Warum blinken manche Sterne

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4 Antworten

Hallo,

das Zauberwort hier lautet Szintillation.

Das ist im Grunde nichts anderes als der Austausch warmer und kalter Luftschichten. Man vermutet, dass es sich sozusagen um Luftblasen von ca. 10 cm Größe handelt um es mal bildlich darzustellen. Je größer der Temperaturunterschied der unterschiedlichen Luftmassen desto stärker Flimmern die Sterne.

Im Sommer kannst du das gut beobachten. Schau eine lange Straße entlang die von der Sonne beschienen wird - die Luft darüber flimmert ganz schön :-)

Bei Sternen wird das umso auffällig desto tiefer sie am Horizont stehen. Im Winter ist das oftmals sehr schön am hellsten Stern des Nachthimmels, Sirius, zu beobachten. Der erreicht max. eine Höhe von 20°, ist also recht tief am Horizont. Je weiter du nun nach oben schaust desto weniger blinken die Sterne.

Das Flimmern wird auch als Seeing bezeichnet. Reden Hobby-Astronomen von grausigem Seeing, dann können sie mit ihren Teleskopen nicht sehr hoch vergrößern. Je höher die Vergrößerung ist, desto schlimmer sehen Objekte aus bei schlechtem Seeing. Ich hielt mal mit 450-facher Vergrößerung auf Jupiter bei schlechtem Seeing. Was ich dort im Okular sah, das weiß ich bis heute noch nicht ;-)

War vor kurzem auch bei Galileo, ... Das Licht durchdringt eben Atmosphäre, Wärme, Kälte, Feucht und Trocken und so sehn wir durch diese "Knicks" in den verschiedenen Luftschichten dass die Sterne blinken :D

So hab ich das zumindest verstanden, ... :D

So hätte ich das jetzt auch erklärt :D

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Viele sind ja auch Satelliten oder Flugzeuge…

Blinken kann aber auch durch Effekte in der Atmosphäre entstehen...

Hallo ghasib,

ich gebe dem User Hacksung mit seinem Bericht Recht.

Gehe doch mal auf die Seite: wwwwarum blinken mance Sterne.de

Da müsstest Du etwas finden.

MfG Angelika

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