Warum denken Frauen immer so viel nach?

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Ich würde die Frage aufteilen:

  1. Stimmt das Vorurteil, Frauen würden mehr nachdenken als Männer?
  2. Wenn ja, warum denken Männer so wenig nach?
  3. Welchen prozentualen Anteil der Männer/Frauen betrifft es überhaupt?

Dann würde ich einen kulturellen und einen biologischen Ansatz parallel wählen:

  1. Kulturell: Frauen haben traditionell mehr Verantwortung für Kinder und schwächere Familienmitglieder, gleichzeitig sind sie stärker von anderen abhängig (bis vor wenigen Generationen brauchte eine Frau einen Versorger usw.). Daher müssen sie vor jeder Entscheidung abwägen, für wen sie gut/schlecht wäre und wie ihr Umfeld das auffassen würde. Männer sind traditionell öfter Einzelkämpfer, sie bewerten vor jeder Entscheidung nur den Nutzen für sich persönlich, über die Auswirkung auf andere denken sie wenig nach. Das heißt, die Kultur nötigt Frauen zu einem Weitwinkel-Denken das alle Eventualitäten einschließt, Männern erlaubt dieselbe Kultur ein egozentrisches Minimaldenken. Das führte per Evolution und endogenetischer Vererbung zur einer Verdichtung des weiblichen Gehirns, speziell zu einer engeren Vernetzung der beiden Hemisphären.
  2. Biologisch: Frauengehirne sind enger vernetzt, insbesondere der Balken zwischen den Gehirnhälften ist dichter als bei Männern. Dadurch haben sie andere Fähigkeiten, wodurch sie in der Kultur eine auf Verantwortung und Kommunkation spezialisierte Rolle entwickelten. Durch die dichteren Nervennetze haben sie mehr Assoziationen, so dass ihnen zu jedem Details mehr Punkte einfallen, die man bedenken kann. Während ein dünner vernetztes Gehirn längst alle eine Ideen abgehakt hat, fallen dem eng vernetzten Gehirn ständig neue Gedankenverbindungen ein, die noch bedacht werden müssen und dann weitere Assoziationspunkte hervorbringen. So arbeitet das stereotype Frauengehirn praktisch pausenlos, während das stereotype Männergehirn relativ schnell zu einem Ende kommt und aufhört um das Thema zu kreisen. Dieser Unterschied musste in der Entstehung der Zivilisation dazu führen, dass Männer eher zu monotoner Arbeit auf dem Feld oder in der Werkstatt neigten, während Frauen die komplexen, flexiblen Arbeiten in Haushalt und sozialem Familiennetzwerk übernahmen.

Beide Gehirnhälften sind über einen Balken verbunden und tauschen ständig Infors aus. Dieser Balken aber ist bei Frauen deutlich ausgeprägter als bei Männern. Männer sind mehr auf die linke Hirnhälfte spezialisiert, aber Frauen beide Hälften fast gleichwertig benützen.

Krass, das wusste ich auch noch nicht Danke !

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@Apfelsch

Darum ja Multitasking :) Wobei es auch Männer gibt die das können, wenn auch nicht so ausdauernd.

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aha???

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@Raisyli

aha???

Bezogen auf meine Aussage "....auch nicht so ausdauernd".,.? Falls ja ist̲ ̲n̲u̲r̲ ̲e̲i̲g̲e̲n̲e̲ ̲E̲r̲f̲a̲h̲r̲u̲n̲g̲.

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Ist doch besser erst mal über eine Sache nachzudenken, bevor man eine vorschnelle Entscheidung trifft.

viel nachdenken heißt nicht unbedingt, dass alles qualitativ wichtig wäre......

es gibt wohl bei beiden geschlechtern menschen, die wirklich nachdenken und überlegen und dann gibt es eben auch die weniger gehaltvollen.....

so ungefähr!

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Weil Frauen sich Sorgen machen und nicht alles auf die leichte Schulter nehmen. Und abwarten bis alles schlimmer wird.

das wäre ja mal was ganz Neues!

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