Warum bin ich so Imagebezogen?

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3 Antworten

Ich wollte gerade schreiben: So lange Du mit Deinem Stolz gut leben kannst ... Aber das kannst Du nicht, denn Du fragst hier nach. Du erkennst also, dass da was falsch läuft. Warum kannst du nicht ehrlich zu Dir sein? Warum schiebst Du Deinen Stolz vor? Wieso ist er Dir so wichtig und Du versteckst Dich dahinter? Was ist passiert? Wenn Du mich fragst, kann -Stolz- abgeschafft werden, denn er ist komplett unnütz. Er blockiert Dich nur. Wer bist Du wirklich? Wie steht es mit Deiner Perönlichkeit - hast Du Dich bereits gefunden? Ich denke nicht. Finde heraus, wer Du wirklich bist und was Du im Leben willst. Für wen verbiegst Du Dich?

Das liegt daran, dass du ein Selbstbild von dir hast das nicht der Wirklichkeit sondern nur deinen eigenen Gedanken entspricht, also nicht abgesichert ist.

Dein Selbstbild ist also angreifbar, nie ausreichend und du hast auch große Angst es zu verlieren. Ausweg: Kein Selbstbild haben !

Wenn dein Selbstwert nicht stabil ist wirst du von Werturteilen anderer abhängig, also leicht kränkbar. Das Selbstbewusstsein, also das Wissen was im eigenen Wertesystem richtig und erstrebenswert ist, und was man selbt erreichen kann ist bei Leuten die Selfimages pflegen auch immer gering. Da kommen meist schnell Versagensängste und Erwartungsdruck auf.

Beispiel:

               Gedanke: Wenn ich das hilflose, schwache Opfer bin, dann bin ich nichts wert (geringes Selbstwertgefühl).

               Realität: Niemand kann verhindern und voraussehen Opfer zu werden. Es liegt dann aber an einem selbst, nicht an anderen (!), wie man damit umgeht.

               Selbstbild: Ich kann mich nicht immer wehren.

               Realität: Du kannst, wenn du willst, es lernst und Hilfe einforderst. Es ist also deine eigene Verantwortung ob du Opfer bleibst.

Wenn du das Selbstbild der Realität anpassen würdest, müsstest du dich in Eigenverantwortung versetzen und unvorhersehbaren Herausforderungen standhalten. Davor scheust du zurück; weist lieber (realitätsfern) von dir, Opfer zu sein und dich damit selbst in die schwierige Wehrpflicht zu nehmen. Flucht in die Scham o. Leugnung -> Leid.

Tipp:

Erfahrung..... Ich geb mich nur mit Leuten ab denen ich vertrauen kann/will. Sonst lass ich sie los

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