Warum denken die meisten Menschen,dass wir Menschen keine Tiere sind?

37 Antworten

Die einzige Frage auf die ich wirklich eingehen möchte ist

"Warum können wir denn Leute auf den Mond schicken aber keine bedrohte Tierart retten?"

Vor allem der zweite Teil ist interessant.

Ist es denn unsere Aufgabe bedrohte Tierarten zu retten? Seit es Leben auf dem Planeten gibt sind sicher ein paar millionenmal mehr Tiere ausgestorben als momentan existieren und das alles bevor der Mensch die Bühne betreten hat.

So ist der Lauf der Dinge. Viele Tiere sterben aus, manche entwickeln sich weiter und das vollkommen unabhängig von der Existenz des Menschen. Ein Tier ist "fitter" und ein anderes Tier stirbt aus. Wir Menschen können uns darüber Gedanken machen und das unterscheidet uns von anderen Tieren, oder meint ihr ein T-Rex hat sich Gedanken darum gemacht, ob er den letzte Triceratops verspeist und ob er ihn nicht lieber schützen als fressen sollte.

Die Natur ist ein ständiges vergehen und erblühen. Nur der Mensch denkt darüber nach und würde am liebsten den "Status Quo" einfrieren.

Die Fähigkeit uns über so etwas Gedanken zu machen und die Fähigkeit daraus Schlüsse zu ziehen, die uns veranlassen auf einen kurzfristigen Vorteil zu verzichten für ein langfristiges Wohl. Das macht uns zu etwas überlegenem auf diesem Planeten und deshalb könnte man den Menschen über die anderen Tiere stellen.

Für Kreationisten ist das natürlich undenkbar sich mit Tieren zu vergleichen. Sie stehen über den Tieren und sind selbst keine, denn das würde ihr Glaube nicht erlauben zu akzeptieren. Nach dem Motto "Ich bin doch nicht mit einem Affen verwandt".

Sofern wir erkennen, dass wir für das Aussterben verantwortlich sind oder wissen, dass das Aussterben dieser Art negative Konsequenzen ergibt, dann ist es tatsächlich unsere Aufgabe, sie zu retten

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@Gartenphilo

@Gartenphilo

Warum sollte das unsere Aufgabe sein?

Immer wenn ich über dieses Thema diskutiere kommen Argumente wie "das Aussterben von Tierarten gefährdet das Ökosystem" oder "wir sind moralisch verpflichtet".

Beides halte ich für nicht wahr.

Das mit der moralischen Verpflichtung würde meines erachtens nur in den Fällen greifen, in denen wir eine Tierart ausrotten, weil es uns Spass macht. Also Tiere, die wir töten, obwohl sie uns nicht bedrohen und die wir nicht verspeisen.

Das z.B. der Eisbär ausstirbt, weil sein Eis wegbricht ist sicher tragisch, vor allem für den einzelnen Eisbär, aber dass das negative Auswirkungen auf ein Ökosystem hat bezweifle ich stark. Das kommt alles wieder in ein Gleichgewicht. Ein anderes Gleichgewicht zwar, aber eines das weder besser noch schlechter als mit Eisbären funktioniert - nur anders. Die Robben vermehren sich mehr -> die Robben ziehen Orcas oder andere Räuber an und werden eben von denen dezimiert anstelle von Eisbären. Sobald sich eine ökologische Nische auftut wird die schneller wieder besetzt als wir "Artensterben" sagen können.

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Stimmt, nur solltest du bedenken, dass die natürliche Selektion keine Raubtierarten innerhalb kürzester Zeit ausrottet, wie es der Mensch eben tut. Die großen Haiarten gelten als biologisch bereits ausgestorben, da sich der Bestand vermutlich nie mehr wirklich regenieren können wird. Haie gibt es bereits seit Millionen von Jahren und stehen sehr weit oben in der Nahrungskette. Sie gehören zu den "fittesten" Tierarten und dennoch kommen sie gegen den menschlichen Größenwahn nicht an.

Stimmt, ein Tier wird sich keine Gedanken darum machen, ob es den Bestand der eigenen Nahrungsmittel überstrapaziert oder nicht. Ein Tier handelt aber auch nicht global, sondern wird schlichtweg selbst daran verenden, wenn die Nahrungsmittel in seinem Gebiet ausgeschöpft sind. Da der Mensch aber global handelt und in Bereiche eingreift, die ihn auch ansich gar nicht betreffen (was rottet er Tiger aus, wenn er doch Kaninchen frisst?), gibt es eben dieses Chaos.

Es geht nicht darum, Tiere vorm Aussterben zu retten, denen es an sich gar nicht gelingen würde zu überleben (z.B. Ein Naturpark für Nacktkatzen in der freien Wildbahn?), sondern darum, das ökologische Gleichgewicht nicht wahllos zu zerstören. Die Arbeit, die man in den Schutz der Biodiversität investiert, ist die Arbeit, die wir uns selbst aufgetragen haben. Alles, was darüber hinausgeht, ist nicht im Sinne des natürlichen Gleichgewichts.

Dennoch verstehe ich gerade bei gläubigen Christen nicht, wie sie es verantworten können die "Schöpfung Gottes" nach und nach auszurotten. Aber ich verstehe das Christentum generell kaum.

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@Aelian

auch anderes leben kann global gefährlich sein. so haben die blaualgen 90% des damaligen lebens der erde durch das zellgift sauerstoff vernichtet. die auswirkungen dieser tragödie merken wir noch heute :)

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@Aelian

mist die besten texte sind immer die längsten und auf gF will ich keinew langen texte lesen mistmist mist

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@Aelian

Der Mensch ist auch ein Tier, wie wir schon festgestellt haben. Bedeutet, er ist auch ein Teil der Natur, auch wenn er sich eine eigene Kultur aufgebaut hat. Das hat er aber aus natürlichen Gründen getan, aufgrund der Entwicklung. Wenn der sich nun mal so durch die Evolution entwickelt hat, dass er zerstören kann (in einem großen Maße) ist das nichts unnatürliches. Tierarten haben sich schon immer gegenseitig ausgerottet. Der jeweilige Klimawandel hat sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen. Wenn wir das derzeitige ökologische Gleichgewicht zerstören, wird sich ein anderes aufbauen. Und wenn dieses die Welt aus den Fugen geraten lässt, ist das der natürliche Lauf der Entwicklung, auch wenn sie unbestimmt ist. Die Erde ist auf kein Leben angewiesen. Sie dreht auch ohne dieses ihrer Runden.

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Der Mensch sieht sich ja als ein großartiges Geschöpf an, weil wir Dinge erschaffen, was andere nicht können. Letztendlich aber, werden wir wie alle anderen auch, gefressen und zersetzt. :)

Hunde haben ein Fell, 2 Ohren, einen Darmausgang, einen Schwanz, 4 Beine; Pferde haben ein Fell, 2 Ohren einen Darmausgang, einen Schwanz und 4 Beine; warum sind Pferde nicht Hunde? - Oder Hunde nicht Pferde?


Und noch dazu: Hunde denken nicht, sie sind keine Pferde, nein, sie WISSEN es! - Und umgekehrt.


Und Menschen sollten etwa blöder als beispielsweise Hunde und/oder Pferde sein?


Von wen ist dieses Zitat?

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LG NNFBWWW97

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