Warum darf man Aufgeblähte Akku nicht ins Wasser legen?

4 Antworten

Weil es auch Dinge gibt, die unter Wasser brennen (Magnesium beispielsweise). Außerdem kann Wasser durchaus auch als Brandbeschleuniger dienen. Wenn Du beispielsweise Wasser in einen Fettbrand kippst, dann fliegt Dir alles um die Ohren.

Außerdem gilt für Lithium Ionen Akkus: Lithium ist hoch reaktiv, wirkt auf die Haut stark ätzend und geht bei Kontakt mit Wasser sofort in Flammen auf.

Dann wird auch das Wasser zur Lava verwandeln?

0
@PrincPersia

Die Feuerwehr legt die Abgebrannten Elektroautos in einen Container voll mit wasser, damit die Akkus gekühlt werden.

0

Habe schon oft von Modellbau läuten gehört dass sie Lipo akkus gezielt in Salzwasser legen damit die sich auf 0 entladen und unschädlich sind...

0

Tiefentladen sind die dinger noch gefährlicher

2
Außerdem kann Wasser durchaus auch als Brandbeschleuniger dienen. Wenn Du beispielsweise Wasser in einen Fettbrand kippst, dann fliegt Dir alles um die Ohren.

Die Gefahr, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, besteht doch nach meiner Ansicht in der "Verpuffung", falls man das so nennen kann. Fett ist hydrophob und wenn es heißt genug brennt, der Brandherd genug Hitze hat, würde das Wasser doch schlagartig in Wasserdampf übergehen, der sich ausbreitet und dabei brennendes Fett verteilt. Die Verbrennung wird doch dann nicht beschleunigt sondern eher nur der Brandherd verteilt. Oder sehe ich das falsch?

Lithium ist hoch reaktiv, wirkt auf die Haut stark ätzend und geht bei Kontakt mit Wasser sofort in Flammen auf.

Weil es mich interessiert, habe ich eben auf Youtube folgendes Video gesehen:

https://www.youtube.com/watch?v=7_S2KA6Rs3k

Die Reaktion ist stark exotherm, aber hier scheint die Temperatur nicht auszureichen, um das Lithium über Zündtemperatur zu bringen. Weißt Du vielleicht, wie hoch die Temperatur ist, die bei der Reaktion entstehen kann?

1
@336spencer

Nein, das weiß ich nicht. Aber dass man einen defekten Lithium Akku nicht in Wasser legt, das weiß ich... :-)

Die Gefahr, einen Fettbrand mit Wasser zu löschen, besteht doch nach meiner Ansicht in der "Verpuffung", falls man das so nennen kann. Fett ist hydrophob und wenn es heißt genug brennt, der Brandherd genug Hitze hat, würde das Wasser doch schlagartig in Wasserdampf übergehen, der sich ausbreitet und dabei brennendes Fett verteilt. Die Verbrennung wird doch dann nicht beschleunigt sondern eher nur der Brandherd verteilt. Oder sehe ich das falsch?

Klar, das Wasser macht nicht, dass es "mehr brennt", aber das Wasser macht, dass sich durch die Verpuffung der Brandherd schlagartig vergrößert. Vielleicht ist "Brandbeschleuniger" nicht wirklich das richtige Wort, aber dass Wasser gegen alle Brände hilft ("Wasser kann ja nicht brennen"), ist eben falsch.

1

Denke alle was sagen dass akkus in Wasser brennen stimmt nicht hab schon öfter gehört von RC und Modelbauläuten dass sie die Lipo Akkus gezielt in Salzwasser legen dann entladen sie sich auf 0% und die ausgasungen können nicht zu brennen anfangen weil ja im Wasser und danach ist der Akku unschädlich

OK und betrifft das auch an Lionen Akku?

0

Um HIMMELS WILLEN! Erstens ist das gefährlich, umso mehr, wenn der Akku defekt ist. Zweitens zerstört das den Akku. Drittens wird Lithium nicht aus dem Akku entfernt, wenn er leer ist (dass es in Brand gerät bei Wasserkontakt ist eine Gewissheit, nichts was Du mit "ich denke" wegdiskutieren kannst), drittens ist das Wasser danach verseucht und muss als Gefahrstoff entsorgt werden.

Also bitte: Schreib sowas nicht mehr...

Ich hab mal nur einen Thread rausgesucht zu dem Thema:

Es kann sich Flußsäure bilden, wenn man den Akku in Wasser gibt.
Ätzend, hoch giftig.
Bei Einatmen Arzt aufsuchen, dringend.
Fluorwasserstoff, Flußsäure, Hydrogenfluoride und elementares Fluor erzeugen auf der Haut starke, tiefgehende, schmerzhafte Verätzungen; Gewebe und Knochen werden vollständig zerstört. Bei Arbeiten mit den genannten Stoffen ist daher größte Vorsicht erforderlich.
Als Gegenmaßnahme sind verätzte Stellen (außer Augenverletzungen) sofort mit Wasser 1-2 Minuten abzuspülen und dann alle 15 Minuten mit Calcium-Gluconat-Gel (ips HF Antidote Gel®) einzumassieren. Nach gründlicher Erstbehandlung und vom Arzt durchgeführter Calciumgluconatunterspritzung oder Cortisonbehandlung kann ein Heilerfolg erzielt werden. Keinesfalls dürfen die verätzten Stellen mit Fettsalbe oder offene Wunden mit Ammoniaklösung behandelt werden! Bei Verätzung der Augen ist mit temperiertem Wasser und 1%iger Natriumhydrogencarbonatlösung zu spülen; danach ist sofort der Augenarzt aufzusuchen.
1
@Over9000IQ

Nur weil irgendein Chinese das irgendwo draufschreibt, wird es nicht besser!

Vor allem, wenn der Akku bereits aufgebläht, und somit defekt ist!

Was Du hier verbreitest ist einfach nur gefährlich und unverantwortlich.

WENN Du einen defekten Akku entsorgen musst, dann gibt es hierfür brandfeste Beutel und dann geht der Akku zur fachgerechten Entsorgung!

1

Man sollte Akkus generell nicht ins Wasser legen?

Und was ist mit dem Kurzschluss, den du durch Wasser überhaupt erst erzeugst?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Masterstudium Elektrotechnik - Schwerpunkt Embedded Systems

Welches Kurzschluss? Wenn der Akku aufgebläht ist, ist es egal.

1
@PrincPersia

Wieso sollte es? Durch die Aufblähung ist der Akku sowieso schon geschädigt, heißt aber nicht, dass er keine Spannung mehr hat.

1
@PrincPersia

Lithium geht bei Kontakt mit Wasser sofort in Flammen auf. Akku in Wasser macht also sofort, dass der Akku brennt.

2

Salzwasser verursacht keinen Kurzschluß. Das hat doch keinen Widerstand = annähernd 0 Ohm.

0
@ronnyarmin

Das ist jetzt totaler Unsinn!!

"Salzwasser .... hat doch keinen Widerstand..." 

Salzwasser (10%-Lösung) hat den 4,705 882-fachen spez. Widerstand von Kupfer. Wenn das kein Widerstand ist! Siehe Tabelle bei Wiki!

"Salzwasser verursacht keinen Kurzschluß ..."

Wenn das so wäre, müsste der Widerstand des Salzwassers noch ein bisschen größer sein!

0
@dompfeifer

Salzwasser hat nach deiner Angabe einen Widerstand, der 4,7 mal höher ist als der von Kupfer. Damit stellt Salzwasser keinen Kurzschluß dar.

Ein Kurzschluß bedeutet, eine Verbindung mit einem Widerstand von annhähernd 0 Ohm herzustellen. Das ist mit Salzwasser nicht möglich.

Es fließt durch Salzwasser ein Strom, aber eben kein Kurzschlußstrom.

0
@ronnyarmin

Zunächst Entschuldigung, da oben hat sich mir versehentlich ein Komma eingeschlichen. Der spez. Widerstand von 10%er Salzsole ist nicht 4,7 mal, sondern 4_705_882 mal, also 4,7 Millionen mal so groß wie der von Kupfer. Das ist schon etwas mehr als "fast null"! Aber was soll jetzt das?

"Es fließt durch Salzwasser ein Strom, aber eben kein Kurzschlußstrom."

Nein, warum denn das? Um einen Kurzschlussstrom in allen Fällen zu verunmöglichen, müsste der Widerstand aber theoretisch schon unendlich sein, weil dabei auch der Innenwiderstand der Stromquelle und v.a. der Leiterquerschnitt zu berücksichtigen sind. Und der Leiterquerschnitt ist bei Wasser oft sehr groß, bei offenen Gewässern meistens mehr als zehnmillionenfach so groß wie alltägliche Kupferleiter.

0
@dompfeifer

Als Kurzschluß bezeichnet man die Verbindung zweier Pole mit einem Leiter, der einen Widerstand von nahezu 0 Ohm hat.

Salzwasser hat einen wesentlich höher Widerstand. Damit stellt Salzwasser keinen Kurzschluß dar.

0

Was möchtest Du wissen?