Warum bevorzugen Heizungsbauer extra Warmwasserspeicher anstelle im Heizungsgerät integrierte?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Grundsätzlich ist wichtig, was für den Anlagenbetreiber sinnvoll und notwendig ist.

Dies ergibt sich aus der Grundlagenermittlung und Anlagendimensionierung eines externen, verkaufsunabhängigen z.B. TGA Planers.
HB sind selbständige Unternehmer und zunehmend vordergründig Verkäufer.
Tatsächliche Energieeffizienz bzw. Wirtschaftlichkeit für den Anlagenbetreiber ist vertraglich nicht vorgesehen.

Was hier tatsächlich sinnvoll ist, lässt sich daher belastbar nicht vorhersagen.
Allerdings sind "Tank in Tank" Kombi-Systeme zwar preiswerter, aber weniger wirtschaftlich.
Kombi ist zwar kompakter und vom Invest meist priwerter, aber sets ein Kompromiß.

Ohne STA geht, wenn EnEV Nachweis ab 2009, leider nicht, obwohl STA nur für WW in EFH meist unwirtschaftlich ist.
Die erforderliche Speichergröße richtet sich nach einer Vielzahl von spezifischen Einflußgrößen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MartinIN
30.10.2016, 12:33

Ja Sie haben den wunden Punkt erkannt: TGA Planer - ist diese  Berufsgruppe ausgestorben oder wo finde ich in meiner Gegend hier einen? Da es die Situation aktuell wohl hergibt erlauben sich die meisten Heizungsbauer in meinen Gebiet einen (überteuerten und zudem überdimensionierten) Verkauf ohne Berechnung, Beratung (der Input nach Varianten kommt von mir :o)), sehr ärgerlich.

Was mich aber interessiert: besteht ein Nachteil in den integrierten Lösungen anstelle der Varianten als Einzelkomponenten unter Berücksichtigung der 21 dH Wasserhärte, des 1-2 Personenhaushalts sowie der aktuellen EnEV Anforderungen.

Weitere Kommentare sind gerne willkommen. Vielen Dank.

0

TGA Planer sind nicht ausgestorben, schließlich existiere ich ja auch noch.

Allerdings sind die meisten TGA Büros infolge ihrer Struktur eher an größeren Aufträgen interessiert. EFH/ZFH gehören hierzu meist nicht. Daher sind die aufgerufenen Kosten von diesen für den EFH Besitzer meist zu hoch.
Es lohnt daher nach Spezialisiten für "kleine Einheiten" zu suchen.

Bundesweit existieren ~ 15,3 Mio EFH/ZFH (2015) mit erschreckend schlechter Energieeffizienz der Anlagentechnik für Heizung und WW- Bereitung, was sich messtechnisch einfach nachweisen lässt.
Nicht selten wird das Doppelte oder gar mehr verbraucht, als eigentlich notwendig wäre, wovon die Anlagenbetreiber hiervon leider meist Nichts bemerken.
Jährlich kommen mit stagnierender Tendenz ca. 0,1 Mio Neubauten hinzu, deren anlagentechnische Energieeffizienz in der Praxis, trotz EnEV, KfW, BAFA und div. Förderprogramme, ebenso defizitär ist.

Ursache:
Keine bzw. unzureichende Grundlagenermittlung, Anlagendimensionierung, Ausführung.
Bereits 2004 haben Jagnow und Wolff der renommierten FH Braunschweig,/Wolfenbüttel, eine Korrektur angemahnt.
Das Projekt „WP-Effizienz“ (2005…2010) vom Frauenhofer ISE, gefördert vom BMWi (Förderkennzeichen 0327401A), kommt ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass energieeffiziente Anlagen nur möglich sind, wenn fachgerechte Anlagenplanung, -dimensionierung und Installation gewährleistet sind.
Was passiert in der Praxis => Nichts! Bauherren werden reihenweise von Verkäufern "über den Tisch" gezogen.
Einfach mal eine e-mail an mich schreiben.

v.G.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es  könnte sein das es darum geht das man an die geräte kommt wen mal was ist bei der gastherme ist es oft schon eine herausforderung nur an das ausdehnungsgefäss zu kommen. und das schon bei einem Standartgerät ohne solaranbiendung..Das wasser mus sich auf 60 grad erhitzen den sonst könnten legionellen ensteshen und man wird  zb beim duschen dadurch krank.

Eine intregieret lösung gibt es nur bei der gastherm  beim kessel  wäre das ein kombikessel der  Beides versorgt.

Zb heizen kann amn auf 40 grad aber das wassere  mus auf 60 grad erhitzt werden vieleicht is das auch ein grund.

(Weil das heizungswasser kein tinkwasser mehr ist  ist die trenung notwendieg.)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo, ich hatte die Tage einen Energieberater (Architekt) der Verbraucherzentrale - Fehlanzeige zu Wissen für diesen Themenbereich. Wir haben vorher zur Miete gewohnt, und hatten 3 phasige dezantrale Durchlauferhitzer (Bad/Küche). Das kam mir bei kleinem Haushalt (2 Persnen) als gut vor. Mit dem aktuellen Speicher im eigenen Haus bin ich sehr unzufrieden, ich denke es gibt sehr hohe Stillstandsverluste, und zusätzlich dauert es lange (5 Liter für die Dusche) bis warmes Wasser kommt. Es ist aber auch mit Heizungsbauern schwierig, zu guten Lösungen zu kommen. Ich hatte einen hier - er hat einfach gesagt es sei alles Bestens, und er würde mir keine Anlagenänderung empfehlen. Am Termin war meine Frau da, die sich leider so leicht überrumpeln ließ. Ich würde gerne zum Durchlauferhitzer wechseln, insbesondere zu Gas gibt es wenig Informationen..

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

was meinst du wie weit du kommst mit einem ca 100 Liter Speicher wen die Heizung mal ausfällt und musst 3 Tage oder länger warten auf ersatzteille

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von MartinIN
30.10.2016, 12:22

... ich meinte schon das Trinkwasser, nicht das Volumen für einen Kombi- / Heizungswasserspeicher.

Mit Hintergedanken der Trinkwasserhygiene wäre sogar der 100l Speicher aktuell überdimensioniert, ich geh ja nicht jeden Tag Baden :)

0

Was möchtest Du wissen?