Warum demonstrieren Christen nicht vor den Zentralsitzen und Werkhallen von Waffenherstellern, gegen Kriege oder vor Schlachthöfen?

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17 Antworten

Ich kann verstehen, dass du dir diese Frage stellst. Mir war es auch oft eine Frage, warum es gewisse Einseitigkeiten in der Kirche gibt.

Abtreibung scheint wesentlich prekärer zu sein als Kindesmisshandlung und Kindesvernachlässigung, wenn man sich denn dann gegen die Abtreibung entschieden hat.

Verhütungsverbot scheint gewichtiger zu sein als die Ernährung der ohne Verhütung zustande gekommenen Kinder.

Ungeordnete Sexualität scheint schlimmer zu sein als Gewalt, Krieg und Mord.

Organspende und Organhandel scheinen problematischer zu sein als Sterbehilfe (Beihilfe zum Suizid).

Naturschutz und Tierschutz rangieren weit hinter unserem selbstverständlichen Anspruch auf luxuriöse Lebensumstände.

Die Reihe könnte man fortsetzen... Ehrlich gesagt verstehe ich das auch oft nicht.

Andererseits engagieren sich Christen, wenn auch nicht geschlossen und als Christen sichtbar, so doch als Mensch in etlichen Initiativen oder NGO´s , die sich für Menschen, Gerechtigkeit, Natur etc. einsetzen.

Antworten, die ich von anderen auf diese Frage bekommen haben, gehen meist in drei Richtungen:

+ Es geht nicht darum, wie schlimm die einzelne Sache ist, sondern um das Bewusstsein. Dass Krieg und Mord nicht in Ordnung sind, weiß heute jeder, daher muss man das nicht plakatieren.

Dass Abtreibung und ungeordnete Sexualität Folgen haben, die man eben erst viel später erkennt, ist nicht (nicht mehr/ noch nicht) in unserem Bewusstsein. Deshalb wird in dem Bereich so viel demonstriert.

+ Bei den Themen in bezug auf Sexualität wird letztlich doch mehr zerstört als durch Gewalt. Gegen Gewalt schützt man sich, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch.

Der Sexualität öffnet man sich aber seelisch, und daher ist man in diesem Bereich viel verletzlicher. Und so wird einem ein positiver Wert langsam durch den Missbrauch desselben verdorben.

+ Bei vielen der angesprochenen Punkte geht es um politische, genauer: um wirtschaftliche Aspekte. An der Sexualität, an der Abtreibung, am Organhandel, am natur-, tier- und menschenverachtenden Verhalten verdienen etliche Menschen.

Selbst mit unseren Krankenkassenbeiträgen müssen wir Verhütungsmittel und Abtreibungen etc. mitfinanzieren, was ja mit Krankheit nicht das Geringste zu tun hat.

 

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 18:30

Eine weitgeöffnete Sicht, die nicht selbstverständlich ist!

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Woher ist denn bekannt, dass die Christen, die sich gegen Abtreibung engagieren sich nicht auch bezüglich einen oder mehreren der genannten Punkte engagieren?

An den Verbänden kann man das nicht festmachen, denn wenn z.b. jemand eine NGO gründet, um was gegen Hunger in Afrika zu tun, kann man der NGO kaum vorwerfen, dass sie sich nicht gegen den Krieg in der Ukraine engagiert.

Denn wenn in der Satzung der NGO drinsteht, dass es der NGO um den Hunger in Afrika geht, dann müssen die darauf ihr Engagement konzentrieren. Dito mit irgendwelchen Vereinigungen ala "Christdemokraten für das Leben", die haben einen definierten Zweck, z.b. Engagement gegen Abtreibung und Euthanasie, und darum bemühen sich entsprechende Vereinigungen halt.

Und eine Einzelperson hat nun mal begrenzt Zeit, da trifft jeder eine Auswahl, wo er sich engagiert und wo nicht. Weder der Christ, der sich in der Entwicklungshilfe in Afrika engagiert und nicht gegen Abtreibung demonstriert, noch der Christ, der gegen Abtreibung demonstriert aber nicht nach Afrika geht, macht bereits damit etwas falsch.

Zu einzelnen Punkten kann noch was gesagt werden:

"Warum nicht vor Schlachthöfen, wo z.B. Schweine wegen unzureichender
Betäubung lebendig in brühend heißes Wasser geschmissen werden?"

Weil die ganzen "für das Leben"-Gruppen eigentlich korrekt "für das menschliche Leben" heißen müssten, da es ihnen vor allem darum geht; ergo gehört Protest gegen Umgang mit Tieren nicht zu der gesetzten Aufgabe. Ferner unterscheiden Christen auch klar zwischen Menschen und Tieren.

"Wieso stehen dann solche Menschen nicht vor den Werkhallen und
Hauptzentralen von z.B. Krauss-Maffei Wegmann in München, Rheinmetall in
Düsseldorf oder Heckler & Koch in Oberndorf am Neckar die Ihre
Waffen an das islamistische Saudi-Arabien oder Quatar liefern (auf
starken Druck der christlichen Parteien liefern dürfen)?"

Warum nicht gegen Kriege der amerikanischen Führung (Im Irak) oder der russischen Führung (in der Ukraine oder Tschetschenien)

Warum nicht gegen Hunger, Landgrabbing, Ausbeutung der Dritten Welt
damit wir billige Rohstoffe oder Kleidung importieren können,
Saatgutpatente etc.?

Warum nicht gegen Flucht und Vertreibung?

Warum nicht einmal gegen die Verfolgung von Christen selbst?"

Wenigstens die RKK, die sich eben auch für den Lebensschutz einsetzt, hat sich auch kritisch bezüglich dieser Dinge geäußert.

Ferner sind im Christentum staatliche Streitkräfte legitim, womit keine prinzipielle Ablehnung von Waffenproduktion sinnvoll ist, denn Streitkräfte brauchen Waffen. Und die Frage, an wen man Waffen liefert und an wen nicht, ist nicht klar; liefert man die an die Kurden, die sie dann eventuell gegen die Türkei ansetzen? Oder liefert man denen keine, womit sie dann eventuell vom IS abgeschlachtet und versklavt werden? Liefert man Saudi-Arabien Waffen, damit einem die Ölvorräte des Nahen Ostens kontrolliernder und diese Macht zur Vernichtung Israels einsetzender Iran vorgebeugt wird? Oder liefert man lieber die Waffen den Israelis, wenns dann doch soweit kommt? Oder lieber keinem liefern und selber im Ernstfall eingreifen?

Hingegen ist sowohl aktive Sterbehilfe als auch Abtreibung das Töten eines unschuldigen und wehrlosen Menschen, so dass sich hier einige Christen eher einig werden, in welche Richtung das Engagement zu gehen hat.

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Na ja Christen machen meist andere Dienste, ich kennen ein Kleidungslabel bei dem in Indien Kinder und Frauen von der Straße geholt werden, sie bekommen Unterricht, sie lernen nähen und bekommen einen angemessenen Lohn.
Viele Christen machen keine Demos, weil es einfacher ist selbst eine Lösung zu bringen und zu helfen als zu demonstrieren, Freunde von mir sind zur Zeit in Afrika um dort eine Schule aufzubauen und den Menschen zu helfen, das sie unabhängig von irgendjemandem zu überleben
Meiner Meinung nach bringen Demonstrationen wenig es ist leichter gleich was zu ändern ;)

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 09:30

Das ist natürlich völllig richtig - aber es ging mir um etwas Grundsätzliches, um eine Haltung zu diesem Leben, die bei Millionen von Christen fehlt, leider, denn trotz ihrer beispielhaften Freunde lebt unsere Gesellschaft - um bei Ihren Beispiel zu bleiben - von der unmenschlichen Arbeit der Näherinnen in Bangladesh, Kambodscha oder China, da ändern diese vorbildlichen Handlungen leider fast nichts - wären dagegen Millionen auf der Strasse oder würden alle die sonntags in die Kirche gehen keine billige Kleidung oder billiges Fleisch aus dem Supermarkt mehr kaufen, änderte sich dieser Zustand in kürzester Zeit.

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Kommentar von Sweetheart089
24.05.2016, 09:50

Des Problem sind ja nicht nur die Christen, die Gesellschaft kauft doch die billige Kleidung

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Naja....tust du das denn? Ich sag mal so, es gibt mit großer Sicherheit genügend Christen die an entsprechenden Demos teilnehmen. Aber das sind alles Themen, die nicht spezifisch christlich sind. Nicht alle Christen sind Vegetarier. Sich über Christen zu beschweren, nur weil sie diese Demos nicht alle organisieren finde ich nicht unbedingt angemessen. Was den Waffenhandel und die "christlichen"  Parteien angeht; ich persönlich rechne mich diesen Parteien als Christ auch nicht zu, nur wegen dem C im Namen. Und ich bin nicht als Individuum für die Aktionen dieser Gruppe verantwortlich, nur weil sie behauptet, diese eine Gemeinsamkeit mit mir zu haben.

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 09:02

Ja, ich tute so etwas und es sind auch einige Christen unter den Demonstranten, allerdings in aller Regel solche die ihren "Glauben an Jesus" nicht hoch halten wie ein großes Plakat um sich selbst (oder ihren Gott)  etwas beweisen zu müssen. Natürlich sind das keine spezifisch christlichen Themen - solche Feiertags-und Sonntagsthemen sind auf das "ewige Leben" abgestellt, auf Erlösung, auf Vergebung, auf Glaube, auf den großen Fischaufkleber auf dem SUV, auf die auswendig gelernten schönen Lieder, auf den "Gottesdienst" am Sonntagvormittag und das miteinander singen und beten damit es uns gut geht - hier und in alle Ewigkeit. Man verzeihe mir meinen Sarkasmus.

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Wenn Du Zeit hast, ständig von München nach Düsseldorf zu touren, dann mach das doch. Ich hab sie nicht. Ich komme nämlich - während Du die Ukraine und den Irak rettest - meiner Christenpflicht nach und sitze und stehe mir mit den Gewerkschaftskollegen die Knie in den Bauch, damit Du und alle anderen den Urlaub bekommen, der Dir ermöglicht, in der Weltgeschichte herumzufahren, damit Du das Geld bekommst, um Dir Reisen zu leisten und damit Du Arbeitsschutz hast, damit Du gesund genug bist für's Plakathochhalten.

Ich entscheide nach meinen christlichen Prinzipien, wo ich mein Schwein kaufe und welche Artikel ich eintüte, um der Erde und ihren Bewohnern nicht weh zu tun. Ich reiße mir im Ehrenamt den Hintern auf, damit arme Leute in der Kleiderkammer meiner Gemeinde stöbern können. Ich verschwende keinen Sprit, um in die Dritte Welt zu fliegen, damit ich auf Konferenzen, die nichts bringen, herumwichteln kann. Und ich kenne einen ganzen Haufen Christen, die genau so handeln und die völlig zu Recht ein gutes Gewissen dabei haben.

Deine intellektualisierende Art, die Christen abzukanzeln - warum auch immer - geht mir auf den Zeiger. Und auch das sage ich Dir als Christ, denn wenn mein Bruder sündigt, so heißt es im Evangelium, dann soll ich ihm das sagen. Kauf Dir einen Spiegel und check mal, wie DU so dastehst in der Welt. Gruß, q.

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 09:36

Leider hast Du mein Anliegen auf eine Weise verstanden, die gerade so nicht verstanden werden sollte. Leider, aber dagegen kann ich wenig tun. Aber gestatte mir einen Hinweis: Dein vorbildliche Lebensart (einer meiner besten Freunde ist bei ver.di) sollte nicht im geringsten der Adressat meiner Frage sein - aber wie soll ich das noch in einer solchen Frage unterbringen?

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Kommentar von ditchwitsch
24.05.2016, 17:15

Hier in gutefrage.net werden von sogen. Christen laufend Leute abgekanzelt - in mehr oder weniger intellektualisierender Art -, die sich für das Recht auf Abtreibung stark machen. Da kann ich gut nachvollziehen, dass Rosenblad seinem Ärger auf seine Weise ein bisschen Luft macht.

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Als Ergänzung noch, bei manchen Punkten siehst du möglicherweise Ursachen und Wirkzusammenhänge und damit Ansätze für sinnvolles Engagement, das von einigen Christen nicht gesehen wird.

Z.b. vermeinen einige Christen, dass zu starke staatliche Kontrolle der Wirtschaft auf Dauer noch viel schlimmeres Leid produziert, als ein ausreichend reglementierter Kapitalismus, der scheinbar immerhin in einigen Länder die Armut reduziert haben mag (z.b. China); womit, auch wenn es für dich eindeutig sein mag, dass für bestimmte staatliche Eingriffe demonstriert werden sollte, dass für andere nicht so ist, weil sie eben davon ausgehen, dass es durch diese Eingriffe nicht besser wird.

Bevor du also bestimmten Leuten vorwirfst, sie würden gegen bestimmte Probleme nichts tun, wäre noch zu fragen, ob sie das Problem nicht völlig anders sehen/wahrnehmen ohne dass dies zwangsläufig ein ethischer Mangel ihrerseits sein muss.

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Kommentar von Rosenblad
25.05.2016, 13:56

Da ich gerade eine "Arbeitspause" mache - sei mir diese Replik erlaubt: Allein die Bergpredigt macht klare Aussagen und entweder man beginnt diese in das eigene und gesellschaftliche Leben zu übersetzen oder nicht, wenn nicht sollte man aufhören sich auf eine Nachfolge Jesus oder gar eine Vergebung zu berufen. Natürlich kann jeder Mensch eine ganz andere Persepktive übernehmen oder selbst entwickeln, ich kann aber nicht für das Leben Ungeborener demonstrieren (weil dies die einfachste und unpolitischte Art des Protest ist - nicht von ungefähr nehmen an solchen Demos auch CDU - Politiker teil, die man bei anderen Demonstration nie sehen würde) und auf der anderen Seite plädiert man für "Streitkräfte" oder gar Waffenlieferungen. Diese Sicht ist dann nur noch eine pervertierte Ausgabe eines, ja was? Glaubens an den Wohlstand auf Ewigkeit? Mit der Lehre Jesu hat das allerdings genauso wenig zu tun, wie eine Partei die sich christlich nennt - aber wichtig ist wohl eher die Symbolik als das Leben, was als Christ dann doch für Einige zu schwierig wird, da wird dann die Kreuznachfolge schon in der Anstrengung gesehen sonntagsvormittags eher auf zu stehen und in die Kirche mit dem SUV vorzufahren. Ich war selbst vor zwei Jahren wegen einer Sozialstudie über Wanderarbeiter in China, wer hier noch von reduzierter Armut spricht, der schaut aus der Brille dessen der auch billige Waren aus China kauft und der Meinung ist, wenn ich diese Waren nicht kaufe haben diese Chinesen keine Arbeit. Tut mir leid, aber Deine Argumentation dient nur dem Erhalt des eigenen kapitalgestützten Wohlstandslebens und hat mit einem Christentum nichts, aber auch gar nichts zu tun.

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Es gibt keinerlei automatischen Zwang für Initiativen, die sich gegen bestimmte Missstände stellen, auch gegen alle anderen, selbst ähnlich gelagerte mit dem gleichen Aufwand vorzugehen. Denn es ist ja klar, dass das niemand kann.

Wenn man in Leserbriefen liest: "Wo war die Friedensbewegung, als ..." usw., dann sind die Schreiber Menschen, die gern anderen untragbare Lasten auflegen, um sich dann, wenn diese das natürlich nicht schultern können, für ihre eigene absolute Untätigkeit gerechtfertigt zu sehen. Mies!


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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 10:42

Nach meinen Dafürhalten besteht für einen Christen eine solche Aufgabenpflicht - nicht als Zwang, aber aus den Herzen heraus, aus dem Gebot der Nächstenliebe heraus, aus dem Gebot heraus Vorbild zu sein (Matth. 5:16).

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Das ist eine wirklich gute Frage! Ich bin ja selbst Christ. Ich vermute, daß Christen auf vielen Demos dabei sind. Aber immer als Teil einer größeren Gruppe, nicht als eigene Gruppe. Christen machen bei OsterMärschen und Friedensdemos mit. Ganz klassisch sind ihre Anti-Abtreibungskampagnen. Ich vermute mal, das so politisch betonte Aktione nicht so ihr Ding sind.

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Hallo Rosenblad

Christsein bedeutet, eine lebendige Gemeinschaft mit Christus zu haben. Ich folge nicht irgendwelchen starren Regeln oder Gesetzen, sondern einer lebendigen Person. 

Um Christsein mal mit einem Betrieb zu vergleichen:

Wir sind alle Mitarbeiter im gleichen Betrieb und Jesus ist der Chef. Als guter Chef weiss er, wer was kann und wer was eben nicht kann. Er wird nicht allen Personen die gleiche Arbeit geben, sondern sie auf die Einzelnen verteilen. Nicht alle werden wissen, wer genau was tut. Manche werden den ganzen Tag irgendwas sinnvolles gearbeitet haben, ohne dass die anderen Mitarbeiter wissen was es war und was das Resultat ist. Bei Anderen ist es deutlich sichtbar, was sie so tun.

Und so weiter.

So kann man das Beispiel, das dir als Superintellektueller wahrscheinlich kindisch vorkommt, endlos ausbreiten.

Ich kann nicht die ganzen Lasten dieser Welt tragen und dagegen ankämpfen. Und ich brauche das auch nicht zu tun.

Ich muss nur treu sein in dem, was ICH tun muss.

Übrigens gibt es ein Missverständnis:

Ich bin nicht gegen ein würdevolles Sterben, im Gegenteil. Ich bin für Comfortpflege, hochgradige Schmerzbekämpfung, liebevolle Zuwendung und Achtung des Schwerstkranken und möchte jedem Schwerstkranken sagen: du bist keine Last. Du darfst SEIN.

Ich bin aber gegen das Monster, das in Belgien und NL seine Umtriebe macht und nicht mehr zu beherrschen ist.

Das nur nebenbei.

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 11:28

Deine Metapher kommt mir nicht kindisch vor, aber absolut wirklichkeitsfremd oder sollte es Deinen "Chef" tatsächlich egal sein wie Menschen in der Dritten Welt für unseren Wohlstand abschuften müssen und ist den Menschen dort nicht ein würdevolles Sterben erlaubt, nur weil sie arm sind, damit wir "reich" sein können und uns medizinische Gerätschaften erlauben können um das Leben zu verlängern? Übrigens solche unbherrschbaren "Monster" gibt es viele (z.B. Finanz"monster") aber diese ermöglichen uns ja den Luxus! Was das allerdings alles mit Intellektualität zu tun haben sollte vermag ich nicht zu erkennen - entweder ich folge dem Gebot der Nächstenliebe oder ich plakatiere es nur als Fischaufkleber auf meinem Automobil.

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/sarkasmus an
Naja, christlich-konservative Waffenhersteller sind doch was anderes als Menschenrechtler die eine Selbstbestimmung für die Frau fordern. Wo kommen wir denn da hin? Diese Menschenrechtler sind viel gefährlicher! /Sarkasmus aus

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Warum, warum, warum ?
Bringt das was ? Aktionismus welchen du Christen entsprechend deinen Vorstellungen zuweisen möchtest ?
Auf welche Demos gehst du ? Es sind ja Themen welche du forcierst.
War wohl jetzt nicht so schlau, dieser Frage - Marathon.

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 12:37

Warum wir nicht über solche Begriffe wie "Heil" oder "Glauben" einen Diskurs führen - weil es daneben noch eine Welt gibt, wo Menschen und Tiere furchtbar leiden. Als ich letzte Woche ein Video über Schweine gesehen haben die vor Schmerz im heißen Wasser brüllen, ging mir das mehr als nahe oder ich muß immer an die Schilderungen meines Bruders denken, der Arzt bei "Ärzte ohne Grenzen" ist (bei mir hat es leider nicht zum Arztsstudium "gereicht"), der einmal in Sierra Leone ein 12jähriges Mädchen medizin versorgen musste, der man beide Hände abgehackt hatte und die trotzdem nicht eine Träne vergoss. Was hat das mit den Christen zu tun wirst Du mich jetzt fragen - ich denke mehr als Du denkst.

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Ich bin Christ. Ich bin gegen Ausbeutung und kaufe fair gehandelte Produkte. Man kann z. B. Bananen, Tee, Kaffee und Schokolade fair gehandelt kaufen. Auch kann man Kleidung und Handys fair kaufen. Wenn Dich das Thema interessiert, dann können wir darüber schreiben. Du kannst auch bei meinen hilfreichen Antworten vorbeisehen, da findet man Argumente, um faire Kleidung zu kaufen. Auf einer Demonstration gegen Ausbeutung war ich noch nicht, aber ich schreibe über das Thema hier im Internet. Aber ich kann verstehen, dass Du dich fragst, warum man gegen einige Themen demonstriert und gegen andere nicht. Sollte es mal eine große Demonstration geben in meiner Nähe, z. B. gegen Krieg oder Ausbeutung, dann gehe ich da vielleicht hin.

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Weil nicht jeder der geborene Märtyrer ist. Und jede schlechte Fassette dieser Welt hat irgendwo auch ihr Gutes. Man sieht es meist nur nicht auf den ersten Blick.

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Das musst du wohl "solche Menschen" direkt fragen.

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 09:10

Einge haben hier schon geantwortet und es ist schlimmer als ich dachte.

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Warum tun Atheisten das nicht?

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Weil es nicht so ein Aufreger Thema ist und sich da wenig bewegen lässt.

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mache sagen wenn man mit den finger auf ander zeigt, zeigen 3 weiter finger auf sich selbst?

also höre auf opfer zu sein?

von was lenkst du von deine probleme ab?

 die dinge zu änder die ich änder kann.......?

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet

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Kommentar von Rosenblad
24.05.2016, 09:09

Ich denke, Gott wird sie lieben für solche Sätze, Sie brauchen sich um Ihre Gerechtigkeit, Ihre Auferstehung zum ewigen Leben, Ihren starken und festen Glauben keine Sorge machen.

Wie antworteten doch einige Christen als sie von den Vorwürfen des Kindesmißbrauchs in ihrer Kirche hörten: Wir sind stark im Glauben und stehen hinter unserer Kirche. Besser kann diese Welt nicht sein, warum auch - Gelassenheit ist das Gebot der Stunde, Gelassenheit und ein starker Glaube, der alles glauben kann, nur nicht die Wirklichkeit.

Gequälte Tierem sterbende Menschen, Hunger in der Welt usw. ist natürlich nur "mein Problem" - warum stelle ich aus solche Fragen die etwas mit einer Tatsächlichkeit zu tun haben und nicht mit einem schönen Glaubenserlebnis - unerhört!

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