Warum denken Mensche, dass eine Entscheidung einseitig ist?

8 Antworten

Mit deinen Beispielen hast du zwar recht, aber deine Schlussfolgerungen daraus sind merkwürdig.

  • Zu Beispiel 1: Zu einer Partnerschaft gehören natürlich zwei Ja-Stimmen. Wenn einer Nein sagt, dann hat er die Entscheidung letztlich für beide getroffen. Das muss man sich nicht schönreden. Für eine Freundschaft gilt das gleiche. Also sagst sie Nein zur Partnerschaft und du Nein zur Freundschaft. Das ändert aber nichts an dem anderen Nein.
  • zu Beispiel 2: Natürlich, da hast du recht. Das ist die Grundregel der Toleranz: Jeder darf tun, was er will, aber andere dürfen darüber auch denken, was sie wollen. Natürlich darf jeder seine persönlichen Partnerwahlkriterien haben und realistisch gesehen wollen fast alle Partner, für die Intimität noch etwas Besonderes ist und die Sexualität nicht zur bloßen Freizeitgestaltung degradiert haben.

Zusammenfassend: Entscheidungen sind einseitig. Nur dass eben beide Seiten eine eigene Entscheidung treffen können.

FRIENDZONE

  • Dieses ganze "Friendzone"-Gerede ist Mumpitz und hat keinerlei reale Bedeutung. Das ist US-amerikanischer Dating-Quatsch.
  • Man verliebt sich nun mal nicht in jeden! Wenn man sich anfreundet, aber nicht ineinander verliebt, dann ist man halt nur befreundet. Das passiert sehr oft und ist kein Problem und auf keinen Fall endgültig.
  • Bedenke, dass sich SEHR viele Menschen in Nachbarskinder, Schulkameraden, Sport- und Vereinskameraden, Arbeitskollegen oder dergleichen verlieben, die sie schon ganz lange kennen. "1000 mal berührt, 1001 ein Nacht..." ist da schon viel näher an der Wahrheit dran.
  • Es ist ein Fehler, sofort von Friendzone zu sprechen oder eine Freundschaft aufzukündigen, nur weil der andere sich nicht ganz so schnell verknallt hat wie man selbst. Klüger ist es sowieso, nicht von Verliebtheit zu reden, bevor man gegenseitig ineinander verliebt ist. Dann kann man auch keinen Korb kriegen, sondern einfach abwarten, wie es sich entwickelt.

Ich denke/glaube das die Menschen einfach meistens Angst haben

Bei deinem ersten Beispiel wegen der Friendzone, es ist sehr schlau das man das sagen sollte weil es genau das richtige ist, doch es gibt Menschen die den Kontakt nicht abbrechen können oder wollen, entweder sagen sie nicht, weil sie angst haben die Person zu verlieren oder aber sie brechen den Kontakt nicht ab, weil sie in der Meinung sind das sie ohne diese Person nicht leben können oder wollen es einfach nicht

Es könnte sein das ich dein zweites Beispiel vielleicht anders verstanden habe, deswegen werde ich meine Antwort darauf beziehen.

Also falls dein/e Partner/in etwas mit 30 Frauen/Männer vor dir hatte ist es natürlich seine/ihre Entscheidung ob er/sie es dir sagt, es wäre ganz normal das er/sie das nur für sich behalten will und das sollte man auch akzeptieren, weil es meistens zu großen Problemen führen kann.

Du hast natürlich auch ein Recht darauf das zu wissen aber wenn du ihn/sie danach nicht mehr willst dann hättest du das vorher überlegen sollen, weil es könnte auch sein das er/sie dich auch anlügen könnte das er/sie nur mit 1 Person geschlafen hat obwohl es vielleicht über 30 waren

Mal allgemein gesagt, kann eine Entscheidung einseitig sein, muss es aber nicht.

Nur mal als ganz kleines Beispiel: Du kaufst Dir beim Bäcker ein anderes Brot als üblich, weil Du es mal probieren willst. Das ist eine Entscheidung, die nur Dich selbst betrifft.

Wenn Du aber entscheidest, dass Du für Deine ganze Familie die gleichen Pullover kaufst, dann ist das eine Entscheidung, die auch andere betrifft.

Grundsätzlich gebe ich dir recht. Man kann etwas aus den Entscheidungen anderer machen, zb etwas für sich tun und eben weiter leben.

Trotzdem kann nicht entscheiden, ob man in der "friendzone" landet oder nicht. Entweder bist du in der friendzone, du hast dich aber nicht dafür entscheiden. Oder du ziehst einen schlusstrich, das macht aber die Ausgangssituation nicht anders.

Man wird nie alle zufriedenstellen können, da jeder andere Erwartungen und Erfahrungen hat. Darüber rumzuheulen bringt einem nichts, man muss eben Selbstbewusstsein aufbauen, für seine Taten stehen und das beste daraus machen.

Da stimme ich dir voll zu. Aber das ist so weil die Menschen gerne für vorhandene Situationen die Verantwortung von sich schieben und immer kommt dann: ja ich konnte ja nicht anders, ich mußte ja. Aber du sagst es, wir sind für unsere Entscheidungen selbst verantwortlich, wir entscheiden jede Minute unseres Lebens selbst. Man kann zwar machen was der andere sagt, man muß es aber nicht. Man muß nur auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. davor haben die meisten Angst.

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