Warum bin ich so? Warum kann ich nicht glücklich sein?

5 Antworten

Hallo Annamie2000,

leider ist es in der heutigen Zeit so, dass viele Menschen zuerst an sich denken und sich wenig Gedanken um die Gefühle anderer machen. Vor allem feinfühlige Menschen haben darunter oft zu leiden; manche werden daran sogar krank.

Auf keinen Fall solltest Du daher die Schuld bei Dir suchen! Ganz bestimmt bist auch Du ein sehr wertvoller Mensch, der es verdient, von anderen geliebt zu werden! Offensichtlich haben es andere jedoch versäumt, Dich das spüren zu lassen. Dadurch hat natürlich Dein Selbstwertgefühl sehr gelitten. Was aber könntest Du tun, um Dein Selbstvertrauen Stück für Stück wieder zu stärken?

Denke daran: Der Feind eines ausgeglichenen Selbstvertrauens ist eigentlich in Dir selbst; Deine innere Stimme, die Dich verurteilt und kritisiert. Du solltest begreifen, dass dieser innere Kritiker Dir eigentlich keinen Gefallen tut, im Gegenteil: Er ist die Ursache dafür, dass Du Dich selbst ablehnst und Dich Deiner Selbstachtung beraubt. Ein wichtiger Schritt ist es, nicht diesen Kritiker über Deinen Selbstwert bestimmen zu lassen, sondern wieder selbst die Regie zu übernehmen. Das ist sicher leichter gesagt als getan. Wie kann das gelingen?

Wenn Dich wieder einmal Deine innere Stimme verurteilt, warum dies widerstandslos annehmen, ohne es erst einmal zu hinterfragen und infrage zu stellen? Statt sich also selber zu sagen: "Ich mache immer alles falsch", oder "Das schaffe ich nie", könntest Du Dir klar machen, dass Fehler und Schwächen kein Grund sind, sich zu schämen oder sich zu verurteilen. Besser ist es, für die eigenen Fehler und Schwächen Verständnis aufzubringen und sich selbst anzunehmen.

Willst Du Deine Selbstachtung aufbauen, dann lerne es, gut zu Dir selbst zu sein und zeige Verständnis für Deine Unzulänglichkeiten. Versuche Dich selbst immer so zu behandeln, wie Du einen Dir sympathischen Menschen behandeln würdest: Liebevoll, geduldig und verständnisvoll. Wenn Du Dir jedoch immer wieder Selbstvorwürfe machst und Selbstkritik übst, streust Du in gewisser Weise Salz in Deine Wunden. Sei Dir darüber im Klaren, dass Du Dich und Dein Leben nicht verbesserst, wenn Du Sich selbst ablehnst oder Dein eigenes Ich hasst. Halte Deinen inneren Kritiker möglichst klein, in dem Du Dich nicht immer wieder von Deiner unerbittlichen Selbstkritik herunterziehen lässt.

Was einer gesunden Selbstachtung entgegen läuft, ist, wenn Du Dich immer wieder mit anderen vergleichst, oder Dich an dem Idealbild misst, das Du von Dir selbst hast. Dieses Idealbild stammt meistens nicht von einem selbst, sondern von Menschen, die einen im Laufe des Lebens geformt haben: Z. B. die Eltern, Lehrer oder Gleichaltrige. Somit stammt das Idealbild, dem Du möglicherweise hinterher läufst, nicht von Dir selbst, sondern andere haben es für Dich ausgedacht. Wäre es nicht viel besser, zu dem zu werden, der Du sein möchtest?

Manchmal sind es auch recht kleine und einfache Dinge, die Dir zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen können. Du kannst z. B. mit einem Lächeln innerhalb kürzester Zeit Deine Gefühle positiv beeinflussen. Das funktioniert selbst dann, wenn Dir nach Lachen gar nicht zumute ist. Das kommt daher, weil unser Geist mit unserem Körper verbunden ist. Auch die Körperhaltung ist mitbestimmend dafür, ob Du Dich klein und mickrig oder gar selbstbewusst fühlst. Eine aufrechte, gerade Haltung vermittelt ein anders Gefühl, als wenn Du mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern umher läufst. Ein weiterer Tipp ist die richtige Atemtechnik. Sobald Du hektisch und aufgeregt bist, wird Deine Atmung automatisch flach. Wenn Du ganz bewusst darauf achtest, immer dann, wenn Du erregt bist, langsam tief ein und auszuatmen, wirst Du sehen, dass Du ruhiger wirst.

Falls Du mal wieder in einem seelischen Tief steckst, kann körperliche Bewegung wahre Wunder wirken. Fahre Fahrrad, gehe joggen oder mache einfach nur einen Spaziergang. Ganz bestimmt wirst Du Dich hinterher besser und ausgeglichener fühlen. Und zum Schluss noch ein letzter Tipp: Für andere da zu sein und sich selbstlos für jemanden einzusetzen, macht ein gutes Gefühl! Das Bewusstsein, etwas Sinnvolles geleistet zu haben, hebt letztendlich auch Dein Selbstbewusstsein.

Auch diie Bibel verhilft zu einem ausgeglichenen Selbstbild, wenn sie sagt:" Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Wie dieser Text zeigt, brauchen wir ein gewisses Maß an Eigenliebe, um psychisch gesund und stabil sein. Das soll allerdings nicht bedeuten, dass es nicht mehr nötig wäre, sich zu verändern oder zu verbessern.

Es ist auch ein schöner Gedanke, dass Gott Dich persönlich für wichtig hält. Ein Bibelschreiber, der berühmte König David von Israel, brachte das einmal wie folgt zum Ausdruck:" Du selbst hast mein Sitzen und mein Aufstehen erkannt. Du hast meine Gedanken von fern bemerkt. Mein Wandern und mein Liegen hast du ermessen, Und du bist ja mit all meinen Wegen vertraut geworden." (Psalm 139:2,3). Gott hatte sich also mit den Einzelheiten im Leben Davids befasst. Sein Interesse ging sogar so weit, dass er sich mit den innersten Gedanken Davids beschäftigte. Ein solches persönliches Interesse hat Gott auch heute an jedem einzelnen von uns. Wie bei David, so blickt er auch auf Dein Leben und hat persönliches Interesse an Dir.

Ich hoffe, Du fühlst Dich mit all diesen Ratschlägen nicht überfordert. Du kannst sicher nicht von Heute auf Morgen gleich alles eins zu eins umsetzen. Doch je mehr Du an Dir arbeitest, umso mehr wirst Du Dich verändern und ausgeglichener über Dich selbst denken. Viel Kraft und Erfolg dabei!

PS: Wenn Du weitere Hilfe brauchst, kannst Dich gern jederzeit über eine Freundschaftsanfrage bei mir melden.

LG Philipp

Willkommen im Club deren die glauben Das Leben hat nix mehr zu bieten,

Ich habe damals medikamente genommen meine ganze schulzeit durch, das schüler sagten das ich verstrahlt wäre, es ist mir aber nie aufgefallen, und habe es auch nicht wahrgenommen das ich so genannt wurde, Ich war und bin charakterlich die liebste person und doch konnte man mich nicht leiden, wurde gemobbt und manchmal auch geschlagen, Ich kenne deine lage, stückweit bin ich noch drinnen, Ich fing an für mich selbst zu leben und nicht für andere, Habe mir hobbys gesucht die mir gefielen, und habe über diesen weg Leute kennen gelernt. An orten wo ich nie gedacht hätte das man da Leute trifft, die genauso ticken wie ich... .

Du badest in Selbstmitleid, das hilft dir Null! Nur DU bist für dein Leben und dein Glück verantwortlich, sonst niemand! Du bist schlecht in der Schule? Dann lerne mehr. Deine Freunde haben dich verlassen? Dann frage dich warum und ändere evtl etwas usw... Sorry, aber vom Jammern wird nix besser! Tu etwas!

Depressive Verstimmungen ohne Therapie behandeln?

Hallo,

wie in einer anderen frage von mir schonmal erwähnt, geht es mir seit 6 Jahren nicht mehr gut. nach mehreren Selbstmordversuchen, einem Klinikaufenthalt und mehreren unterschiedlichen Therapeuten, habe ich für mich gemerkt, dass mir Therapeuten einfach nicht weiter helfen können... Es klappt einfach nicht. Ich fühle mich auch nicht wohl dabei, fremden Menschen meine Ängste, Pläne usw zu erzählen.. Nun beim Arzt wurde mir schon mehrmals ' schwere Depressive Episode' gesagt. Was genau das nun ist, weiß ich auch nicht. Aber gut, wird schon irgendwas mit Depressionen zu tun haben. Wie gesagt, mir konnte bis jetzt noch keiner wirklich weiterhelfen.. Nun zu meiner Frage.. Ich wollte nächste Woche evtl mal zum Arzt deshalb, weil ich für mich beschlossen habe, dass es so nicht weiter gehen kann. Es ist ja nicht nur die Traurigkeit, Lustlosigkeit, Suizidgedanken.. Es kommt noch viel mehr dazu und so langsam habe ich echt Probleme zu existieren. Auch wenn sich das doof anhört. Gut, jedenfalls wollte ich wissen, wenn ich damit zu einem Arzt gehe, der mich auch kennt und bei dem ich deshalb schonmal war.. Könnte dieser mir evtl auch etwas aufschreiben dagegen, ohne dass ich zum Therapeut muss? Oder muss ich auf alle Fälle zu einem?

Die Wartezeiten sind dort immer so enorm lange, bis ich dann endlich mal nen Termin hätte und nach was weiß ich wie vielen Sitzungen endlich Medikamente bekommen würde... ich weiß echt nicht, ob das alles noch so lange funktioniert. Zu dem habe ich ja oben schonn erwähnt, dass ich sowieso ganz starke Probleme habe, mit Therapeuten über meine Gedanken und Gefühle zu sprechen..

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Wieso bin ich niemandem wichtig

Wieso nicht? Bitte jetzt kommt mir nicht mit " ja du bist jemanden wichtig du siehst es nur nich bla bla bla" Nein. Bin ich nicht. Ich merke, das meine Freunde auch ohne mich Leben können. Das es ihnen nichts ausmacht wenn ich nicht bei ihnen bin. Das sie mich nicht vermissen. Nicht nur meine Freunde, jeder irgendwie. Jeder den ich kenne, sind nur bekannte, ich kann keinen Menschen näher an mich ran lassen, ich weiß nicht wieso. Wirklich kein Mensch würde sich fragen wo ich gerade stecke, wie es mir geht wenn ich mal paar Tage weg wär. Wieso ist das so? Wieso bin ich so ein unwichtiger Mensch?

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Warum sollte Erfolg im Leben so wichtig sein?

Seien wir mal alle ehrlich, ich kenne keinen Menschen, der ständig erfolgreich ist, vielleicht höchstens für max. 5 Jahre.

Jeder Mensch muss auch mal wieder durch ein tieferes Tal gehen.

Und nicht in allen Lebensfacetten hat der Mensch ständig Erfolg.

Wenn man dann "fällt" ist das noch enttäuschender.

Also wie schon oben erwähnt, warum sollte Erfolg im Leben so wichtig sein?

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Was machen wenn alle einem vermittelt wertlos zu sein?

Mir wird überall vermittelt total wertlos zu sein. Manche mobben mich sogar. Ständig wird alles was ich egal ob Privat oder beruflich mache ziemlich schlecht geredet. Soviel Spot und Hass ertrage ich einfach nicht mehr und bin am Ende meiner Kräfte. Was nun?

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Ich hab einfach kein Glück mehr im Leben :(

Seit paar Jahren hab ich einfach immer nur Pech und eine schwere Zeit. Dauernd verlassen mich meine besten Freunde (Umzug, Streit, auseinanderleben,..usw.) und ich muss mir neue suchen. Noch dazu bin ich eher schüchtern und weiss nicht mal wo ich neue Freunde finden sollte. Meine besten Freunde sind mir noch geblieben und das wars dann auch. Andere Menschen finden schnell wieder neues Glück und führen weiter ein normales glückliches Leben nur ich nicht. Ich muss für alles kämpfen was ich will, nichts fällt mir so leicht in den Schoss wie bei anderen.

Ich fühl echt langsam verarscht vom Leben. :(

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Ich bin ein motivationsloser und hoffnungsloser Mensch, was kann ich tun um mich zu motivieren?

Ich habe ein großes Problem, sagen zumindest alle um mich herum, ich bin total unmotiviert...ich bin 16 und war in der Schule nie gut, und ich wiederhole inzwischen zum 2ten Mal die 9. Klasse auf der Realschule, es ist mir eigentlich völlig egal ob ich wieder versage, für mich selbst habe ich eh geplant mich mit Hilfsarbeit durchzuschlagen, 2-3 Monate hier im Lager, dann wieder ein paar Monate Saison-Arbeit, vielleicht mal dort kellern, also irgendwie durchschlagen bis man eben gefeuert wird (passiert nach Aussagen meiner Familie nach wenigen Wochen, ich weiß es nicht selbst und im Netz lese ich ausschließlich, dass diese Kräfte entbehrlich sind, also nehme ich an diese Aussagen sind wahr), ich habe eigentlich 0 Hoffnung im Leben, ich will keine Familie gründen und ich will auch nicht reich werden, ich bin froh wenn ich jeden Tag etwas zu Essen habe und wenn ich Schlafen kann, es gibt auch nichts das ich mir gerne kaufen würde oder was ich gerne erreichen will.

Ich bin total ambitionslos, und ich würde das gerne ändern, ich habe schon 4 Therapien hinter mir, aber bis auf lange Gespräche und auf Dauer eben Antidepressiva kam nie was bei raus, und das half auch alles nichts, bis auf das ich von den Medikamenten schlimme Nebenwirkungen bekam.

Ich würde echt gerne was ändern, meine Familie macht sich Sorgen und möchte gerne, dass aus mir mal was wird, aber ich möchte es nicht...ich denke inzwischen seit ich 11 bin so, ich habe einfach 0 Hoffnung im Leben, es gibt nichts was ich mal will...einige sagen es ist ein Tief in der Pubertät, aber für mich es ist eine verankerte Denkweise und es wäre ohnehin schon zu spät noch was zu reißen, wenn diese Denkart sich mit 25 aufeinmal ändern sollte, aber davon geh ich nicht aus, noch kann ich das Ruder rumreißen, aber wofür? Ich weiß nicht wofür...

PS: Pseudo Diagnosen ala "Depressionen" helfen nicht, ich bin nicht traurig und ich verletze mich auch nicht, ich habe lediglich keine Wünsche und Ziele, und Therapien werde ich nicht nochmal machen, davon habe ich die Nase voll, es hilft wirklich gar nicht weiter.

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