warum bleiben ausländer untereinander?

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12 Antworten

Weil es schlicht einfacher ist, sich in einem neuen Umfeld zu orientieren, wenn man irgendetwas bekanntes um sich hat, das einem einen gewissen Rückhalt gibt - das können Menschen mit der selben Muttersprache oder den selben Erfahrungen sein. Außerdem befinden sich viele Ausländer zu Beginn in einer ähnlichen Situation und stehen vor den gleichen Problemen, auch wenn sie ursprünglich aus verschiedenen Ländern kommen.

Und zu guter Letzt ist es auch ganz entspannend - zumindest am Anfang in seiner "Freizeit" in seiner Muttersprache sprechen zu können.

Ich habe selbst einige Zeit im Ausland gelebt und hatte trotz geringer kultureller Differenzen am Anfang Probleme, in die "einheimische" Gesellschaft vorzudringen. Es gab aber dafür eine deutsch/schweizerische/österreichische Community, in der man sich über Probleme und Erfahrungen austauschen konnte. Wie gesagt, gerade zu Beginn ist das ganz normal.

Es ist dies die gemeinsame Sprache, die gemeinsame Kultur, die gemeinsamen Gewohnheiten und eine Heimstatt gegen die Kälte hier in diesem Land, die Ausländer näher zusammenrücken lassen. Deutsche sind nun mal nicht gerade die freundlichsten und entgegenkommensten Menschen, die es eben gibt.

Nennt sich Seggregation, gibt es auch z.B. in Bezug auf den sozioökonomischen Status. Menschen finden in der Regel einfach Menschen sympathischer, die ihnen ähnlich sind.

Das ist ein völlig normales Phänomen. Und in anderen Ländern ist der Umgang damit in Bezug auf Zuwanderer auch viel entspannter als in Deutschland- z.B. in den USA stört es niemanden, dass die einzelnen Ethnien in ihren eigenen Vierteln wohnen. Die hysterische Angst vor "Paralellgesellschaften" ist dort unbekannt. 

Kommentar von hamsterwelt7777
04.01.2016, 16:02

Jap, weil die einem ähnlicher sind

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Also ich fühle mich mit Menschen die aus meinem Land kommen dann einfach wohler, weil die sozusagen 'Verwandt' mit dir sind also ich kann mich mit denen einfach besser identifizieren wenn du verstehst wie ich das mein. Man merkt das die einem ähnlicher sind also wenn ich jz z.b Russin bin, habe ich meist mehr gemeinsamkeiten mit Russinnen als mit Afrikanerinnen (übertriebenes Beispiel), die sind so wie man selbst, verstehst du? Aber ich bin ja ein Mädchen und Mädchen hängen ja meist mit jeder ab, egal welche Nationalität  :D

Nunja, weil es angenehmer ist und vieles vereinfacht.

weil die verständigung in der eigenen kultur einfacher ist.

Das ist kein Phänomen und ganz normal. Wenn du im Ausland wärst und einen Deutschen triffst, würdest du dich doch auch erstmal eher mit ihm abgeben, weil dir der Rest zu fremd ist. Manchmal ist es auch einfach Angst, der einheimischen Bevölkerung näherzukommen. Bei dem, was hier in Deutschland momentan passiert, kann ich es schon fast verstehen. 
Leider gibt es auch immer welche, die sich gar nicht darum kümmern, unter die Leute zu kommen. Das ist zwar schade, aber wohl nicht vermeidbar.

Unterhalte Dich mit ihnen, dann wirst Du schnell den "ersten Grund" feststellen, die Sprachbarriere.

Wenn du mit deinen Freunden in ein anderes Land gehst geht doch auch nicht jeder seiner Wege und versuch allein klarzukommen. Man bleibt halt unter sich, da man diese Personen und die Sprache gewohnt ist

Da gibt es mehrere Gründe siehe Beispiel USA: Ethnische Gruppen bleiben gerne unter sich,  oder weil sie sich untereinander besser verstehen.

ist doch genau so logisch, wie ..die Antwort auf die Frage::Weswegen bleiben deutsche Urlauber überwiegend untereinander, wenn die im Ausland sind :))

Eventuell Angst oder Unsicherheit, in einer Gruppe ist man stärker (wenn sich der Ausländer in der Gegenposition zum Einheimischen sieht).

Oder einfach gesundes Menschenverhalten. Du bist auch lieber mit den Menschen zusammen, die du schon immer kennst und liebst. Vielleicht ist es bei manchen Fällen auch die Sprachbarriere.

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