Warum bricht ein Therapeut die Therapie wegen Untergewicht des Patienten ab (Essstörung)?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Weil ab nem gewissen BMI die Patienten in ne Fachklinik oder gar Internistische gehören und durch die ES so geschädigt sind dass der Weg zum Therapeuten schon zu gefährlich und Energieraubend ist und im Hirn eh nix mehr ankommt weil die Nährstoffe und Umstände das Lernen unmöglich machen.

Dies ist dann nur mit einer umfassenden stationären Therapie - mit viel Kontrolle, Zwang und Verboten möglich, bis die Lernfähigkeit überhaupt wieder da ist. Oft auch zusätzliche Infusionen, Kalium, Behandlung von Ödemen und Laxantien-Abusus....

Und dann muss der Wille und das Mindestgewicht da sein und dann kann es auch ambulant weiter gehen.

Denn der größte Schritt ist Umdenken und Normalgewicht nicht mehr als "fett" zu sehen.

Wenn die Person unter Therapie immer weiter abnimmt, dann kann die Psychotherapeutin das irgendwann nicht mehr verantworten. Sie ist ja keine Ärztin, die Laborwerte bestimmen, eine Ernährung durchführen kann etc.

was soll eine teure theapie wenn der wille zur genesung fehtl und weiter abgenommen wird? da kommt dann schnell der punkt wo eine fachkrankenhaus zuständig ist?

es ist eine lebensbetrohende krankheit und das sollte jeder therapeut seine grenzen kennen?

die längste erfahrung als pezial klinik hat:

https://www.klinik-am-korso.de/#_

wenn ein therapeut die behandlung abbricht bedeutet das, dass die therapie "nichts bringt"..

die mitarbeit des patienten ist schließlich zwingend erforderlich. bleibt diese aus, dann macht die therapie keinen sinn und ist daher eine reine zeitverschwendung. insbesondere für den therapeuten, denn der hat bestimmt einen vollen terminplan..

Was möchtest Du wissen?