Warum darf man auf Demos keine "Defensivwaffen" wie Schutzwesten oder Helme tragen?

9 Antworten

damit's Dir wehtut, wenn die Ordnungshüter handgreiflich werden müssen, und folglich soll die Schutzlosigkeit Dich zu friedfertigem Verhalten motivieren.

Und wer motiviert die Polizei zu friedfertigem Verhalten? Man darf nicht vergessen, dass Gewalt gerne auch provoziert wird, um einen Grund zu haben die Demo aufzulösen.

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@sclaw

@sclaw

das setzt dreidimensionales denken voraus - na dann such mal schön :))

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@sclaw

Ja,die armen gewaltlosen Demonstranten tun mir auch jedes Mal leid.

Nein,eigentlich tun mir eher unsere Polizisten leid,die für wenig Geld mit dem Abschaum des Systems rumschlagen müssen,sich beleidigen,anschreien und bespucken lassen sollen und sogar eigene Kameratrupps mitschicken müssen,um zu dokumentieren,dass die Gewalt von den Demonstranten ausging...

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@sclaw

Warum soll irgendjemand ein Interesse haben, eine Demonstration aufzulösen? Wem würde das nützen? Demonstrationen sind doch ganz flüchtige Ereignisse. Aus den Augen, aus dem Sinn. Erst eine Auflösung einer Demonstration macht sie und das Thema, um das es geht doch zu einem Thema in den Medien. Da würde doch das Gegenteil von dem erreicht, was man erreichen wollte, nämlich dass ein bestimmter Misstand totgeschwiegen wird.

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@Apfelkind1986

Da stimme ich Dir zu, denn in vielen Fällen sind bei Demos Gewaltbereite dabei, auch, wenn es meistens nicht die Mehrheit ist. Im Voraus wissen nur die Gewaltbereiten, ob sie Krawalle inszenieren wollen oder nicht, und die Polizei hat nunmal die oftmals undankbare Aufgabe, die Mehrheit der Menschen, die gesetzestreu ist, vor einer Minderheit zu schützen, die es nicht ist.

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Wo steht denn, dass du keine Schutzkleidung tragen darfst (zumal Defensivwaffe eine seltsame Bezeichnung für solche Kleidung ist)? Probleme wirst du bekommen (sofern du damit überhaupt auffällst), weil es schon verdächtig aussieht. Welchen Grund könnte man haben, "gepanzert" auf eine solche Veranstaltung zu gehen. Man wird dir unterstellen, dass du dich einem gerechtfertigten "Zugriff" widersetzen möchtest.

"Wo steht denn, dass du keine Schutzkleidung tragen darfst"

§17a Versammlungsgesetz.

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Es ist ja aber nun mal bitterer Realität das viele Polizisten mit Billigung oder mit dem ignorieren der Vorgesetzten auf friedliche Leute einschlagen.

Das ist kein Einzelfall.

Wer schon mal auf einer Linken Demo war weiß wovon ich spreche.

Vor allem suche ich als 15 Jähriger nicht die Auseinandersetzung mit der ausgebildeten ausgerüsteten und gewaltbereiten Einsatztruppe.

Und die Polizei muss doch nicht auf friedliche Leute einschlagen. Sie könnten mich auch weg tragen oder ähnliches wenn ich Nazis blockiere. Aber es kommt eigentlich fast immer zu Schlägen auf ganz bestimmte Körperregionen. Auf den Hinterkopf auf die Schläfe in die Nieren an den Kehlkopf etc. dafür sind sie ausgebildet.

Es kommt leider auch teilweise vor das bewusst in die Genitalien getreten wird.

Ich möchte mich vor Repressionen schützen die an der Tagesordnung sind.

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@VivaAMD

Mal abgesehen von der Rechtslage: Zieh dir doch irgendwann mal einen Körperschutzanzug an (am besten einen mit ballistischen Schutzeinlagen), dann setzt du dir noch einen Helm auf und ziehst Handschuhe an. Wenn du dann maximal gepanzert bist, gehst du mal raus in die Sonne und fragst dich, ob du so den ganzen Tag auf einer Demo rumlaufen willst. Übrigens birgt Schutzkleidung ein meist vernachlässigtes Risiko: Wenn dich Randalierer damit sehen, ist das wie eine Einladung, auf dich einzuschlagen (dann bist du froh wenn dir diejenigen helfen, vor denen du dich eigentlich schützen wolltest).

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wenn du mit panzern ins benachbarte ausland fährst und behauptest, das du den panzer nur für touristische zwecke nutzen möchtest, glaubt dir das auch niemand.

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Bei ähnlichen Fällen hört man später in der Presse meistens welche Vebrechen die Täter schon alle auf dem Kerbholz haben. Es ist immer ein ähnliches Muster, viele kleine und mittlere Straftaten und am Ende ein schwere Straftat wie z.B. Tötungsdelikt oder eine Vergewaltigung . Die schwere Straftat kommt im TV und schlägt wieder große Wellen, was wieder dafür sorgen könnte das sich Leute "eher rechts einordnen". Und ein paar Wochen später gibt es einen weiteren Fall.

Wäre da nicht die logische Konsequenz das man Leute die einen bestimmten Strich überschritten haben was Straftaten betrifft, diese Zwangsweise in eine Art "Rehabilitationsprogramm" zu stecken um zu verhindern das derjenige am Ende keine schwere Straftat begeht? Das würde natürlich auch für deutsche Täter gelten. Mit solchen Maßnahmen würden alle gewinnen. Jeder will doch sicher leben können.

Natürlich gäbe es weiterhin Straftaten, ganz weg kriegt man die leider nie. Aber meiner Meinung nach entsteht der meiste Unmut in der Bevölkerung dadurch das Straftaten von Leuten begangen werden die hier Schutz suchen. Das muss von allen Seiten verurteilt werden.

Wenn man also allgemein alle(oder viele) Straftaten unterbindet, würden sich alle Seiten entspannen.

Langer Text, schwieriges Thema. Was wären eure Maßnahmen für ein besseres Miteinander? :-)

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