Warum bringt ein Autor in seine Kurzgeschichte eine Epipher?

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2 Antworten

Gerade ein Autor weiß, wie vergänglich Worte sind.
Um Worte oder spezifische Wendungen (oder auch Namen) von Wichtigeit merkbarer zu machen, bedient er sich dann gern der Wiederholung am Anfang (Anapher) oder am Ende (Epipher).

"Wieder geht er voraus! Immer geht er voraus! Und er weiß auch immer alles im Voraus!"

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Wenn du dann rezensierst und es kommt das Wort voraus vor, schreib es bitte mit einem r .
Ich habe bei meiner Epipher das Exemplarische mit dem Nützlichen verbunden, wie du sicher bemerkt hast.

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„Du kannst nichts“, sagten sie, „du machst nichts“, „aus dir wird nichts.“ Nichts. Nichts. Nichts.
https://www.stark-verlag.de/upload\_file/Muster/123540m3.pdf

So beginnt diese Kurzgeschichte.
Wie stellst du dir jetzt, sofort nach diesen ersten Zeilen, denjenigen vor, um den es hier geht?
Wie würdest du ihn dir vorstellen, wenn da nur
„Du kannst nichts“, sagten sie.
stände?

Und (direkt) weiter geht es so:
Was war das für ein NICHTS, von dem sie redeten und vor dem sie offensichtlich Angst hatten, fragte sich Achim, unter Decken und Kissen vergraben.
Das Wort wird noch einmal aufgegriffen - warum wohl? :-)
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