Warum darf man keinen Tauchgang mehr machen, wenn man am nächsten Tag heimfliegt?

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2 Antworten

Richtig, zwischen dem letzten Tauchgang und dem Fliegen sollen mindestens 24 Stunden liegen. Bei dekompressionspflichtigen Tauchgängen sogar 48 Stunden.

Der Grund:
Mit zunehmendem Wasserdruck nehmen auch die Atemvolumina zu. Das heisst in einer Tiefe von z. B. 30 m atmen wir viermal mehr ein als auf Meereshöhe. Daher inhalieren wir auch viermal mehr Stickstoff. Die erhöhten Stickstoffkonzentrationen müssen wieder abgebaut werden.
In modernen Flugzeugen herrscht ein Kabinendruck von mindestens 0,75 bar, was einer Höhe von etwa 2500 m über NN entspricht. Wird bis unmittelbar vor Abflug getaucht, dann kann der während der Tauchgänge aufgenommene Stickstoff nicht mehr ausreichend abgegeben werden. Durch die zusätzliche Druckreduktion in den Flugzeugkabinen kann es deshalb zur Ausperlung von Stickstoffblasen in den Blutgefäßen und zu Dekompressionsbeschwerden kommen.

weil es sondt zu dekompressionsunfällen folgen kann, da nach dem Tauchen immer noch eine Restsättigung durch Stickstoff besteht

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