Warum denken Menschen, die weniger haben, dass sie weniger Wert sind?

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6 Antworten

Das ist nicht einfach.

Denn entweder man HAT solche Minderwertigkeitsgefühle oder eben NICHT.

Ich habe viele Bekannte, welche einfach finanziell besser darstehen als ich. Das ist so.

Es stört mich nicht, ich muss da auch nicht mithalten oder sogar übertrumpfen.

Es sind wie gesagt NICHT meine Freunde!

Das würde nicht funktionieren. Nicht, dass ich diese Leute nicht mag. Im Gegenteil, nette Menschen, alles ok. Aber bei "Freunde" mit gemeinsamen Unternehmungen / Hobbys usw. würde die Geschichte schon bald in Schieflage geraten.

Wenn diese Leute "mal eben" übers Wochenende nach Italien fliegen und dort abhängen, dann "hauen sie nicht auf die K.....e" - wie man so schön sagt - sondern das ist in ihrem Ermessen etwas völlig Normales. So als ob unsereins sich vielleicht einen Kinobesuch gönnt.

Da jetzt mithalten wollen würde den baldigen finanziellen Ruin bedeuten.

Deswegen kein engerer Kontakt, nett, freundlich auch mal herzlich - aber immer oberflächlich.

Ich bin ein neidloser Mensch und gönne jedem sein Wohlhaben mit allem drum und dran (sofern nicht ergaunert).

Ich habe meine Wertvorstellung und ein, wie ich finde, sehr ausgewogenes Verhältnis in Sachen Arbeit und Vergütung.

Klar gibt´s Leute, die mehr haben / verdienen - aber die müssen dafür auch tw. mehr ackern, mehr Verantwortung schleppen, haben unbequeme Arbeitszeiten und machen vielfach nicht dass, was ihnen Spaß macht.

So sehe ich das Ganze.

Ob diese Menschen auch gleichzeitig glücklicher sind, kann ich nicht sagen. Vielleicht.

Vielleicht bin ICH auch glücklicher, weil ich mit dem zufrieden bin, was ich habe.

Auf jeden Fall fühle ich mich nicht minderwertiger.

Die Wertigkeit eines Menschen hat in meinem Verständnis nichts mit seiner sozialen Stufe zu tun.

Grüße, ------>

Das ist meiner Meinung nach eine Frage der Erziehung. Vermittelt man den Kind diesen Gedanken "weniger Wert, weil weniger erreicht" kann das ganz schnell nach hinten losgehen.

Die Eltern sollten dem Kind immer vermitteln, dass es geliebt wird, auch wenn es mal nichts bekommt. Kinder sollten Geschenke nicht mit Liebe assoziieren lernen.

Nein, das ist keineswegs eine Frage der Erziehung! Das begleitet uns ein Leben lang.

Meistens kommt das Problem erst dann richtig auf, wenn man erwachsen ist. Da nützt auch keine Erziehung - selbst, wenn sie noch so gut war.

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@tommy4gsus

Ja das wurzelt doch aber alles in der Erziehung. All dein späteres Denken ist dadurch geprägt, wie du behandelt wurdest.

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@tommy4gsus

Wenn du als Kind keine Strategien gelernt hast, mit Problemen umzugehen, kannst du sie ale Erwachsener auch nicht anwenden.

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Mangelndes Selbstwertgefühl - entsprechend sollte man dieses stärken. Menschen mit einer solchen Einstellung suchen regelrecht nach einem Beweis dafür, daß sie schlechter sind als andere.

Ja, stimmt. Manche suhlen sich sogar regelrecht in ihrer Verletzung, wie ein Schwein im Dreck.

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Es liegt in unserer Natur, dass man unmittelbare Minderwertigkeitsgefühle hegt, wenn es um finanziellen Mangel geht. Vor allem Männer haben dieses Problem, eine Frau würde sich beispielsweise niemals umbringen wegen eines Verlustes. Männer sehr wohl!

Verstärkt wird dieses Gefühl dann, wenn man andere beobachtet, die viel mehr haben als man selbst - und ganz besonders schlimm wird es, wenn derjenige einen miesen Charakter hat.

Wir Menschen sind ohnehin ein wenig bescheuert, dass wir soviel von dem sch... Geld abhängig machen. Der Mensch ist weit mehr, als das, was er im Geldbeutel hat.


Was für ein Unsinn, Frauen bringen sich wegen dem Sch... genau so um, wie Männer, hat nichts mit dem Geschlecht zu tun. Schau dir mal diese It-Girls usw. an ...

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Weil die Konsumgesellschaft ihnen und uns allen, das jahrelang eingetrichtert hat. 

Weil es ihnen von der Gesellschaft so vermittelt wird. 

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