Warum bevorzugen die meisten Radfahrer eine Kettenschaltung?

5 Antworten

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http://www.biketrekking.de/ausruestung/kettenschaltung_nabenschaltung.htm

Ganz unten.

Die Reibung bei Kettenschaltungen ist geringer, deshalb haben sie einen höheren Wirkungsgrad, sind also effizienter.

Kettenschaltungen sind auch einfach billiger.

Ich persönlich kenne es auch nicht anders. Als Mountainbiker brauche ich aber auch die Kettenschaltung, um am Berg unter Belastung schalten zu können.

Und wenn doch mal was ist, kommt man da auch leichter an die Komponenten ran. 

Bei einer Nabenschaltung müsste man erstmal die Nabe hierfür öffnen.

Was für dich besser bzw. sinnvoller ist, musst du entsprechend der Nutzung deines Fahrrades entscheiden.

Ganz einfach: weil sie nichts anderes kennen.

Man möchte ein Fahrrad, schaut sich um und sieht eigentlich nur Fahrräder mit Kettenschaltungen. Vermutlich, weil die sich am billigsten produzieren lassen und somit die Gewinnspanne am höchsten ist.

Und dann fahren sie los, ohne Ahnung, welche Tücken eine Kettenschaltung hat, dass man VOR der Steigung oder Ampel schalten muss, sich viele Gänge überschneiden und die Kette nicht diagonal laufen sollte.

Von Kettenpflege, Kontrolle und Austausch der Teile oder auch nur Einstellung der Schaltung keinen blassen Schimmer. 

Für mich geht nichts über Getriebeschaltungen, sei es Alfine, Rohloff oder Pinion; die Vorteile überwiegen einfach.

Besonders Pinion ist mMn groß im kommen. 

Danke für deine Antwort! Ich sehe das genauso wie du und werde der Nabenschaltung treu bleiben. Ich habe mich nur echt gefragt, ob ich da irgendwie auf dem Holzweg bin, eben weil man fast nur Kettenschaltung sieht. Selbst im Fahrradladen haben sie mich angeschaut, als käme ich vom Mars, weil ich mich nach Trekkingrädern mit Nabenschaltung erkundigt habe.... 😉 Hatten die nicht mal im Laden! Wurde dann extra für mich bestellt, und deine Antwort bestätigt mich jetzt nochmal, dass meine Entscheidung richtig war. Vielen Dank dafür! 

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@Stachelkaktus

Gern geschehen! :-)

Gerade im City- und Trekkingbereich sieht man noch am ehesten Nabenschaltungen, meist Shimano Alfine8 und Alfine11 sowie Nexus7 und Nexus8.
Bei sehr hochwertigen Trekkingrädern dann die Rohloff Speedhub.
Das Pinion Getriebe erobert sich langsam die Bikerwelt.

Dir wirklich guten Dinge erkennt und verlangt oftmals nur der Kenner, während die breite Masse vorgesetzt bekommt, was sich günstig herstellen läßt und Marge bringt.

Ich staune auch immer wieder über die weite Verbreitung der Kettenschaltung und darüber, wie wenige damit wirklich umgehen können (sehe und vor allem höre ich dann an Ampeln und Steigungen) *aua*

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Sportliche Fahrräder (auch die, die diese Bezeichnung bestimmt nicht verdienen) zeichnen sich dadurch aus, das mehrere Gänge zur Verfügung stehen.

Das geht auch durch Nabenschaltung. Nur diese sind sehr teuer, wenn es um 8-fach, 11-fach oder sogar 14-fach Schaltsysteme geht. Dafür sind Nabenschaltungen wartungsärmer.

Viele Gänge, aber möglichst günstig anbieten - das geht am besten über Kettenschaltung. Hier können auch die vielen verbauten Komponenten gemixt und der billigste Anbieter genommen werden. Daher sind sportliche Fahrräder meistens mit einer Kettenschaltung ausgestattet.

Das geht bei Fahrrädern mit Nabenschaltung hingegen nicht: Nabe, Ritzen, Schalter und Seilzug kommen von ein und dem selben Hersteller. Diese sind meist Shimano oder Sram, seltner Rohloff und Nuvinci.

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