Warum brennt die Sonne, obwohl es im Weltall keinen Sauerstoff gibt?

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7 Antworten

Man sollte nicht brennen mit glühen verwechseln.

 Sehr heißes Gold glüht und leuchtet sehr hell, auch hier auf der Erde.

So auch die Sonne, sie wird durch Kernfusion im Inneren auf viele Millionen Grad erhitzt, und glüht deshalb wie jeder andere heiße Körper.

Dazu braucht man keinen Sauerstoff, der beim echten "Brennen" mitwirkt.

Hallo! Das ist ne komplizierte Frage, aber ich versuch sie mal so zu erklären, wie das am letzten Mittwoch Wigald Boning bei Clever versucht hat. Die Sonne "brennt" nicht wirklich, da es ja keinen Sauerstoff gibt. Man kann sich das so vorstellen, wie bei einer Neutronenbombe. Durch Kernfusion werden Neutronen freigesetzt und liefern mehr oder weniger den Sauerstoff für diese "Brennreaktion". Ich hoffe, das ich es richtig verstanden und einigermaßen verständlich erklärt habe.

Super, vielen Dank! Aber die Show habe ich nicht gesehen!

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Hat die Sonne nicht auch eine Atmosphäre, so wie die Erde, andere Planeten? Nur im Weltraum dazwischen ist keine Atmosphäre. Denke ich zumindest, wissen tu ich aber nix.

Nein, die Sonne hat keine Atmosphäre.

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Der die sterne anheizener Prozess, nennt sich Kerfusion. Es ist kein Verbrennungsprozess, bei dem Sauerstoff notwendig wäre, sondern aufgund einer Massenkonzentration werden die Telchen so stark Zusammengeprsst, bis ihre Kerne verschmelzen, die dabei freiwerdenden Energie steigertnoch den Druck und bringt das Plasma zum Glühen.

Die Frage ist schon gut beantwortet worden, daher möchte ich mich darauf beschränken lediglich auf eine Netzseite zu verweisen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/faq_detail.php4?ID=331

Die Sonne würde auch ohne Fusion "brennen". Und das "Plasma" nennt man hier auf der Erde "Lava", das aus dem "Magma" des Erdinneren bei einem Vulkanausbruch kommt. Und das reagiert auch nur an der Oberfläche mir Sauerstoff und glüht im Inneren ohne.

Die Sonne gewinnt ihre Energie durch Atomkernprozesse. Im tiefsten Innern der Sonne herrschen ca. 20 Millionen Grad und ein Druck von ca. 100 Milliarden Atmosphären.

Unter diesen Bedingungen verschmelzen zwei Wasserstoffatome zu einem Heliumatom. Fast ein Prozent der Masse wird dabei wie bei einer Wasserstoffbombe in Energie umgewandelt. (Wärme und Strahlung). Die Masse des Heliumatoms ist geringer als die Massen der beiden Wasserstoffatome zusammengenommen, und, salopp gesagt, irgendwo muss dieser Massenunterschied bleiben.

Es gibt auch einen Kohlenstoffzyklus der Energie liefert.

Auf der Sonnenoberfläche herrschen nur etwa 5700 Grad. Dies sagt uns ihr weißes Sonnenlicht. Wäre die Temperatur nur etwa 2500 Grad, würde sie rötliches Licht aussenden wir eine Glühbirne.

Die Sonne hat noch Brennstoff für Milliarden Jahre.

Die Erklärung wäre soweit richtig bis auf die Anzahl der Atome. Es fusionieren nicht 2 sondern 4 Wasserstoffatome zu einem Heliumatom. Dabei werden 2 Protonen in Neutronen umgewandelt, daraus resultiert der winzige Energieüberschuss.

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