Warum bricht der griff des Badmintonschlägers?

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4 Antworten

Die Antwort von h3nnnn3 macht physikalisch sehr wahrscheinlich Sinn. Allerdings ist eine längere, ausschweifende Schlagbewegung "badminton-technisch" wohl kaum eine wirkliche Alternative, da man eben ne möglichst explosive Schlagbewegung braucht, um einen vernünftigen Smash hinzukriegen.

Welche Schläger hattest du bisher?

Ich vermute jetzt einfach mal, dass du bisher eher billige Schläger mit einem relativ flexiblen Schaft benutzt hast (die nebenbei wahrscheinlich auch noch schlecht verarbeitet sind). Wenn du viel Kraft besitzt, biegt sich ein solcher Schläger ziemlich stark und in deinem Fall eben zu stark, sodass er bricht. Bei einem steifen Schläger brauchst du mehr Kraft, damit sich der Schläger biegt, dementsprechend bricht er auch nicht so schnell. 

Übrigens braucht man bei einem steifen Schläger zwar mehr Kraft um ihn entsprechend stark zu verbiegen, allerdings schnellt der Schläger anschließend auch schneller wieder in seine Ausgangsposition zurück, mit anderen Worten: Du hast mehr Power beim Smash. Quasi wie, wenn du ein Lineal verbiegst: Die flexiblen lassen sich leicht verbiegen, schnellen aber kaum zurück, bei den steifen braucht man mehr Kraft, allerdings schnellen sie dann auch schneller zurück.

Wenn du mir noch ein paar mehr Angaben zu dir und deinem Spielstil machst, könnt ich dir auch einen passenden Schläger empfehlen ;)

beides:

die belastung auf den schläger resultiert zwar aus dem ball, erheblich mehr jedoch aus der massenträgheit des schlägers selbst.

aufgrund des hebelarms zwischen griff und massenschwerpunkt, entsteht das maximale biegemoment aus beschleunigung beim schlagen direkt am griff. somit ist dies auch die am höchsten belastete stelle.

dies ist vergleichbar mit einer eingespannten (einbetonierten) stütze. wenn du oben seitwärts drückst, verbiegt sie sich immer an der einspannung. hierbei ist die einspannung quasi deine hand.

du kannst das maximale biegemoment jedoch erheblich verringern, indem du die beschleunigung des schlägers verringerst. also keine schnellen, kraftvollen hiebe, sondern längere, ausschweifendere züge.

die kraft bleibt die gleiche, die beschleunigungskräfte sind jedoch geringer und somit sinkt das maximale biegemoment.

ps: ich hab keinen schimer von badmindton-schlägern, allerdings bin ich ingenieur ... und dies ist, was mein gehirn zu dem thema produziert hat.

Hatte das auch mal, liegt aber nur teilweise an schlechter Verarbeitung: Wenn man den Schläger bei druckvollen Bällen am untersten Griffrand hält, ist die Belastung und damit die Bruchwahrscheinlichkeit höher. Vielleicht liegt's ja daran.

Kann doch nur an "Materialermüdung" liegen.

Oder schlechte (geringe) Qualität der Schläger.

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