Warum brauchen manche Menschen Antidepressiva?

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5 Antworten

Es hat sicher einen Sinn, warum dir Antidepressiva verschrieben wurden. Dir fehlt einfach ein bestimmter Stoff im Gehirn, der dadurch ausgeglichen wird. Setze sie also auf keinen Fall eigenmächtig ab. Wenn du einmal das Gefühl hast, dass du sie nicht mehr brauchst, dann besprich das mit deinem Arzt. Er wird dir sagen, dass du sie "ausschleichen" lassen musst, also die Dosis nach seinen Anweisungen langsam verringern musst.
Natürlich wirst du von Antidepressiva nicht betäubt. Es sind ja keine Beruhigungsmittel und sie machen auch nicht abhängig.
Viele Leute verwechseln oft "Antidepressiva" mit "Tranquilizern".

Wenn du mit Antidepressiva besser leben kannst, dann scheue dich nicht, sie weiter zu nehmen. Meiner Schwester ging es einmal ein paar Jahre lange richtig dreckig. Nur mit Antidepressiva konnte sie mit der Zeit wieder normal leben. Heute braucht sie die auch nicht mehr und es geht ihr gut.

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Das ist eigentlich eine sehr komplexe Angelegenheit.Psychopharmaka können also zentraldämpfend wirken,oder anregend,enthemmend,aufhellend.Also Du kannst davon ausgehen das diese hochwirksam sind.Sowohl die Mittel,wie auch die Dosierung richtig gewählt,bzw.verordnet ist eine kleine Kunst.Mach Dir keinen Kopf.Heutzutage sind diese nicht mehr so schädlich,werden nicht mehr so hoch dosiert verabreicht,das es sich lohnen würde sich einen Kopf drum zu machen.Also bitte nicht absetzen und ein einigermaßen"normales" Leben führen.Also weder agressiv noch völlig antriebslos und traurig.Liebe Grüße

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Diese Medikamente steigern den Serotoninspiegel in deinem Körper. Dieses ist bei depressiven Menschen oft Mangelware. Es war lange Zeit als "Glückshormon" bekannt, ist aber nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen anscheinend eher für Gehirnwachstum zuständlich; Wissenschaftler debattieren, ob ein "geschrumpftes" Gehirn auch zu depression führen kann; bei depressiven Menschen wurde oft festgestellt, dass Gehirnteile, die vor allem für Emotionen zuständig sind, bei depressiven Menschen oft weniger stark ausgebildet sind. Nach diesen neueren Theorien, die nicht mehr besagen, Serotonin sei das Glückshormon, sonder trage zum Hirnwachstum bei, soll Depression also den für Emotionen zuständigen Teil des Hirns negativ beeinflussen und Serotonin soll ihn wieder zum wachsen bringen. (Hier noch mal der notwendige Hinweis: Ein kleineres Gehirn hat natürlich nichts damit zu tun, wie schlau man ist.) 

Ich hoffe, ich habe die Erkenntnisse, die ich damals bei meiner Recherche gemacht habe (Ich bin selber depressiv), richtig zusammengekratzt und konnte helfen!!

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Das könnten auch Absetzsynthome sein. Die Entzugserscheinung jeder Droge sind genau das Gegenteil der Droge. Am besten ganz langsam ausschleichen lassen.

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Kommentar von adabei
06.08.2016, 19:13

Und auf keinen Fall eigenmächtig absetzen!

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ich glaube wenn man depressiv ist es steckt ja das Wort " depressiv" drin , denke mal das es dafür ist 

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Kommentar von Irmin1082
04.08.2016, 18:09

Super ... xD

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