Warum braucht der Markt den Staat?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der "Markt" besteht aus lauter Agenten mit gegensätzlichen Interessen: Mieter und Vermieter, Unternehmer und Arbeiter, Käufer und Verkäufer, aber auch Unternehmer in Konkurrenz zueinander, ......... Diese gegensätzlichen Interessen werden von der Staatsgewalt, Recht mit den Gesetzen, Gerichten und Polizei in eine Form gegossen und gewaltmäßig garantiert.

Umgekehrt benutzt der Staat die "Märkte", um aus ihnen, Arbeitgebern und Arbeitnehmern Steuern abzuzweigen, die sie wiederum für eigene staatliche Zwecke verwenden.

Aha...Hausaufgaben.

Ja, das kann man. Jetzt überleg mal, welche Gesetze auf einem Markt für Gerechtigkeit sorgen - also der Ausgleich zwischen schwächeren und stärkeren Marktteilnehmern. Es gibt ja auch unterschiedliche Märkte. Da fällt dir sicher was ein. Und was versteht man unter "Marktversagen" - dann ist auch klar, welche Aufgaben der Staat hier übernimmt.

Vor allem die Träger/Teilnehmer des Marktes, also die Kapitaleigner brauchen den Staat. Man kann sie auch getrost Klein, - als auch Großkapitalisten nennen, doch dann sind hier wieder so viele schwer empört, ergo nenne ich sie anstandshalber mal Marktteilnehmer.

Warum sollen die Arbeiter eigentlich den Staat nicht brauchen? So als Schutz gegen die Willkür der Kapitaleigner?

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@Snanifo

Sie beäuchten ihn sogar sehr, doch der Staat gewährt ihn leider nur minimal.

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@Saatgut

Von welchem Standpunkt aus gewährt der Staat "minimal(en)" Schutz?

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