Warum braucht man Physik und Chemie für Medizin?

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9 Antworten

Der menschliche Koerper ist eine chemische Fabrik mit einer Unzahl verschiedener Reaktionen. Chemie ist deshalb der Kern jedes Medizinstudiums.

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Leider gehen auch diese fächer mit in den Bereich. Das gehört zum allgemeinen Verständnis. Kräftewirkung, Atome etc. Du wirst dich nicht auf Physik oder Chemie spezialisieren müssen sondern brauchst nur Hintergrundwissen. Allerdings gibt es in der Medizin ja auch die Laborwissenschaften etc. - chemie orientierter. In der Orthopaedie villeicht mehr Physik. 

Liebe Grüße 

sportkirsche 

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Schon was "einfaches" wie Blutdruck ist ja Physik und Chemie, denn wenn man viel Salz zu sich nimmt verändert sich das Gleichgewicht zwischen Zellen und Blut (Osmose). Biologie basiert also für einen großen Teil auf Chemie und Physik.

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Weil der Körper daraus besteht? ;) Chemie: Die Zellen kommunizieren miteinander (v.a.Neurone). Dies geschieht über Ione. also mittels chemischer Stoffe. Diese verteilen sich, lösen Körperreaktionen aus etc.   Wie bindet sich Sauerstoff an Erythrozyten, wie erfolgt der Gasaustausch etc. Was geschieht bei Rauchgasvergiftung, was bedeutet ein zu niedrieger o2-Gehalt?
physik: Puls, welchen Einfluss haben Herzklappenfehler auf den Blutfluss, etc.

Du siehst, alles ist Chemie und Physik. Ohne diese Kenntnisse könntest du den Patienten nicht versorgen. Du musst verstehen, warum du vor einer OP Muskelrelaxantien verabreichst. etc.

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Der gesamte Stoffwechsel (Verdauung, Aufnahme von Nährstoffen, Wirkungsweise von Medikamenten) ist im Grunde reine Chemie.

Alles, was im weitesten Sinne mit Bewegung zu tun hat (Gelenke, Blutkreislauf u. a.) ist Mechanik, also Physik.

Und da, wo es um die Umwandlung von Nährstoffen zunächst in Energie und dann in Arbeit (Bewegung, "Denkarbeit" usw.) geht, spielen Chemie und Physik zusammen ...

Ganz krass gesagt: Medizin ist eigentlich im Wesentlichen angewandte Physik und Chemie.

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Arzneimittelkunde ist ein Teilgebiet der Chemie. Die Funktionen des Körpers sind chemische und physikalische Vorgänge. Orthopädie, Blutdruck, Muskeln, Sinnesorgane, EEG,EKG, Röntgen, Ultraschall, MRT, usw. versteht man nur mit physikalischem Hintergrund wissen.

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Medikamente stammen aus der bioCHEMIE... Die wirkstoffe sind ja chemische stoffe und man muss wissen wie man sie gewinnt, was sie sind und so die wirkung und gefahren in biologischer hinsicht durch chemische grundlagen abschätzen... Physik bin ich mir nicht sicher aber evtl. Es gibt zB (spezialfall), solche roboterarme, die müssen ja auch irgendwie funktionieren... Und die Geräte und das werkzeug allgemein muss ja auch be bestimmte Kraft aushalten usw... Stell dir doch mal vor du willst nen Knochen abtrennen und des werkzeug bricht....

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spätestens wenn du mal nen laser skalpell oder sowas einsetzt brauchst du zumindest mal ein grundverständnis für das was du tust, sonst brutzelst du deinem patienten noch was weg was nicht weg sollte.

Stell dir vor du hast keine ahnung von physik, und weist nicht was für gefahren so ein laser birgt, jetzt willste jemandem das auge lasern und zerstörst ihm dabei ausversehen die netzhaut weil du nicht wusstest das beim auftreffen des lasers das wasser des gewebes schlagartig verdampft was einer miniatur explosion gleichkommt.

schon ist ein patient blind, weil du keinen peil von physik hast.

das wollen wir doch nicht oder? ;)

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Weil es einem Medi wenig bringt, einen Körper aufzuschitzen und wieder zusammenzunähen, wenn er nicht weiß wie die ganze Maschinerie wirklich funktioniert...!   ;)))

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