauen hier rein.


Um die Frage mal von der Moral zu befreien. Ganz nüchtern betrachtet: In welche Richtung fließt in einer Beziehung langfristig das Geld. Doch praktisch immer vom Mann zur Frau. Und gesamtgesellschaftlich ist es nicht anders: Frauen zahlen ⅓ in die Sozialtöpfe, entnehmen diesen aber ⅔.

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