Warum darf der christliche Glaube, insbesondere die Bibel kritisiert werden, der Koran aber nicht?

...komplette Frage anzeigen

28 Antworten

Der Muslim droht einem Koran-Kritiker möglicherweise mit dem Tod.

Der Christ droht einem Bibel-Kritiker nicht.

user629 11.09.2010, 01:42

Find ich gut was Du schreibst ;-)

0
amunensis 11.09.2010, 18:16

Der Christ hat sie früher verbrannt.

0
user629 11.09.2010, 18:30
@amunensis

Ja der "Christ" hat früher die Bibel verbrannt aber nicht nur das der "Christ" hat früher auch Christen verbrannt. Fragt sich ob dieser "Christ" überhaupt ein Christ war.

0
amunensis 11.09.2010, 18:39
@user629

Das meinte ich, der Christ verbrannte früher die Kritiker

0
whatsu 15.01.2011, 05:49
@amunensis

Kritiesier doch was im Koran was willst du Kritiesern was ergibt kein sinn ! Bibiel würde vieles geändernt nach lust und laune darum wird es Kritisiert du hast keine ahnung Und Daniel ich seh das du ziehmlich ekelhaft aussiehst deswegen hab ich ein grund Fakten und Kritiesier dich mit deinem Gesicht !

0

Die Bibel ist ein Buch, von Menschen verfasst, die , so glauben wir, von Gott erleuchtet worden sind.Dennoch enthält sie viel "Allzumenschliches" (z.B. die Eifersüchteleien des Apostels Paulus gegenüber Petrus).Oft bleiben die Verfasser der Bibel den engen Anschauungen ihrer Zeit zu sehr verbunden. Der Koran dagegen ist wortwörtlich dem Rasul Mohammed eingegeben worden, daher Gottes ewiges Wort, entsprechend dem Urkoran in der Ewigkeit.Hier ist kein "Irrtum", nichts "Allzumenschliches " möglich. Daher sind die Muslime stolz darauf, dass ihr heiliges Buch keinen Irrtum enthält, z.B. auch nichts den modernen Naturwissenschaften Widersprechendes.

Betrachten wir doch mal, wie Jesus mit den Menschen umging. Als er gekreuzigt wurde, betete er zu Gott "vergib ihnen". Und auch sonst ist nicht bekannt, dass er irgendwen tötete oder verletzte, im Gegenteil, er heilte sogar einen der Soldaten, den einer seiner Jünger angegriffen hatte. Mit der Bibel kann man Kreuzritter und die Sorte Christen, welche für ihren Glauben über Leichen gehen gut widerlegen. Leider gilt das nicht bei Islam, Koran und Hadithe. Die Aleviten und Nur-Koraner (welche Hadithe ablehnen), sind leider eine unterdrückte und verfolgte Minderheit. Im übrigen sollte man doch vergleichen, wie Muslime auf Mohammed Karrikaturen reagierten und Christen auf "Popetown" und man sollte auch darüber nachdenken, warum Kabarettisten, die sonst kein Blatt vor den Mund nehmen und bei denen auch keine Religion und Glaubensrichtung verschont wird, sich beim Thema "Islam" zurückhalten.

Es gibt auch im hier heimischen, sogenannten "Euro-Islam" Ansätze zum Textkritischen Umgang mit dem Koran und seiner Entstehung, so wie das bei der Bibel auch gemacht wird. Bei der Bibel brachte das die Strömung der Aufklärung, während dieser Zeit nahm man eine kritische Distanz ein zum reinen Textglauben und begann in großem Maßstab, sprachliche, historische und geographische Details näher zu untersuchen. Diese Zeit kommt vielleicht jetzt auch im Islam. Von europäischen Muslimen weiß ich, daß sich ganze Forschungsgemeinschaften mit dem Koran auf diese Weise befassen, aus Ägypten habe ich es gehört - dort steht diese Arbeit aber natürlich sehr in der Kritik der islamistisch orientierten Muslime. In anderen Ländern kenne ich mich diesbezüglich weniger gut aus, darüber kann ich nichts sagen. Gruß, q.

user629 11.09.2010, 16:39

Die historisch-kritische Methode http://de.wikipedia.org/wiki/Historisch-kritische_Methode zur Untersuchung biblischer Texte hat einiges Gutes gebracht (bspw. eine mehr wissenschaftliche Herangehensweise an das Bibelstudium) aber eben leider auch viel Negatives. Das was Du so salop als "die Strömung der Aufklärung" bezeichnest war in Wirklichkeit die sog. Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung. Alle Bibelstellen, welche über Begebenheiten berichten die verstandesmässig nicht mehr erklärbar sind, wurden entweder ins Reich der Fabeln verwiesen oder einfach so angepasst dass sie rational erklärbar waren. Gutes Beispiel hierfür: "Jesus ging übers Wasser". Interpretation gem hist. - krit. Methode nach Entmythologisierung: Eigentlich lagen da Steine im Wasser des Sees und Jesus stieg von Stein zu Stein. Es sah also nur so aus als würde er übers Wasser gehen. Bravo, damit hat die h.-k. Methode und v. a. Bultmann es geschafft dass ein Bibelleser beim Studium der Schrift keinen Glauben mehr aufbringen muss.

0
user629 11.09.2010, 16:52
@user629

Die Bibelkritik insbesondere die Entmythologisierung ist verantwortlich dafür dass heute zwar viele Köpfe voll sind, aber die Herzen dafür leider sehr leer. Solche Menschen wenden sich deshalb seit Jahren in Scharen der Esoterik, Buddhismus und anderem zu um Ihr spirituelles Bedürfniss zu befriedigen.

0
amunensis 11.09.2010, 17:50
@user629

Ist "Wissen" denn nicht auch besser als "glauben"? Was ist gut daran zu glauben das Jesus übers Wasser ging? Jesus als antiker Scharlatan, als Zauberer, ist es das was du willst?

0

Man darf es! Kein richtiger Moslem würde dich verhauen wenn du respektvoll Kritik äußerst.

Allerdings habe ich mich auch gefragt, warum die Christen sich über heftige Beleidigungen nicht aufregen.

ICH fand es furchtbar, als man in einem Cartoon Jesus für Schwul erklärte. In all den ganzen Cartoons wie Simpsons und etc. gibt es teilweise Beleidigungen gegen Gott und Jesus, aber es wird darüber gelacht.

Moslemen nehmen es persönlich wenn Ihre Religion Beleidigt wird. Christen nicht, denn sie tun es ja größtenteils selbst.

Ein Moslem würde niemals über Jesus lachen, denn er ist der vierte Prophet der Moslemen und somit der Vorgänger von Mohammed.

user909 24.09.2010, 20:23

Sehr gute Antwort .

Eins muss ich aber korrigieren.

Jesus ist nicht der 4. Prophet der Muslime(nicht Moslemen) sondern einer von Tausenden .

Jedoch gilt Jesus zu den 5 größten Gesandten , die Allah den Menschen brachte.

In der Reihenfolge der 5 großen Propheten :

Noah, Ibrahim, Moses , Jesus/Isa , Mohammed

ist Jesus der 4. (: .

0

Wird der Glaube kritisiert? Wird nicht viel mehr die Religion, oder die religiösen Führer kritisiert? Wird der Koran kritisiert oder nicht viel mehr die die sich auf den Koran berufen und Böses tun? Genau so mit dem Christentum. Niemand würde es kritisieren wenn es Gutes hervorbringen würde. Tatsache ist aber das im Namen Gottes hunderte Millionen Menschen starben. Und diese Täter darf man sehr wohl kritisieren, ebenso wie die die Flugzeuge in Hochhäuser lenken.

user629 11.09.2010, 17:56

Martin Luther hätte heute zum Thema darf sich ein Staat verteidigen oder gilt für Ihn "Wenn einer Dir auf die linke Wange haut so halt Ihm auch die rechte hin" einiges zu sagen. Google mal nach der Zwei-Reiche Lehre Luthers.

0

Nach all diesen Beiträgen, Anregungen und eigenen Ueberlegungen dazu bin ich nun zu einer eigenen Antwort auf meine Frage gekommen. Die Bibel und der christliche Glaube werden von uns deshalb immer noch so stark kritisiert, weil wir vergessen haben dass sie die Wurzeln der BRD darstellen. Man hat also vergessen, woher die Werte (Recht auf Menschenwürde etc.) kommen auf denen unser Staat aufgebaut ist, nämlich nicht von sogenannten Atheisten oder anderen sondern von Christen. Ich glaube aber man muss auch sagen dass man zwischen zwei Gruppen unterscheiden muss denen die Kritik am christlichen Glauben gilt: Politiker und Kirche. Man muss die Reaktion dieser beiden Gruppen jede für sich getrennt betrachten. Politiker haben wie oben beschrieben vergessen welches Ihre Werte sind und woher diese kommen und deshalb wehren sie sich nicht. Die Kirche hingegen, weiss darum dass die Bibel das Wort Gottes also die Wahrheit ist und hält es deswegen für unnötig der Kritik Widerstand zu leisten, weil sie den Streit für die Wahrheit Gott überlässt.

Dies ist eine kulturelle Frage:

  • In den westlichen Ländern gab es die Aufklärung. Infolgedessen entwickelte sich auch eine Form der theologischen Arbeit mit der Bibel. Die historisch-kritische Methode forschte nach der Entstehung der biblischen Texte. All das ist kirchlicherseits legitimiert und steht auch nicht im Widerspruch zur Rede vom Wort Gottes in der Bibel.

  • In der muslimischen Welt hat es nur vereinzelt solche Ansätze gegeben. Eine solche Aufklärung auf der ganzen Linie, verbunden mit einer kritischeren Auseinandersetzung mit dem Koran gab es bisher noch nicht. Somit wird der Koran nur als Wort Gottes wahrgenommen. Tja, und das darf man nicht kritisieren...

Obama hat vor einem Jahr anordnen lassen, dass in Afghanistan von Amerikanern gespendete Bibeln verbrannt werden. Für Muslime ist der Koran so unantastbar - wie für uns Jesus, der ist für uns Christen sündlos. Für Muslime übrigens auch. Allerdings können wir zu ihnen sagen, wie viele Sünden und Morde Mohamed getan hat, das stört die gar nicht, sie beten ja täglich für die Sünden den Mohamed. Genausowenig stört es Christen, wenn jemand sagt, dass die Bibel Widersprüche enthält. Die Muslime wissen ganz genau, dass die Predigten von Mohamed erst viel später von seinen Kalifen aufgeschrieben wurden, und nur Predigten von ihm enthalten, die - laut ihrer eigenen Aussage im Koran - nur auf das, was vor ihnen war (Die HEILIGE SCHRIFT = die Bibel) hinweisen soll und sie bestägigen soll. Aber daraus ließe sich ja schlecht eine neue kriegerische Religion basteln. Also hat man später behauptet, dass der Koran mehr oder weniger vom Himmel gefallen ist, und womöglich noch vom Engel Gabriel geschrieben wurde (der allerdings manch schwerwiegende Gedächtnisschwächen gehabt haben muss...)

user629 11.09.2010, 16:57

Hast Du eine Quelle für das was Du von Obama und den Bibeln in Afghanistan geschrieben hast? Ist mir echt wichtig! Danke im Voraus.

0

In manchen Ländern dieser Welt wird einem Menschen die Hand abgeschlagen oder sogar schlimmeres wenn er eine Bibel bei sich trägt. In Europa wird gegen Menschen die sich kritisch gegenüber dem Koran oder dem Islam äussern strafrechtlich vorgegangen. Irgendwie läuft da was falsch!

einen Glauben kann man nicht kritisieren, weil das dem Glauben im eigentlichen Sinne widerspricht. Das gilt für jede Religion. Glauben ist subjektiv, nicht bewertbar für andere.

user629 10.09.2010, 21:03

Sicher ist Glaube bewertbar für Andere. Ich sage nur "an den Früchten werdet Ihr sie erkennen".

0
bibi8888 10.09.2010, 21:08
@user629

jeder glaubt anders, auch das Bewerten ist nicht frei von eigener Interpretation

0
user629 10.09.2010, 21:14
@bibi8888

Wenn ich die Auswirkungen eines Glaubens auf eine Nation sehe (sprich dessen Früchte) dann erkenne ich wessen Geistes der Glaube ist.

0
bibi8888 10.09.2010, 21:17
@user629

meinst du wirklich? Ich traue mir das nicht zu....

0

An alle Kommentatorinnen und Kommentatoren ;-) Vielen Dank zunächst für alle Beiträge! Ich wundere mich einfach dass viele Gläubige (und dabei meine ich eben v. a. Muslime - wobei es da bestimmt auch Christen und Juden gibt) meinen Sie müssten für Gott streiten und Ihre Religion schützen. Beim Christentum fällt mir auf, dass es seit frühester Zeit bekämpft (Bibelverbrennungen, Völkermorde an den Hugenotten, Waldenser, Armeniern) wurde und sich trotzdem zu einer der drei grössten Weltreligionen entwickelt hat. Und ja, da mag wirklich der Aspekt mitspielen, dass Christen sich eben nicht gewehrt haben und nicht zurückgeschlagen haben. Vielen Dank für diese gute Anregung. Ausserdem ist auch Jesus Christus der Begründer des christlichen Glaubens ans Kreuz geschlagen worden, ohne sich zu wehren.

halima2 11.09.2010, 02:46

ja ganz genau, die Christen wurden immer bekämpft und haben sich alles gefallen lassen. So auch als bis heute Tausenden Afghanen umgebracht wurde, über eine Million im Irak und viele hundert in Palästina und Libanon. Und das geht nun schon Jahrhunderte so. Sogar mit ihresgleichen gehen sie so gut um. Wobei sie schon im Kindeasalter anfangen. ... Aber sind ja nicht alle Pfarrer und Christen so. Und steht bestimmt nicht in der Bibel. http://kirchenopfer.de/

0
user629 11.09.2010, 17:07
@halima2

Die armen arabischen Länder. Und was ist mit den Juden, die seit gerademal etwa 60 Jahren einen neuen Staat haben? Hör gut zu: Die werden schon seit Mose, also seit Tausenden Jahren unterdrückt und verfolgt. Ausserdem wurde immer wieder versucht Sie zu vernichten. Ohne Erfolg, Gott seis gedankt. Sie haben seit etwa 60 Jahren wieder einen eigenen Staat und sind wie seit jeher auch umzingelt von feindlichen arabisch-muslimischen Staaten, die nur ein Ziel mit Ihnen verfolgen. Das gleiche nämlich das A. H. auch hatte, die totale Vernichtung der jüdischen Rasse.

0
amunensis 11.09.2010, 17:38
@user629

Merkwürdig, wenn ich Nachrichten gucke sehe ich die Juden als Besatzer, die Muslime unterdrücken. Lügen die Nachrichten?

0
amunensis 11.09.2010, 18:15
@user629

Das sind Fakten, korrekt. Nur sei die Frage auch erlaubt WARUM das so ist. Wenn ich schreiben würde das Nazis in Deutschland verfolgt werden ist das auch ein Fakt. Das sie (die Nazis) aber zurecht verfolgt werden ein anderer Schnack. Weglassen von Fakten ist manchmal fast so schlimm wie lügen. Und Fakt ist eben auch das die Israelis nicht gerade sanft mit den von ihnen unterdrückten Arabern in den besetzten Gebielten umgehen.

0
amunensis 11.09.2010, 18:26
@user629

Hier eine nichtchristliche Seite, die zu dem Thema viel zu sagen hat. http://www.pi-news.net/


Alles klar, jetzt weiß ich wo man dich einordnen muß, extreme religiöse Rechte, und, Fan eines "Pastors" in Florida? ;-) Deshalb die Frage?

0
user629 11.09.2010, 18:27
@amunensis

Würdest Du in den letzten 30 Jahren in einem Land gelebt haben, in das regelmässig, Raketen aus benachbarten Staaten geflogen sind und Selbstmordattentäter Deine Mitbürger mit sich in den Tod gerissen haben dann würdest Du anders denken nichtwahr? Alles eine Frage des Standpunktes. Angst bestimmt das Leben der Israelis und dies zu Recht. Und Angst vor Attentätern im eigenen Land war es die sie dazu brachte Mauern und Grenzzäune etc. zu errichten. Soll dies nicht berechtigt sein? Das nenne ich Selbstschutz. Aber dies ist hier nicht das Thema. Die Siedlungspolitik ist noch ein Thema auf dass ich hier nicht eingehe, dazu bräuchte es eine neue Frage.

0

Der Islam ist deutlich aggressiver und befindet sich jetzt in der "Mittelalterphase". Hättest du um 1500 herum auch nur den leisesten Zweifel an der Bibel angemeldet, dann wärst du eiskalt gefoltert, verbrannt oder gevierteilt worden. Vielleicht wird die islamischen Gesellschaft irgendwann eine Art "Aufklärung" durchlaufen (analog zum zeitalter der Afuklärung in Europa). Ich kann mir das aber beim besten Willen nicht vorstellen.

user629 11.09.2010, 16:59

Zu dem Thema "Aufklärung" siehe meinen Kommentar oben! Zum Thema was um 1500 herum mit Bibelkritikern passiert wäre hätte ich dann bitte noch eine Quellenangabe. So weit ich weiss hat kurz davor Luther zu Wittenberg seine Thesen angeschlagen. Und zu dem Zeitpunkt war das Lesen der Schrift verboten. Kann mir Deine Behauptung also nicht recht vorstellen.

0
wueselduesel 11.09.2010, 19:11
@user629

Das lesen der Bibel war verboten? Ich lerne jeden Tag was neues... ich kannte nur die Variante mit der original lateinischen Version und bla. Ist aber auch egal. Wer das Wort Gottes angezweifelt hat und ein pöhser Ketzer war, der würde gekillt oder gefoltert. PUNKT, weil TATSACHE.

0

Theoretisch darf beides kritisiert werden, erst vorgestern hat einer sogar nen Preis dafür bekommen, weil er den Islam kritisiert hat (wie toll!).

Praktisch ist es aber so, dass sich die Christen alles gefallen lassen, während die Moslems sich wehren. Deshalb kritisiert man den Islam weniger und legt sich lieber mit denen an, die friedliebender sind.

zindagi007 10.09.2010, 21:04

Praktisch ist es aber so, dass sich die Christen alles gefallen lassen, während die Moslems sich wehren. Deshalb kritisiert man den Islam weniger und legt sich lieber mit denen an, die friedliebender sind.

meine Rede ....

0
user629 10.09.2010, 21:09

Gutes Argument! Vielleicht ist es wirklich die Angst, welche unsere Politiker bestimmt. So nach dem Motto: "Wir lassen euch lieber voll gewähren, Moscheen bauen und was ihr sonst noch wollt sonst kommt Ihr noch auf die Idee Anschläge auf uns auszuüben". Sollte dies wirklich so sein, dann fragt man sich allerdings ob dies richtig ist.

0
user909 10.09.2010, 21:20
@user629

diese ständigen Vorurteile sind echt das Letzte. Glaube mir , ich kenne sehr viele Muslime , die bestens integriert sind und zu 100% keine Anschläge ausüben würde , da jmd. der den Islam versteht sich sowas garnicht erst traut. Weniger Narichten schauen.

Jeder weiß ja , gute Narichten lassen sich schlechter Verkaufen als schlechte Narichten.

0
omikron 10.09.2010, 21:26
@user909

Ich erinnere an die Mohammed-Karikaturen in Dänemark. Jeder bilde sich selbst eine Meinung.

Im übrigen sage ich nicht, dass alle so sind. Es gibt ja auch Christen, die Koräne verbrennen wollen, ein paar wenige und nur in einem Dorf in Florida. Auch hier vergleiche man mit Dänemark, wo sich die Wut bis in die arabische Welt hinein ausgebreitet hat. Vorurteile?

0
riara 10.09.2010, 21:43
@user909

Als ob es nur um Anschlaege gehen wuerde...

0
user629 10.09.2010, 21:59
@user909

Wass soll der Mist bezüglich Vorurteile? Ständig diese Unterstellungen. Genau das was Du hier schreibst ist der Mist, den die Politiker und selbstsogenannte "Islamexperten" uns weismachen möchten. Nämlich der, das der Islam im Grunde eine friedliche, liebende Relgion wäre. Dein Argument, dass blos Menschen, welche den Koran nicht kennen würden zu Terroristen werden greift nicht, da der Koran (wie oben mit einem Vers bewiesen) den Dschihad und das Töten befiehlt. Vielleicht glauben die in Deutschland lebenden liberalen Muslime inzwischen auch mehr das was unsere, westlichen Islamexperten sagen anstatt das was konservative, konsequente Muslims bspw. im Iran lehren.

0
zindagi007 10.09.2010, 22:33
@user629

Ich habe nicht von Anschlägen geredet, sondern einfach so, dass man eben Streit vermeidet. So wie eben im normalen Leben zB "Ich gehe lieber meinem Nachbarn aus dem Weg weil der immer Streit wegen meinem Apfelbaum anfängt ..." sowas meinte ich. eben Streit vermeiden. Die Moslems nehme ihre Religion eben sehr ernst .. eben zB die Sache, dass man sich KEIN bild von gott und auch den propheten machen darf (neulich wurde hier ne frage gestellt, weil ein kind die hausaufgabe bekam GOTT DARZUSTELEN). die moslems sehen das eben n bissl enger, weil sie stolz auf ihre religion sind und diese verteidigen wie eine Mutter ihr kind verteidigt.

http://www.youtube.com/watch?v=QbICjWI7Vrw

0
Anne89 10.09.2010, 22:41
@user629

Nein, Daniel du hast da was Missverstanden.

Der Koran verbietet nicht nur das Töten, sondern auch das verletzen der Menschen. Selbst Tiere darfst du keinen Schaden zufügen. Natürlich darf und soll man sich von einigen Tieren ernähren, aber man darf es nicht mehr als nötig. Der Koran oder auch halt Gott, sagt auch das er der einzige ist, der über die Menschen richten darf.

Das mit den Dschihads und den Islamisten ist aber auch auch wahr. Aber nicht in dem Sinne, wie es die Dschihads anderen glauben machen wollen. In der bibel steht doch auch über Brüderlichkeit und Nächstenliebe, aber auch darüber das man sich verteidigen soll und vorallem auch WIE man sich verteidigen soll.

So ähnlich ist das im Koran. Das meiste erzählt von den Proheten und all das was wir tun sollen und nicht tun sollen. dann stehen auch die warnungen das Gott auch mal Bestraft und dann stehen da auch Sachen wie, wenn man euch als Mosleme angreift (sozugen die jagd auf Moslemen macht), dann sollen wir uns zusammen schließen und uns verteidigen.

Da steht nichts anderes, aber die Islamisten sind gewöhliche Verbrecher, die aber um ihre tat nicht eingestehen zu müssen als dass was sie ist, sie ihm namen Gottes tun. Schließlich wird Gott ja nicht als Zeuge auchtauchen und sagen: Ne ne ne, das habe ich aber nicht gesagt mein lieber.

Und zum Schluss, damit dir deutlich wird für wie schlimm im Islam das Blutvergießen angesehen wird: Wie dir wahrscheinlich bekannt ist, beten Mosleme fünf mal am Tag und das ist Pflicht. Wenn ein Moslem Blutbeflekt ist (auf dem Körper oder der Kleidung) dann darf er nicht beten und muss sich erst sauber machen.

Blut wird Unrein gennant. Es ist schade das der Islam einen so schlechten Ruf in der westlichen Welt hat, denn es ist ein sehr fiedlicher Religion in dem es für alle Verbote und Pflichten einen guten und logischen Grund gibt.

0
user629 12.09.2010, 17:38
@wuerstel

Super wuerstel! Sehr erhellend und meine Aussagen stützend bspw. dieser Auszug: "Adama Dieng, ein Mitglied der Internationalen Juristenkommission, kritisiert die Kairoer Erklärung, weil sie den interkulturellen Konsens ernstlich bedrohe, der die Grundlage der internationalen Menschenrechte ist sie, im Namen der Verteidigung der Menschenrechte, zu untragbaren Diskriminierungen von Nichtmuslimen und Frauen führe sie, in Bezug auf bestimmte grundlegende Rechte und Freiheiten, einen gezielt einschränkenden Charakter aufweise, so dass bestimmte, wesentliche Bestimmungen unter dem geltenden Standard einiger islamischer Ländern lägen sie, unter dem Schutz der islamischen Schari’a, die Legitimität von Praktiken, beispielsweise der Körperstrafen, bestätige, welche die Integrität und Würde des menschlichen Wesen angriffen. [15]"

0

Es dürfen beide kritisiert werden. die einen geben ihrem Ärger jedoch mehr Ausdruck als die anderen, wobei einigen bei BEIDEN Religionen das eh egal ist.

Es gibt kein einziges Buch zur Zeit was ihr nicht mehr kritisiert als der Koran also hört endlich auf mit angeblicher Korankritik verbot usw. Der Koran sagt selbst, man soll es lesen und hinterfragen und ladet zu kritk ein. Die Muslime sind auch offen für Kritik. KRITIK!!! Nicht Beleidigung.

Das auf das Christentum oft geschiessen wird seid ihr selbst schuld, weil die einzigen die sich über Jesus a.s. z.B. lustig machen seid ihr Christen. Ihr selbst respektiert euer Buch nicht indem ihr euch an NIX haltet was in der Bibel vorgeschrieben ist.

user629 11.09.2010, 01:48

Und was ist bspw. beleidigend an einer Karikatur die Mohammed mit einem Turban auf dem Kopf zeigt, der voller Sprengstoff ist? Wenn das jemanden beleidigt dann ja wohl euren Gott selbst. Wenn Du für Dich Muslim bist und Dich an das Gesetz Gottes halten willst dann tu das halt und mal Dir kein Abbild vom Propheten Mohammed. Aber was kümmert es Dich wenn ein anderer, und noch dazu ein Ungläubiger sich nicht daran hält?

0
Ella2010 14.09.2010, 00:49
@user629

Das Problem ist, dass damit versucht wird den Propheten s.a.w. als etwas darzustellen was er nicht ist. Die sagen ja nicht, dass es ein einfaches bild ist usw. die wollen ihn als etwas darstellen was er nicht ist, die wollen die muslime verletzen und auf die Muslime und Islam hetzen. Früher fing es ja auch mit Judenkritik an. Ausserdem gibt es zahlreiche Hadithe (überliefrungen von seinen gefährten z.B.) wo der Prophet bis ins letzte detail beschrieben wird. Die karikaturen passen überhaupt nicht zu den überlieferungen. Es wird einfach ein hässlicher Mann gemalt mit einer bombe auf dem Kopf. Genauso wie der Prophet s.a.w. nicht aussieht.

Siehe youtube: Wie sah Muhammad aus?

0

Was ist der Unterschied zwischen Kritik und Volksverhetzung?! Und was genau möchtest Du denn am Quran kritisieren? Was viele von Euch Kritik nennen ist eher nachplappern ohne Wissen was die Medien vorgesetzt haben. Es sollte doch jedem an der Wahrheit gelegen sein. Darum erkundige Dich was genau im Quran steht. Hinterfrage, hinterfrage, hinterfrage. Wenn ich das manchmal sehe was da zusammengedeutelt und aus dem Kontext gerissen wird, muß ich mich nur wundern und mich fragen welche Absicht die Schreiber haben. Wenn ich sehe was sie damit bei vielen erreicht haben, denke ich mir meinen Teil. Erfreulicherweise gibt es aber mindestens ebenso viele Menschen die nachdenken. Und jeder, wirklich jeder der sich aufrichtigen Herzens mit dem Quran befaßt, wird vom Gegenteil dessen überzeugt was er vorher durch die Medien vermittelt bekam. Und darum werden viele vorher aufgehetzte dann Muslime.

user629 11.09.2010, 18:01

Genau die Medien sind es ja, die den Koran und deren Anhänger nicht kritisieren sondern sich für Ihn aussprechen. Ich stelle fest, Du hast meine ganze Argumentation missverstanden oder Du verdrehst Sie bewusst.

0

Was kritisiert du denn bei dem Koran du sagst darf doch jaa was denn in der bibel gibt ess viele gründe einer davon WIESO WURDE DIE BIBEL VERÄNDERT WIESO NACH LUST UND LAUNE ANSCHEINEND

Es gibt nicht eine Religion für alle - jede kann und soll hinterfragt werden. Das gilt auch für die Schriften, auf die sie sich beziehen.

Es gibt da eine interessante Parallele: der Islam entstand ca. 500 Jahre nach dem Christentum. Überleg mal, was man mit dir getan hätte, hättest du vor 500 Jahren die Bibel kritisiert...

user629 10.09.2010, 21:06

Meinst Du jetzt das Mittelalter? Zeitlich weiss ich da nicht so Bescheid. Was die Bibel betrifft weiss ich aber, dass es sogar von Seiten der Kirche eine geraume Zeit lang verboten war diese zu lesen.

0
andisazi 10.09.2010, 23:15
@user629

Genau, vergleiche mal die christliche Kirche im 15. Jhd. mit dem fundamentalistischen Teil der muslimischen Glaubensgemeinschaft heute. Das Christentum ist diesbezüglich nicht besser, nur etwas älter. Ob die Kreuzfahrer mit dem Schrei "Deus vult!" oder Selbstmordfanatiker mit "Allahu akhbar!" - Fanatismus und Intoleranz sind menschliche Übel, nur sollten die Christen ihre eigene Vergangenheit nicht verdrängen.

0
user629 11.09.2010, 01:17
@andisazi

Seit den Kreuzrittern ist einige Zeit vergangen und die Kirche hat sich entwickelt.

0
amunensis 11.09.2010, 18:29
@user629

Hat sie nicht. aber alles andere. Deshalb kann die Kirche nicht mehr wie sie gern würde...

0
andisazi 11.09.2010, 21:56
@user629

Das war, was ich gemeint habe. Wir sehen den Status quo und bewerten danach. Aber der Islam hatte auch mal eine sehr weltoffene Phase. Er ist also nicht von vorneherein zu Intoleranz verdammt, sondern kann durchaus mit anderen Religionen in Kontakt treten. Das Problem sind immer die Führenden (in allen Religionen), von denen immer ein sehr hohes Maß an Sozialkompetenz auch über die Grenzen ihres Glaubens hinweg verlangt wird. Und da die meisten Religionen hierarchisch aufgebaut ist, geben diese Leute die Entwicklungsrichtung vor.

0

Darf es doch!

Man muss aber immer auch daran denken, dass man die Würde des anderen nicht übermäßig angreift. Kritik an solchen Dingen sollte deshalb immer sachlich, nicht polemisch sein.

user629 11.09.2010, 18:21

So!! Der Koran darf also kritisiert werden? Ja.. vielleicht in Deutschland, aber wie sieht das in anderen, v. a. muslimischen Ländern aus. Also ich kann beim besten Willen nicht verstehen wieso dieser Kommentar bereits soviele Befürworter hat. Denkt Ihr nicht nach? Oder hat euch das so positiv anmutende grüne Häckchen zum klicken auf den blauen Daumen angeregt? Ich versteh das nicht. Informiert euch erst mal richtig und zwar nicht bei ARD und ZDF sondern vielleicht mal hier http://www.pi-news.net/

0

Was möchtest Du wissen?