Warum darf eine Mutter sich nicht gegen das Stillen entscheiden, ohne schief angesehen zu werden?

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Ob Du schief angesehen wirst, wenn Du stillst, oder schief angesehen, wenn Du es lässt ist doch eigentlich schnuppe, denn die Menschen haben doch immer irgend etwas zu nörgeln. Gerade jungen Müttern wird oft das Leben unnötig schwer gemacht. Ich war bei meiner 1. Tochter in genau der Situation wie Du jetzt. Ich hatte mich damals sehr unter Druck gesetzt. Im Endeffekt muss ich sagen, es war OK, nach anfänglichen Startschwierigkeiten hat es sehr gut geklappt und ich habe danach auch fast 10 Monate gestillt. Ich war aber damals im Bekanntenkreis die Einzige, die ihr Baby gestillt hat und ICH wurde schief angesehen (kein Scherz). Alle haben mir vorgeschwärmt, wie toll es doch ist, das Fläschchen zu geben und wie "unbequem" doch stillen ist, man niemals alleine irgendwo hin kann und und und. Die Liste der Gründe zum Abstillen nahmen garkein Ende. Komischerweise hatte mich das letzendlich nur noch mehr motiviert und die Milch floss und floss! Bei meinem 2. Kind war es genau umgekehrt. Für mich war von Anfang an klar, dass ich wieder stillen werde und diesmal haben auch die anderen Mamis alle gestillt. Trotzdem hat es ganze 6 Wochen gereicht, um das Handtuch zu werfen, denn ich war psychisch einfach nicht mehr in der Lage dazu!!! Dazu kam eine dicke Brustentzündung und nach 6 Wochen Qual habe ich das ganze beendet! Bitte setz Dich nicht unter Druck, denn alles was Du als Mama tust, tust Du aus ganzem Herzen für Dein Kind. Du weißt am Besten, was Richtig ist und was Falsch!!! Kein Mensch darf eine stillende, unglückliche Mama erwarten! Ach noch etwas zum Thema durchschlafen (ich habe ja jetzt den direkten Vergleich): Meine Tochter heute 5 Jahre alt (Stillkind) hat mit 8 Monaten durchgeschlafen!!! Mein Sohn (Flaschenkind) ist jetzt 9 Monate und von Durchschlafen keine Spur! Alles Quatsch. Lass Dich nicht ärgern und die Leute quatschen!!!

Also ersteinmal großes DH! Wunderbare Antwort!

Zum Thema Durchschlafen:

Unser Sohn wurde 10 Wochen gestillt, die Nächte waren die Hölle. Vier Wochen nach dem Abstillen, also mit dreieinhalb Monaten, haben wir ihn proeweise in sein eigenes Bett in seinem Zimmer gelegt. Anstat Stubenwagen im Schlafzimmer. Er ratzte innerhalb von zwei Minuten ein (vorher 3-4 Stunden Theater) und schlief auf Anhieb durch.

Mit Stillen oder nicht hat das meines Erachtens nach nichts zu tun. Es sollte viel mehr niemals vergessen werden, dass alle Kinder von Geburt an unterschiedlich sind.

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Weil Stillen NORMAL ist. Da ist das Problem - die Gesellschaft sagt man soll früh wie möglich wieder Arbeiten gehen und sein Leben wieder leben. Meiner Meinung nach sollte man die erste Zeit nur für das Baby da sein. Ich würde nicht mit dem Stillen aufhören - gerade weil Stillen nicht nur Nahrungsaufnahme ist, sondern Liebe, Beruhigung, Tröster etc! Und ich finde es eine Frechheit zu sagen, dass man Muttermilch und Pre auf eine Stufe stellen will - Muttermilch ist erwiesen viel gesünder!

Ich lese hier die ganze Zet etwas von Mutter-Kind-Bindung bzw. Nähe zum Kind ... Mal ganz ehrlich, sind hier einige so einfallslos, dass Nähe zum Kind nur beim Stillen möglich sein kann?? Meine Tochter hat merkwürdigerweise verdammt viel Nähe, Liebe und Kuscheleinheiten bekommen - auch ohne Stillen .... Ich kann mit meinem Kind nämlich auch liebevoll kuscheln, während es eine Flasche im Mund hat - nicht nur, wenn es an meiner Brust nuckelt ..... Und es mag ja sein, dass in der Werbung Milchprodukte mehr propagiert werden als Muttermilch - aber die ganzen Übermütter, die der Meinung sind, dass sie die einzigen auf der Welt sind, die wissen, wie man Kinder erzieht (und wer auch nur ansatzweise anderer Meinung ist, ist ein Idiot, dem man sofort die Kinder abnehmen sollte), reagieren aggressiv auf nicht-stillende Mütter (und meist ist besagten Übermüttern auch völligst egal, ob betreffende Mutter nicht stillen will oder kann - wer es nicht kann ist dann eben selber schuld und hat bestimmt was falsch gemacht). Und stellt euch vor, Flaschenkinderentwickeln sich nicht automatisch schlechter. Ich kenne genug Flaschenkinder und es gibt keinerlei Unterschied zwischen Flaschen und Stillkindern .....

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