Warum denken manche Sozialismus oder Kommunismus wäre gut?

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5 Antworten

Weil der Kapitalismus bei weitem mehr Leid verursacht hat und auch noch verursacht. 

Stalinismus und Maoismus haben viele Tote mit sich gebracht, das sind aber nicht die einzigen Formen des Sozialismus.

Kommunismus nach Marx wurde noch nie erreicht und kann deswegen auch kein Leid über die Menschen gebracht haben.

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DerPatriot789 15.06.2016, 17:10

Kapitalismus hat mehr Leid verursacht? Sicherlich nicht.

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DerPatriot789 15.06.2016, 17:13
@MrHilfestellung

Beim Sozialismus sind dann eben fast alle erbärmlich Arm bis auf wenige, und im Kommunismus wurden Andersdenkende "entsorgt".

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Es stellt sich immer die Frage, was einer unter Sozialismus versteht. Viele Menschen verwechseln den Staatskapitalismus oder Leninismus mit dem Sozialismus, das weckt natürlich keine guten Assoziationen. Wahnsinnig viele Politiker, die sich Sozialisten nannten, waren schlicht und einfach hemmungslose Massenmörder. Doch ging ihr System unter dem Begriff des Sozialismus in die Geschichte ein und führt zur Annahme, dass Befürworter des Sozialismus diese Gesellschaften vor Augen haben.

Zur Frage selbst: sehr viele Männer und Frauen sind mit dem Kapitalismus unzufrieden und wünschen sich eine Alternative zu diesem System. Sei es etwa aus persönlichen Gründen, weil sie ausgebeutet und nicht anständig entlohnt werden, aus ökologischen, philosophischen, psychologischen oder wirtschaftlichen Überlegungen. Der Sozialismus erscheint diesen Leuten oder zumindest manchen davon, als ein erstrebenswertes Ziel, das hat sicher mit der nach wie vor anhaltenden Ausstrahlung des Begriffs zu tun, aber auf der anderen Seite auch mit den Ideen seiner Vertreter (die Frühsozialisten, Karl Marx, Gramsci, Allende, Erich Fromm etc.), die heute noch scheinbar großen Anklang finden.

Dabei haben sie nicht vor in die Vergangenheit zu reisen, das mangels einer Zeitmaschine sowieso unmöglich ist, sondern den Sozialismus so zu verwirklichen, dass er den Bedürfnissen der heutigen Zeit Rechnung trägt. Kernideen des Sozialismus sind die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz, in ihren Ansprüchen nach gerechter Behandlung und Chancengleichheit, sodass die Ausgangsbasis mehr oder weniger bei allen gut ist und der später erarbeitete Wohlstand auf eigenen Leistungen beruht, nicht auf dem Reichtum der Eltern. Außerdem sollen die sozialen Kernbereiche wie Bildung, Wasser, Energie, Gesundheit etc. von der öffentlichen Hand betrieben werden, damit die Bürger die Verfügungsgewalt darüber haben. Aus diesem Grund kann der Sozialismus nur in einer Demokratie, also in einer selbstregierten Gesellschaft funktionieren. 

Große Unternehmen sollen Eigentum des Gründers als auch der Belegschaft/Arbeiter sein, des Weiteren nicht vererbbar sein und nicht als Anlageobjekte dienen. Da der Sozialismus das Maximalprinzip des Kapitalismus ablehnt und auf das Kollektiv setzt, müssen Unternehmen gemeinwohlorientiert wirtschaften. Sklaverei/Leibeigenschaft und Ausbeutung des Menschen von anderen Menschen ist in dieser Wirtschaftsordnung nicht vorgesehen.

Lange Worte, kurzer Sinn: der Sozialismus ist ein anderer Gesellschaftsentwurf, der Frieden, soziale Sicherheit und Wohlstand für alle verspricht, ob er auch ein besserer ist, muss er noch unter Beweis stellen. 

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Du bringst hier ein paar grundsätzliche Dinge durcheinander! Zunächst bringt keine theoretische Wirtschaftsform irgendjemanden um - sondern dass, was Menschen daraus machen. Das nennt sich Diktatur und ist vom Wirtschaftssystem absolut unabhängig.

Von welche Toten sprichst Du überhaupt? Ist Dir klar, wieviele Menschen zu Zeiten der industriellen Revolution gestorben sind, wieviele durch imperialistische Kriege und wirtschaftliche Ausbeutung? Ich glaube da hat sich über die Jahre einiges angesammelt. Um in unserer Zeit zu bleiben: wieviel Menschen sind in den letzen 5 Jahren in Nähereien in Bangladesh oder China gestorben, damit wir für ein T-Shirt nicht mehr als 5€ ausgeben müssen? Es gibt da noch viel mehr Beispiele, mit denen ich Dich nicht nerven möchte.

Ob Sozialismus oder Kommunismus wirklich sinnvoll ist, ob es gerecht ist, wenn alle das Gleiche bekommen oder es fairer ist, nach Leistung behandelt zu werden, sind sicher diskussionswürdige Punkte. Aber Wirtschaftssysteme töten nicht, sondern Gier, Machthunger und Unmenschlichkeit.

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DerPatriot789 15.06.2016, 17:15

 Im Kommunismus werden Andersdenkende "entsorgt".

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claubro 15.06.2016, 17:18
@DerPatriot789

Den gab es noch nie! Außerdem werden in Diktaturen Andersdenkende entsorgt. Offensichtlich begreifst Du den Unterschied zwischen Wirtschaftssystem und politischem System nicht!

Unter Franco wurden Andersdenkende entsorgt, unter Hitler, unter Pinochet, unter jeder Militärregierung Argentiniens, oder schauen wir doch mal nach Afrika, was dort alles "entsorgt" wird: Uganda: Schwule.... europäische Einwanderer haben in Amerika ganze Bevölkerungen vernichtet..... Wo genau sind da die Kommunisten beteiligt gewesen?

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SowjetS0CIALIST 15.06.2016, 17:22
@beangato

Dont Feed the Troll 

Es ist der User wieder der was von afd,  gender,  Kommunismus,  style etc labert und auf was sinnvolles kann man lange warten 

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claubro 15.06.2016, 17:24
@DerPatriot789

Aha.... vielleicht solltest Du Dich erst einmal wirklich mit dem Thema auseinader setzen. Du kennst weder den Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus, noch weisst Du etwas mit den Begriffen Wirtschaftssystem und politischem System anzufangen. Des weiteren, warum fragst Du denn, wenn Dich die Argumente von niemandem interessieren, ohne das Du inhaltlich selber irgend etwas anbringst?

Noch einmal: Kommunismus gab es noch nie, ich kann Dir aber aus Erfahrung sagen, dass Homosexualität in der DDR eher toloriert wurde als in der BRD.

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SowjetS0CIALIST 15.06.2016, 17:25
@DerPatriot789

Zusammenhangloses geschwätz wie immer,  Monoton und langweilig 

Man könnte meinen nach 3 Monaten plus   an trollen lässt du dir mal was neues einfallen 

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DerPatriot789 15.06.2016, 17:28
@claubro


 Aber die BRD war um einiges stärker. Vor allem wirtschaftlich.

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Eine Antwort ist hier sicherlich sinnlos, da man anhand der Äußerungen und Kommentare entnehmen kann, dass hier nicht nur der Wille, sondern insbesondere der Intellekt fehlt, eine fundierte Antwort auch nur ansatzweise verstehen zu können.

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noch viel schlimmer und brutaler war als Kapitalismus.

Ah ja ...

Du hast das selbst erlebt?

Wenn nicht, urteile nicht darüber.

Im Kapitalismus wird der Mensch ausgebeutet - das beim Sozialismus nicht der Fall.

Sklaverei

gibts da nicht.

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DerPatriot789 15.06.2016, 17:14

Jeder Andersdenkende wurde sozusagen "entsorgt"

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beangato 15.06.2016, 17:20
@DerPatriot789

Ah ja ...

Keine Ahnung, wer solchen Müll erzählt - es stimmt definitiv NICHT.

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beangato 15.06.2016, 17:28
@DerPatriot789

Du bist, glaube ich, in der falschen Zeit.

"Entsorgt" wurden Andersdenkende bei Pinochet; Juden, Kommunisten, Roma bei Hitler.

Im Sozialismus wurde niemand entsorgt. Man musste nicht mal in der SED sein.

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