Warum darf man vor Gericht die Aussage verweigern wenn man sich selbst belastet?

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10 Antworten

Der Schutz der Familie wird höher bewertete als die Allgemeinheit. Bei diesem Schutz war man sich sehr wohl bewusst, was die kleine Zelle "Familie" bedeutet.

Weil die Ehefrau im nächsten Moment wohl ihre Ehe gefährdet. Der Konflikt bleibt Verwandten erspart. Es würde vermutlich keiner die Wahrheit sagen. L.G.

vermutlich nicht

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Vielleicht, weil man seine Ehefrau liebt und auch zu den anderen nahen Angehörigen keine unnötigen Konflikte aufbauen will. Übrigens darf auch ein Zeuge die Aussage verweigern, wenn er sich bei wahrheitsgemässer Aussage selber belasten müsste (§ 55 StPO).

  1. Weil niemand verpflichtet ist, sich selbst freiwillig einer Strafverfolgung auszusetzen.

  2. Weil keiner verpflichtet ist, Verwandte zu belasten.

Also man kann im Prinzip niemanden zum Sprechen zwingen!?

Wie? Im Gericht versagt die Stimme... Ein Arzt schreibt krank. Oder das Stottern ist nicht zu verstehen. Du brauchst schon Echte unparteische Zeugen um etwas zu beweisen. L.G.

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weil die ehe ein höheres rechtsgut ist, und diese muß man nicht belasten. somit besteht ein zugnisverweigerungsrecht. jeder in deutschland muss sich selbst einer straftat nicht bezichtigen. diese muss nachgewiesen werden

Ja und warum besteht dieses Recht in dem fall?

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@MrKanister

Die Aussage ist zweifelhaft.... so oder so... Für ein Gericht meistens nicht verwertbar.... L.G.

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@Tonica

Wenn man gegen einen Verwandten aussagt, ist man verpflichtet, die Warheit zu sagen. Das Gericht hat diese Aussage so zu würdigen wie jede andere Aussage.

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Naja man will wohl die Scheidungsrate nicht unnötig in die Höhe treiben.

Alle Fragen zum Thema Gericht findest du hier http://www.jusline.de/index.php

Weil´s im Gesetz steht.

weil wir ein freies Land sind

träum weiter :)

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