Warum brauchen die Menschen immer einen "Bösewicht"?

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9 Antworten

Mein Theologielehrer hat immer gesagt: Hass, Neid o.ä. entsteht immer durch das eigene Gefühl nicht geliebt zu werden. Ist man mit seinem eigenen Leben nicht zufrieden, so sucht man schnell einen Sündenbock, durch den man sich selbst besser fühlt und möglichweise die (nebenbei angemerkt vollkommen falsche) Vorstellung erhält, man seie etwas Besseres und die eigene Unzufriedenheit schwindet.

Man bekommt von Anfang an gesagt, dass es Gut und Boese gibt. Alles existiert nur in Polaritaet...z.B.:Feuer und Wasser, hell und dunkel usw. Da man sich selber nicht gern schlechter als jemand anderen bewertet, und sich nicht gern fuer sich selber rechtfertigt,sucht man sich einen der schlechter ist, um sich dadurch als etwas besseres dastehen zu lassen.

wir brauchen einfach nen sündenbock. es fällt uns leichter, jemanden verantwortlich zu machen, als selbst über unser verhalten nachzudenken und es gegebenfalls zu ändern. Außerdem gibt es nur gegenteile: schwarz-weiß, tag-nacht, liebe-hass, schön-hässlich und eben auch gut-böse.

Das Gute gibt es nur, weil es das Böse gibt... Schwarz nur mit Weiß, Gegensätze gehören zur Welt dazu. War doch schon in Märchen so.

Wenn der andere der Böse ist, bin ich der Gute. Hast du das noch nie gedacht? Stimmt aber leider nicht immer.

Nein dann müsste man sich ja selbst für Fehler verantworten und das ist in unserer Gesellschaft nicht möglich :P

greez (siehe Killerspiel Politik)

Das ist eben bequemer, als sich die eigenen Schwächen einzugestehen.

ohne das böse würde es auch nicht das gute geben...

Ohne Böses kann es kein Gutes geben und ohne Gutes kann es kein Böses geben

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