Warum Bezahlen im Laden alle Leute gleich viel für das gleiche Produkt?

15 Antworten

Das läuft letztlich auf die Idee des Kommunismus hinaus. Allen steht das gleiche zu, jeder arbeitet so viel er kann. Es gibt viele Gründe, warum das noch nirgendwo funktioniert hat, nicht einmal in kleinen Kommunen oder Wohnprojekten.

Nehmen wir einmal an, es gäbe einen Weg, daß der Bäcker ohne wettbewerbsrechtliche, datenschutzrechtliche, organisatorische und sonstige Probleme solche Staffelpreise einführen könnte.

Er müßte dann zur Preisgestaltung eine Mischkalkulation machen: Da er beim Brot für die Ärmeren drauflegt, müssen entsprechend viele Reiche in seinen Laden kommen. Das werden die aber nicht tun, wenn der Bäcker nebenan ein gleichwertiges Brot mit einem marktwirtschaftlich kalkulierten Preis anbietet. Wer mehr bezahlen muß, der will auch einen Mehrwert am Produkt haben, und wenn es nur der Aufdruck einer namhaften Marke ist.

Wenn das System funktionieren soll, sind wir ruck-zuck in der Planwirtschaft gelandet, und da wäre es für alle Beteiligten die einfachere Lösung, wenn es Brot nur gegen Lebensmittelkarten gibt.

Gute Antwort!!

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Interessanter Gedankengang, doch dafür müsste jeder Laden wissen was man verdient, was datenschutzrechtlich ein ziemliches Problem wäre.

Gleichzeitig "regelt ja der Markt" und wenn das Brot in der Herstellung 50 Cent kostet, es aber für 2 Euro verkauft wird, ändert sich ja nichts am Preisbild als solches, da es für alle gleich viel kostet.

Anders hingegen ist es eben bei der Steuer, wo theoretisch der eine oder andere mehr Geld abgeben muss, weil er eben mehr verdient.

Das Problem ist, dass dadurch die Waren auch immer teurer werden, solange es sich die Gutverdiener noch leisten können und eine Bäckerei am Leben erhalten die 2 € für eine Brezel nimmt. Die Backshops werden da nämlich mit der Zeit nachziehen und dadurch werden die Produkte für die ärmeren auch immer teurer.

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@sinilo

Du hast grundsätzliche marktwirtschaftliche Elemente nicht verstanden. Wenn die Brezel(ohne merkbare qualitative Steigerung) in einem Laden 2€ kostet, im nächsten aber nur 90 Cent, setzt Laden2 nicht den Preis hoch, sondern Laden1 wird gezwungen seine überteuerte Ware preislich zu reduzieren.

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@Tonis9706

Die Frage ist ob die marktwirtschaftlichen Elemente noch gelten in den Markt in dem wir uns befinden, beispielsweise beim Benzin

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@sinilo

Ja. Das sind ja staatlich erschaffene (abzusehende) Engpässe.

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@Tonis9706

Also ganz ehrlich, als Firma kann ich immer irgendwelche Ausreden finden, warum ich die Preise erhöhen muss, insbesondere bei einem Markt, wo nicht richtig funktioniert oder wo nicht richtig reguliert ist.

Beispielsweise Solar: wenn man sich da eine Anlage aufs Dach macht dann bekommt man staatlich festgesetzte Preise pro Kilowatt wenn man die einspeist. Das hat mit Markt eigentlich auch nichts zu tun.

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@sinilo

Dein erster Absatz ist purer Unsinn, die Erklärung habe ich dir im letzten Kommentar gegebenen.

Zum zweiten Absatz....

Deshalb funktioniert auch nichts. LG

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@Tonis9706

Wenn mein erster Absatz Unsinn ist, dann erkläre mir doch mal bitte, warum die Mineralölfirmen zur Einführung des tankrabatts und auch darüber hinaus die Preise nicht so weit abgesenkt haben, wie es die Steuerermäßigung hergegeben hätte.

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@sinilo

Weil die Preise weiterhin gestiegen sind. Kannst du denn nachweisen, dass die Preise nicht signifikant höher gewesen wäre, wenn es keine Steuerermäßigungen gegeben hätte?

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Wie viel ich verdiene geht niemanden was an. Wie soll man das auch kontrollieren?

Eine sehr gute Frage. Kann man ja so auch gar nicht wissen, wenn das verkauft wird.

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Ja, meine ich. Es ist allerdings praktisch nicht durchführbar. Wer soll das kontrollieren?

Mal abgesehen vom kontrollieren ist es eigentlich nur eine theoretische Frage. Und ob man es kontrollieren könnte wäre eine eigene Frage, es geht mir eigentlich nur darum ob man es sinnvoll findet oder eher nicht

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