Warum bin ich so, wann ändert sich das?

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4 Antworten

Ich kenne das. Mir war früher auch alles egal, aber nachdem ich mich dann an meinem Egoismus "satt gegessen" hatte, habe ich neue Herausforderungen gesucht, wie eben, mich auf Menschen einzustimmen. Empathie ist erlernbar, habe ich festgestellt. Dass ich leicht antisoziale Tendenzen habe (rational wo andere zu weinen anfangen, in stressigen Situationen einen "zu" kühlen Kopf bewahren), macht mir mittlerweile keine Angst, ich sehe es als Gabe, denn so behalte ich den Kopf, wenn die meisten anderen durchdrehen und treffe auch unter Druck in der Regel die vernünftigsten Entscheidungen. Nur habe ich gelernt, meine Mitmenschen nicht unbedingt damit zu konfrontieren, dass mich gewisse Situationen kalt lassen.

Allerdings fühle ich recht viel. Das hat aber auch erst nach meinem 23. Lebensjahr richtig angefangen. Davor hatte ich wohl zu viel anderes im Kopf...

Wenn Dir die Situation Angst macht, solltest du dich einem Psychologen anvertrauen. Das klingt schlimmer als es ist, denn ein Psychologe behandelt nicht nur Geisteskranke, sondern in der Vielzahl "normale" Leute, die einfach eine objektive Meinung von außen zu ihrer Situation brauchen. 

Außerdem gibt es bei Wiki ein paar gute Infos zu dem Thema, Stichwort Antisoziale Persönlichkeitsstörung. Dort steht unter anderem, dass sie mit dem Alter abklingt. Wahrscheinlich, weil man sich der Umwelt mehr und mehr bewusst wird und das eben manchmal länger dauern kann.

Ich würde vorschlagen, dass du dich mit dem Thema auseinandersetzt und dann entscheidest, ob du damit klar kommst oder dir professionelle Hilfe suchst. Psychologen sind wesentlich besser als ihr Ruf, aus irgendeinem Grund ist es weithin verschrien, zum Psychologen zu gehen. Das sollte aber niemanden davon abhalten, sich Hilfe zu suchen. Denn letzten Endes geht es um dich und nicht um die Algemeinheit.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen. Du bist nicht alleine. Und es ist nicht immer schlecht, anders zu sein.

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Du bist halt emotional unbeteiligt.
Du liebst deine Freundin nicht.
Das ist manchmal so, dass man mit jemanden zusammenkommt, und sich keine Liebe entwickelt. Dann ist es auch egal, wie man den Partner behandelt. Es ist Gleichgültigkeit. Es ist sogar egal, ob die Beziehung weiter existiert oder nicht.
Meiner Ansicht nach sollte man sich in solchen Fällen trennen, weil man die Lebenszeit des liebenden Partners verschwendet. Das ist das Mindeste was man von sich selbst verlangen sollte. Auch wenn es einem egal ist.
Wenn dir das immer so passiert, dann kannst du die genaue Definition dessen, was du konkret hast mit einem Psychologen besprechen.
Es kann sein, dass deine Emotionen einfach schockgefrostet sind und du sie aber wieder nach oben holen kannst oder etwas anderes bei dir der Fall ist.

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Kommentar von Scope71
03.12.2015, 11:35

Ich habe ein ganz normales Leben gehabt und nie irgendwas traumatisierendes oder so erlebt bin glücklich und meine Familie liebt mich, und ich hab auch ein Mal Schluss gemacht aber es ging nicht ... Und ich habe auch oft geweint nachdem wir Schluss gemacht hatten weil ich nach ner Zeit einfach merke dass ich sie doch liebe aber in dem Moment ist es mir egal, also denke ich dass ich sie liebe nur das muss man realistisch sehen ... ohne sie werde ich nicht sterben 

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Wenn sich das nicht ändert solltest du mal eine Psychologen aufsuchen. Das hört sich immer schlimmer an als es ist. Das kann sein das du an Depressionen leidest. Das ist behandelbar und man kann es selber kaum beeinflussen ob man sie bekommt oder nicht. Ich hatte sie selber 4 Jahre lang wollte es nicht einsehen aber es war so. Depressionen hat natürlich auch was mit Selbstmord Gedanken zu tuen aber das ist noch lange nicht alles. Es gibt so viele Symptome von denen man es nicht denkt. Ich empfehle dir eine Depressionen Selbsttest zu machen, der ist natürlich nicht ganz genau und auch keine Vergleich zu einem Psychologen aber er kann dir schonmal einen kleinen Einblick erschaffen. Desto mehr Punkte man hat desto Positiver ist man.

https://www.palverlag.de/depression-test.php

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Hallo :-) Für deine Mitmenschen ist das natürlich wirklich nicht gut , für dich scheint es entspannend zu sein. Immerhin ist dir alles relativ egal (stelle ich mir eig wirklich entspannend vor :D) .. Ich denke weshalb du so bist und wie du das ändern kannst kann dir niemand wirklich beantworten. Evtl würde ich mal einen Psychologen um Rat fragen, das ist nicht böse gemeint. Aber der kann gezielter an die Sache rangehen als Laien. Wir können hier nun vermuten und versuchen den Ausgangspunkt zu finden aber ob wir den auch wirklich finden... Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass du bald herausfindet weshalb das so ist :-)

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Kommentar von Scope71
03.12.2015, 11:37

Vielleicht bin ich einfach so von Natur aus jemand der nicht so starke Gefühle empfindet ? Das ist doch auch ganz normal ? So wie es Leute gibt die bei jeder Kleinigkeit ausrasten und rumheulen bin ich das Gegenteil ? Wie gesagt ein Auslöser für mein Verhalten gibt es nicht, ich war schon immer der Typ der alles logisch sieht und immer nur denkt 

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