Warum denken Atheisten das, nur weil die Wissenschaft die Welt erklären kann, es keinen Gott gibt?

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23 Antworten

Warum denken Atheisten das, nur weil die Wissenschaft die Welt erklären kann, es keinen Gott gibt?

Erstens kann die Wissenschaft zwar den größten Teil der "Welt" erklären, aber das Universum eben nicht in allem, selbst wenn man alle Wissenschaften vereinen könnte, was in vieler Hinsicht mathematisch (noch) nicht möglich ist. Zweitens bin ich kein Atheist, sondern glaube an Gott und drittens kann man nur mit bestenfalls vorhandenem Halbwissen und eigentlich nicht vorhandener Logik tatsächlich glauben, dass die Existenz eines Wesens, welches bereits am Beginn der uns bekannten Raumzeit die notwendige Intelligenz hatte, um ein Universum zu erschaffen wissenschaftlich irgendwie widerlegt werden könnte.

Das wäre in etwa so unlogisch, als würde ein Spielcharakter in einer virtuellen Realität nur mit den Mitteln innerhalb einer virtuellen Realität annehmen (der dann auch einschließlich seines Spielers nur die Perspektive von innerhalb dieser virtuellen Realität hat), die Existenz des Programmierers dieser virtuellen Realität widerlegen zu können.

Der Vergleich mit dem Auto hinkt dahingehend, dass die Erschaffung und die Nutzung eines Autos in derselben Existenzebene geschehen. Daher ist für den Nutzer eines Autos wissenschaftlich nachweisbar, ja sogar mit dem entsprechenden Wissen logisch gesehen offensichtlich, dass es gebaut wurde - in etwa so offensichtlich, wie Wasser nicht einfach "nur" aus dem Wasserhahn kommt und Milch nicht "nur" aus dem Tetra Pack.

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Kommentar von Termobar
19.06.2017, 11:22

Warum nimmst du an es wäre ein Wesen? Könnte es nicht auch die Folge eines unbekannten natürlichen Vorgangs sein? Das wir nur in einer Blase im Schaum eines anfangsfreien Multiversums sind?

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Kommentar von JTKirk2000
20.06.2017, 10:19

Vielen Dank an den Fragesteller für das Sternchen. :)

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Ich finde das Argument mehr als seltsam:

Würde ein Mensch mit Verstand auf die Idee kommen zu behaupten, weil wir seine Funktionsweise erklären können, gibt es niemanden der das Auto gebaut hat?

Wir sagen, daß ein Mensch das Auto gebaut hat, weil es so aussieht, weil wir es nachvollziehen können, Spuren davon sehen, Fabriken haben, Menschen kennen die Autos bauen, es uns live ansehen können.

Wir sagen das die Natur nicht gebaut worden ist, weil wir dafür keinerlei Hinweise finden. Im Gegenteil, das macht die Erklärung komplizierter als nötigt, wirft Fragen auf die man sonst nicht hat und ein Schöpfer der diese Welt wirklich allmächtig geplant hat muß ziemlich pervers und psychotisch sein.

Das ist keine Frage ob ich weiß wie etwas funktioniert, sondern ob ich Anzeichen dafür finde, das es erschaffen worden ist oder nicht. Ich verstehe zum Beispiel nicht genau, wo die hochenergetische kosmische Strahlung herkommt die uns bombardiert. Ich habe aber keine Hinweise darauf, das da ein Gott mit einer Strahlenkanone spielt um mir zu sagen, daß ich Sonntags beten gehen soll... also ist diese Idee weder nötig noch nützlich und kommt auf den Friedhof der dummen erklärungen während wir auf dem Weg sind immer bessere, detailiertere zu finden...

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Hallo mulano,

Der Auto-Vergleich ist völlig untauglich und wurde schon lange widerlegt.

In Kürze: um ein Auto zu bauen braucht man ein Anforderungsprofil. Dann setzen sich ein paar Ingenieure zusammen und überlegen wie sie es konstruieren wollen und was sie dazu benötigen und wenn das alles geklärt ist, dann kann es gebaut werden.

Die Natur funktioniert aber ganz anders. Dort gibt es nun mal keinen Hochofen, der Stahl produziert, etc. In der Natur gibt es aber das Prinzip der Selbstorganisation. Atome verbinden sich zu Molekülen, diese zu Molekülketten, usw. Im Gegensatz zum Menschen hat die Natur auch extrem viel Zeit. Sie kann Billionenmal Moleküle unter genausovielen verschiedenen Bedingungen interagieren lassen. Dabei mag meistens Müll herauskommen, aber ab und zu klappt das.

Manche interpretieren das anthropische Prinzip aber falsch: die Welt ist nicht so, weil sie so sein muß, damit wir existieren können, sondern wir können nur in dieser Welt existieren. Wenn man sich das Universum betrachtet, dann kann es Billionen Planeten ähnlich der Erde geben, aber eben nicht identisch. Mag sein, daß sich auf vielen Leben entwickelt hat, kann aber auch sein, daß der Versuch sehr oft schief ging?

Wenn es tatsächlich einen Gott geben sollte, dann hat der ganz sicher nicht ausgerechnet die Erde bevorzugt. Dann hat er beim Urknall die Parameter so beeinflußt, daß ein stabiles Universum möglich ist. Er hätte dann quasi nur den Zufall beeinflußt, aber deshalb interagiert er noch lange nicht innerhalb des Universums.

Wenn es diesen Gott geben sollte, dann beantwortet das die letzte Frage aber trotzdem nicht: wer hat Gott erschaffen? Oder anders: ist Gott Produkt des Universums, oder hat Gott das Universum geschaffen?

Das heißt, daß es für die Wissenschaft nicht hilfreich ist, sich überhaupt mit Gott zu befassen. Das ist ein Thema der Philosophie und die kann das betrachten wie immer sie möchte.

Gruß

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Früher glaubten die Menschen das ein Gewitter etwas göttliches ist. Heute können wir die Entstehung eines Gewitters und auch andere Phänomene wissenschaftlich erklären.

Manches ja, manches nein. Man kann nicht alles erklären, aber deutlich mehr als vorher.

Deshalb ist ein Gott anscheinend nicht mehr nötig.

Und er ist sogar genauso unnötig wie jede andere übernatürliche Erklärung. Dein Gottesbild ist nur eines von zig anderen, mit denen ich jede, noch so kleine, bestehende Wissenslücke füllen könnte. Nur ändert das, was ich mir grundlos als Erklärung einbilde, nicht ein My an den Fakten. Ein Gott als Erklärung hat jetzt zwei Probleme. Es deutet nicht ein Fitzelchen auf ihn hin, warum also ihn als Lückenbüßer nehmen? Und dazukäme du würdest nur ungelöstes Rätsel am mit noch größerem Rätsel B erklären. Die "Gott" Erklärung ist nichtmal ein Wissensgewinn.

Wir wissen aber auch wie ein Auto funktioniert. Würde ein Mensch mit Verstand auf die Idee kommen zu behaupten, weil wir seine Funktionsweise erklären können, gibt es niemanden der das Auto gebaut hat?

Wir wissen nur auch das Menschen Autos bauen, kannst du das für Welten und Götter auch zeigen? Nö. Du nimmst an Gott wäre die Erklärung, mehr nicht. Was du hier anführst entspricht Paleys Uhrmacherargument von 18hundert noch was. Widerlegungen stehen bei Wikipedia.

Somit lässt sich deine Frage abschliessend so beantworten: Weder gibt es einen Grund Gott als Erklärung zu setzen, noch wäre das eine nützliche Erklärung. Müsste ich dann doch zeigen wo Gott herkäme (inklusive aller Probleme, bezüglich was komplexes braucht komplexere Ursachen)

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 19:42

Aus der Sicht eines Atheisten macht deine Antwort durchaus Sinn. Das ändert aber nichts an der Realität.

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Von welchem Gott sprichst du? Allah? Elohim? Zeus? Orisirs? Ra? Quetzcoatl? Odin? Mithras? Ishtar? Vishnu? Der Regenbogenschlange?

Wir (oder zumindest ich) lehnen Götter ab, weil es keinerlei Beleg oder Hinweis auf die Existenz eines oder mehrerer wie auch immer gearteter Götter gibt. Solange man keinen Beleg für die Existenz eines Faktors vorbringen kann gebietet es die Logik von dessen Nicht-Existenz auszugehen...siehe auch Russels Teapot. 

Alles was wir über unser Universum wissen zeigt, dass es an keinem Punkt der Entstehung des Kosmos, dieses Planeten oder des Lebens auf ihm den Eingriff einer "höheren Macht" erfordert. Weiters konnten sämtliche konkreten Behauptungen der großen Religionen, von den diversen Schöpfungmythen bis zu den "Wundern" und "Prophezeihungen" (egal ob von Johannes oder dem Orakel von Delphi) widerlegt werden. 

Somit ist die Frage also weniger warum man NICHT an einen oder mehrere Götter glaubt, sondern warum um alles in der Welt man es tun sollte. 

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 18:59

Solange man keinen Beleg für die Existenz eines Faktors vorbringen kann
gebietet es die Logik von dessen Nicht-Existenz auszugehen...

Die Existenz von Geit und Materie ist Logik genug einen Gott dahinter anzunehmen.

Alles was wir über unser Universum wissen zeigt, dass es an keinem Punkt
der Entstehung des Kosmos, dieses Planeten oder des Lebens auf ihm den
Eingriff einer "höheren Macht" erfordert. 

Nach allem was ich weiss ist die Herkunft von Leben noch nicht anschließend geklärt und ich wüsste nicht wie ohne Gott leben entstehen sollte, kein Atheist konnte mir das erklären.

Weiters konnten sämtliche konkreten Behauptungen der großen Religionen,
von den diversen Schöpfungmythen bis zu den "Wundern" und
"Prophezeihungen" (egal ob von Johannes oder dem Orakel von Delphi)
widerlegt werden. 

Wenn du Belege liefern würdest wäre ich dir sehr dankbar.

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 22:55

Das ein Eigreifen Gottes unnötig sein soll kannst du gar nicht wissen. Du kannst nicht die Entstehung von etwas erklären wenn du es nicht VOLLSTÄNDIG begriffen hast. In diesem Beispiel wäre das die Entstehung von Leben.

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Nun könnte der unbedarfte User annehmen, es handele sich hier um eine Frage, welche auf Neugier bzw Unwissenheit basiert. Das ist jedoch eindeutig nicht der Fall. Mulano muss es besser wissen, da er sich hier lange genug mit den unterschiedlichsten Beweggründen der Atheisten auseinandergesetzt haben muss bzw von diesen gehört haben muss.

Hier wird sich wie gewohnt einer zweifelhaften Taktik bedient. Es wird GANZ BEWUSST mit falschen Unterstellungen bzw mit dem Weglassen gewisser (unliebsamer) Informationen gearbeitet, die Aussagen der Gegnerseite als dürftig dastehen zu lassen. Mit anderen Worten: Dies ist (wie üblich bei mulano) keine Frage, sondern ein kläglicher Versuch, der eigenen Glaubenswelt mithilfe unlauterer Mittel einen Vorteil zu verschaffen. Und dieser Vorteil ist noch nicht einmal einer, da seine Argumentation für alle anderen Götter die Tür weit offen lässt. Dazu wird dann wieder einmal der elendig schwache Uhrmacher-Vergleich aus dem Keller geholt, fertig ist das Kartenhaus. Soll ich mal pusten?

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Kommentar von mulano
19.06.2017, 23:11

Mit meinen Uhrmacher-Vergleichen bin ich jetzt dann durch. :)

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Ich bin als Buddhist sowohl religiös, als auch atheistisch und für mich ist die Existenz eines allmächtigen Schöpfergottes einfach nicht plausibel genug.

Wir können die Existenz eines Autos nicht nur theoretisch erfassen, sondern Daten sammeln, die Wirkungsweise berechnen und es selbst herstellen.

Über Gott gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, keine Daten oder Formeln für die Wirkungsweise und auch Fertigungsprozesse und Endprodukte nicht.

Es existieren lediglich religiöse Erzählungen und Aussagen, die als Tatsachenbehauptung formuliert werden - und das ohne objektive Beweise.

Etwas, das weder plausibel, noch beweisbar, oder nachweisbar ist, existiert aus meiner Sicht mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

Allerdings ist die Existenz oder Nichtexistenz Gottes kein großes Thema für mich, da wir ohnehin selbst für unser Handeln verantwortlich sind.

Ich existiere eben gerade hier und jetzt, mit dem Gefühl einer Verantwortung für meine Mitlebewesen, die Umwelt und Gesellschaft.

Da Gott uns ja angeblich einen "freien Willen" gegeben hat, befasse ich mich eher mit meiner konkreten Verantwortung, anstatt mit abstrakten Theorien.

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 20:23

Ich bin als Buddhist sowohl religiös, als auch atheistisch 

Wie würdest du denn Begriff "atheistisch" definieren? Im Buddhismus gibt es doch auch Götter. Glaubst du nicht an diese Götter und lebst nur nach dieser Lehre? Bist du dann eigentlich ein richtiger Buddhist?

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Warum denkst du, dass Atheisten das denken?

Ich bin Atheist und denke nicht, dass Wissenschaft die Welt erklären kann. Sie kann gewisse Phänomäne erklären und wird immer weitere entschlüsseln, aber die endgültige Wahrheit über die Entstehung des Universums wird sie nie haben, denn dazu bräuchte es eine Zeitmachine, die jemanden an den Anfang der Zeiten zurückkatapultiert. Andernfalls wird es immer bei Hypothesen bleiben, wie plausibel die auch sein mögen.

Aber ich muss doch nicht alle Geheimnisse des Universums entschlüsselt haben, um den Unterschied zwischen Phantasie und Wirklichkeit, zwischen Legenden und Tatsachen zu erkennen! Diese Fähigkeit erwirbt man normalerweise mit dem Entwachsen aus den Kinderschuhen.

Ich muss auch kein Biologe und Spezialist auf dem Gebiet des Alterungsprozesses sein, um zu erkennen, dass Dornröschen keine 100 Jahre geschlafen haben und dann so jung, wie sie eingeschlafen ist, wieder aufgewacht sein kann.

Alles - Entstehungsgeschichte, Struktur, Inhalt - weist die Bibel, den Koran, das Buch der Mormonen und Grimms Kinder- und Hausmärchen als Produkte menschlicher Phantasie aus. 

Das ist nicht abwertend, denn menschliche Phantasie ist nichts Schlimmes. Und Märchen und Fabeln sind Transportmittel moralischer und pädagogischer Inhalte. 

Ich selbst bin nicht bewandert in Naturwissenschaften und verstehe auch die Evolutionstheorie nicht gut genug (kann mich gar nicht erinnern, dass wir die in der Schule behandelt haben, aber ich bin auch schon ein älterer Jahrgang), um zu behaupten, dass sie bewiesen sei. Aber das alles brauche ich nicht, um Atheist zu sein.

Atheismus ist älter als Naturwissenschaften und Religionen.

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Weil man es sich viel zu einfach macht Gott als Lösung für alles unbegreifliche zu sehen. Ein echter Wissenschaftler forscht und will neue Erkenntnisse gewinnen.

Wieso sollte ich davon ausgehen, dass eine übernatürliche Kraft das Universum geschaffen hat, wenn es dafür keinerlei Beweise gibt? Da vertraue ich doch lieber einer wissenschaftlich gesicherten Theorie, für die es sehr viele Beweise gibt.

By the Way: Ich bin kein Atheist. Ich behaupte somit weder es gäbe einen Gott, noch es gäbe keinen Gott. Einfach weil beides nicht bewiesen ist. Letzteres ist aber viel wahrscheinlicher.

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Warum denken Atheisten das, .....

Unsinnige Gedanken kann man bei Bäckern finden, bei Liberalen und bei Blonden. Deshalb frage ich nicht, "Warum denken Bäcker...", "warum denken Blonde...." u.s.w.

Atheisten sind Leute, die sich keinen virtuellen allmächtigen Kommandeur in ihren Hinterkopf setzen, dem sie sich verantworten. Dazu bedarf es absolut keiner Rechtfertigung und schon gar keines Gedankengebäudes. Am Allerwenigsten bedarf es dazu eines Gedankengebäudes aller "Atheisten" und womöglich unsinnige Gedanken aller "Atheisten".

Warum sollten sich ausgerechnet alle "Atheisten" ihren Kopf darüber zerbrechen, ob und wie "die Wissenschaft" die Welt erklärt und ob "Gott existiert"? Glaubst Du, die Gesamtheit aller Atheisten sind Analphabeten und haben noch nichts gehört über griechische, germanische oder römische Götter"? Glaubst Du, die halten all diese Mythen in den Köpfen der Leute und in Büchern "für nicht existent"? Hältst Du alle Leute für Deppen, die Dein spirituelles Verhältnis zu diesen Mythen nicht teilen? Da bist Du ganz schön hochnäsig eingebildet!

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Weil ich als Atheist aufgewachsen bin und ein Gott in meinem Leben nie auch nur die geringste Rolle gespielt hat. Schon meine Eltern und Großeltern haben nicht an einen Gott geglaubt.

Vielleicht denke ich zu rational, keine Ahnung. Aber, dass ein Gott die Welt hat entstehen lassen und die Geschicke lenkt und leitet ergibt für mich überhaupt keinen Sinn.

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Kommentar von Meatwad
19.06.2017, 18:16

Keine Sorge, "zu rational" gibt es nicht. Man denkt entweder rational (was zu begrüßen ist), oder eben nicht.

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Das ist ein spezielles Argument für Naturalismus, welchem aber nicht unbedingt alle Naturalisten und Atheisten zustimmen müssen.

Es kann so formuliert werden:

1) Prinzipiell ist es möglich, dass übernatürliche Phänomene Teil unserer besten empirischen Theorien sind.

2) Unsere besten empirischen Theorien beinhalten kein einziges übernatürliches Phänomen.

3) Die Erklärung für 2) mit der stärksten Vorhersagekraft ist Naturalismus: "Übernatürliche Phänomene bieten eine schlechte Erklärung, weil sie nicht existieren".

4) Daraus folgt, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts Übernatürliches gibt.

Wir wissen aber auch wie ein Auto funktioniert. Würde ein Mensch mit
Verstand auf die Idee kommen zu behaupten, weil wir seine Funktionsweise
erklären können, gibt es niemanden der das Auto gebaut hat?

Menschen, die Erbauer der Autos, gehören zu unseren besten empirischen Theorien. Du machst den Fehler dir nur einen Teil der bekannten Welt herauszupicken. Aber in der von mir vorgelegten Argumentation geht es um die gesamte bekannte Welt.

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Gläubige Menschen wissen bzw. verstehen im Allgemeinen nicht was Atheisten wirklich denken.

So behauptet auch niemand das es keine Ursache für z.B. das Leben oder das Universum gibt. Das sind nämlich die Evolution und der Urknall.

Atheisten glauben nicht an Gott, weil es keinen einzigen rationalen Grund gibt es zu tun. Oder kennst du einen?

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Kommentar von mideal
19.06.2017, 15:42

Es gibt einen Einzigen:

Indoktrinierung -

meist im Kindesalter.

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Warum denken Atheisten das, nur weil die Wissenschaft die Welt erklären kann, es keinen Gott gibt? 

Das stimmt so nicht ganz , Atheisten haben vorrangig ein Problem mit religiösen Göttern , aber ein Konzept wie z.b dem "First Mover" oder ähnlichem wird nicht allzu stark angegriffen.

Früher glaubten die Menschen das ein Gewitter etwas göttliches ist.
Heute können wir die Entstehung eines Gewitters und auch andere
Phänomene wissenschaftlich erklären.

Jap aber auch nur aus dem Grund , weil man angefangen hat gegen den Gottesgedanken vorzugehen und nicht weil man für diese Erklärung Gott gebraucht hat.

Deshalb ist ein Gott anscheinend nicht mehr nötig.

Er war von Anfang an nicht nötig , da die Aussagen die man durch Gott zu Gewittern treffen kann ziemlich unnutz sind.

Wir wissen aber auch wie ein Auto funktioniert.

Ich bezweifel zutiefst , dass du dich mit jedem Aspekt eines Autos auskennst und diesen Erklären kannst.

Das können nur wenige Menschen und deswegen wird es immer Menschen geben müssen die sich damit ihr Leben lang beschäftigen

Würde ein Mensch mit Verstand auf die Idee kommen zu behaupten, weil wir seine Funktionsweise erklären können, gibt es niemanden der das Auto
gebaut hat?

Was für eine schlecht Äquivalenz das doch ist.

Das Universum mit einem Auto gleich zu setzen und das Konzept eines Gottes mit einem Mechaniker ist schon extrem am Thema vorbei geschossen.

Es geht hir auch nicht daraum , dass es keinen Gott geben kann!

Es geht eher darum , dass die Götter welche sich Religionen ausgedacht haben ziemlich sicher nicht exestieren und diese Religion für den geringen nutzen den sie der Menschheit gebracht haben viel zu viel Anerkennung bekommen.

Kein Mensch mit vernumpft wird sagen , dass es keinen Gott geben kann , dass ist einfach genauso ein schwachsinn wie zu sagen es gibt zu 100% einen.

Was man ausschließen kann sind von Menschen ausgedachte Götter , da es davon zuviele gibt und diese auch nicht bewiesen wurden bisher.

Daher geht man eher davon aus , dass es für alles eine natürliche Ursache gibt die eben nicht mit einem religiösen Gott erklärt wird , sondern endweder mit einer abstrakten Idee von einem Gott oder eben komplett ohne diesen.

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Der vergleich mit dem auto ist gut aber die leute denken auch an die sachen die in der bibel stehen. Keine ahung ob das drinne steht aber wenn es eine riesen flut gegeben hat (und eine arche) gäbe es dafür beweise. Außerdem gehen nicht einfach alle tiere auf ein schiff. Aus adam und eva können auch nicht alle menschen entstanden sein.

Sind also mehr diese geschichten warum sie zweifeln das es einen gott gibt.

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 17:59

Da gibt es schon auch Erklärungsmodelle.

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Kommentar von nax11
19.06.2017, 15:18

Der vergleich mit dem auto ist gut...

Der Vergleich ist völlig untauglich und wurde schon lange widerlegt.

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Das ist ein heikles Thema was du ansprichst. Ich persönlich interessiere mich für die Naturwissenschaften und die verschiedenen Religionen, halte die "heiligen Bücher" aber zu 90% für Schwachsinn, welcher den technologischen und medizinischen Fortschritt der Menschheit unterdrückt, da meiner Ansicht nach, der Inhalt wissenschaftlich widerlegt wurde. Trotzdem glaube ich an einen Gott, besser gesagt eine höhere Existenz, die ja vielleicht sogar eine Rolle bei der Erzeugung des Lebens gespielt halt. (Es ist aber nicht so, dass ich bete etc.)
LG

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 17:40

Wo macht die Bibel technologische oder medizinische Aussagen?

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Kommentar von Beastmodehuso
18.06.2017, 17:49

Wo hab ich behauptet, dass das so sei? Ich sagte lediglich, dass meiner Meinung nach, der Schwachsinn der heiligen Bücher den Fortschritt zurückhält.
LG

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Kommentar von Beastmodehuso
18.06.2017, 18:04

Naja, ich muss zugeben, dass mein Argument nicht unbedingt auf die aktuelle Zeit zutrifft. Aber was du unmöglich abstreiten kannst, ist die Tatsache, dass im Mittelalter Wissenschaftler in Mengen, durch die Kirche (vor allem die katholische), gefoltert oder ermordet wurden und sich deswegen jeder einmal fragen sollte, wo die Menschheit heute stünde. Auch heute noch, wenn auch wenige, gibt es religiöse Menschen, die gegen Wissenschaftler und dessen Arbeiten protestieren und teilweise sogar gewaltsam vorgehen.

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Kommentar von Beastmodehuso
18.06.2017, 18:52

Ein gutes Beispiel dadita, auch wenn es wirkt, als wäre das gegen mich gerichtet? Ist dem so oder unterstützt du mich, was ja eigentlich der Logik deines Satzes her so sein sollte...?

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Zu erklären warum ich annehme, dass es keinen Gott gibt, ist simpel.

Es gibt einfach keinen Beleg für die Existenz eines Gottes, daher spielen Götter in der gleichen Liga wie Elfen, der Weihnachtsmann, der Osterhase und andere erfundene Figuren.

Das ist nur eines von vielen Argumenten gegen die Existenz eines oder meherer Götter. Alle aufzuzählen, dürfte hier den Rahmen sprengen.

Würde ein Mensch mit Verstand auf die Idee kommen zu behaupten, weil wir seine Funktionsweise erklären können, gibt es niemanden der das Auto gebaut hat?

Nein, denn das wäre aus mehreren Gründen überaus dumm.

Wie Autos entstehen ist bekannt. Es gibt Menschen die Autos bauen und man kann sie dabei beobachten. Woher Autos kommen ist also ziemlich vollständig geklärt.

Dass sie von alleine entstehen können ist äußerst unwahrscheinlich, denn sie sind sehr komplex, erfordern im Gegensatz zu organischem Leben ein hohes Maß an Präzision um zu funktionieren, sie können sich nicht reproduzieren und sie bestehen aus Materialien, die nicht natürlich vorkommen und sich nicht unter natürlichen Bedingungen bilden.

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 17:46

Wie Autos entstehen ist bekannt.

Wie Leben entsteht ist nicht bekannt, da gibt es nur vage Vermutungen.

Dass sie von alleine entstehen können ist äußerst unwahrscheinlich, denn
sie sind sehr komplex, erfordern im Gegensatz zu organischem Leben ein
hohes Maß an Präzision um zu funktionieren

Organisches Leben ist bei weitem komplexer als jede menschliche Technik. Die DNA, das Gehirn, Zusammenarbeit verschiedener Stoffe im Körper,...

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Kommentar von stoffband
18.06.2017, 18:18

wo gehst du hin wenn du stirbst? Klar alles löst sich in Luft auf! Auch die Seele?

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Es gibt unter Evolutionswissenschaftlern dogmatische Personen, die trotz fehlender Beweise ihre Theorie weiter vertreten. Warum ist das so?

Ihnen bleibt keine Alternative. Würden sie von ihrem philosophischen Denkmuster abweichen, dann hätte bereits der Schöpfer einen Fuss in ihrer Tür, denn der Sinn des Lebens bleibt evolutionär unerklärbar.

Es gibt eine einfache Wahrheit, die in Hebr. 3:4 genannt wird. Die muss man nur akzeptieren:

"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott."

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Kommentar von Termobar
19.06.2017, 11:31

Es gibt unter Evolutionswissenschaftlern dogmatische Personen, die trotz fehlender Beweise ihre Theorie weiter vertreten. Warum ist das so?

Welcher Teil ist den deiner Meinung nach unbewiesen? Vielleicht kann ich dir hier aushelfen.

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Kommentar von Meatwad
19.06.2017, 14:48

Es gibt unter Evolutionswissenschaftlern dogmatische Personen, die trotz fehlender Beweise ihre Theorie weiter vertreten. Warum ist das so?

Es gibt unter Gläubigen dogmatische Personen, die von fehlenden Beweisen sprechen. Warum ist das so? Glaubt man lediglich der Lüge, oder lügt man ganz bewusst?

Es gibt selbstverständlich Beweise. Und es gibt keinen einzigen seriösen Wissenschaftler, der nicht hinter der Theorie der Evolution steht. Dazu zählen auch gläubige Wissenschaftler.

Ihnen bleibt keine Alternative.

Da die Evolution die Zustände am logischten erklärt, und sich beweisen lässt, gibt es in der Tat keine bzw keinen Bedarf.

Würden sie von ihrem philosophischen Denkmuster abweichen,

Es geht hier nicht um Philosophie, sondern um die wissenschaftliche Methode. Wer als Wissenschaftler von dieser Abstand nimmt, der hat keine Alternative, als sich von seiner Kredibilität zu verabschieden.

dann hätte bereits der Schöpfer einen Fuss in ihrer Tür

Wenn man sämtliche Erkenntnisse der letzten 200 Jahre außer acht lässt, dann vielleicht. Es finden sich jedoch keinerlei Anzeichen schöpferischen Schaffens. Und fände sich eines, so wäre der Sprung von einem Schöpfer zu einem Gott ein immens großer bzw ein unseriöser. Der Sprung zu einem der von uns angebeteten Götter, wie zB zu deinem, wäre absurd.

denn der Sinn des Lebens bleibt evolutionär unerklärbar

Das wird er auch immer bleiben, denn die Theorie der Evolution hat nicht die Aufgabe, den Sinn des Lebens zu erklären.

Es gibt eine einfache Wahrheit, die in Hebr. 3:4 genannt wird. Die muss man nur akzeptieren:

"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott."

Und in anderen heiligen Schriften steht etwas anderes. Da war es dann ein anderer Gott.

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Kommentar von dadita
19.06.2017, 15:11

Und der Unsinn geht in die nächste Runde. Die Evolutionstheorie ist ein Fakt, belegt jenseits jedes begründbaren Zweifels. Diese fehlenden Belege welche Kreationisten in ihrem religiösen Wahn herbeifantasieren gibt es schlicht nicht.

Das Leben hat keinen höheren Sinn...und Aussagen eines antiken Märchenbuches sind kein Beleg für irgendetwas. Dein Gott ist nicht realer als Odin, Zeus, Osiris oder die Zahnfee...ein Lückenfüller primitiver Barbaren um sich ein komplexes Universum einfach zu erklären. Für die damalige Zeit absolut verständlich. Heute schlicht kindisch. 

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aus dem gleichen grund aus dem glaubende behaupten das es nur ihren gott gibt. obwohl es tausende götter gibt

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Warum glauben Theisten, daß es Gott gibt?

Atheisten glauben das eben nicht!

Und Agnostiker halten es für möglich, aber nicht beweisbar!

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 23:20

Na weil es Gott gibt, deshalb glauben Theisten auch an ihn. Logisch oder?

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