Warum bestraft gott mich?

57 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Barbara

Erstmal finde ich es sehr schön, dass Du mit Gott redest. Aber schau mal... Gott ist doch keine Wunschbox. Er weiss schon was er tut. Und er hört Dich auch und er weiss ganz genau was du brauchst und was Dir gut tut. Du hast gebetet dass dein Grossvater nicht sterben soll. Aber schau doch mal... jeder Mensch muss nun mal sterben und Tiere genauso. Das gehört zum Leben dazu.

Alles hat seine Zeit und Gott hat auch einen Plan mit Dir vor! :-) Habe einfach vertrauen in Ihn. Er wird für Dich sorgen. Sag Danke für dass was du hast. Für deine gute Noten für deine Gesundheit für deine Familie. Wir haben so viel und wir vergessen oft dafür zu Danken, denn auch das ist alles ein Geschenk Gottes. Und wenn auch etwas mal nicht so läuft im Leben wie wir uns das vorstellen, er weiss was er tut und warum er es tut :-)

Ich hatte auch schon viele Momente im leben wo ich dachte, warum er das macht.... Und nach einer Gewissen Zeit wusste ich immer warum und es war auch immer gut so wie es gekommen ist :-)

liebe Grüsse und bleibe drann!

Gott hat dich lieb :-)

oder es gibt den knecht gar nicht, was viel wahrscheinlicher ist :D

1
Seit Jahren habe ich zu ihm gebetet , das ich nicht mehr so schüchtern sein möchte... NICHTS! Ich bin immer noch total schüchtern.

Wir wissen nicht, warum manchmal einem im Leben so etwas passiert. Vielleicht ist das der Grund: Vielleicht geht es Dir bald besser und dann kannst Du anderen Menschen helfen, die in einer ähnlichen Situation sind, wie Du. Ich habe mal von einem Menschen gelesen, der als Kind gemobbt wurde. Er hat sich sicher gefragt, warum ihm das passiert und warum sein Wunsch, dass das aufhört, nicht in Erfüllung ging. Heute setzt er sich sehr gegen Mobbing ein und hat damit schon vielen anderen Menschen geholfen.

Ich bin Christ. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Nun Barbara, ich bin Vater von fünf Kindern und habe sehr viel mit weiteren Kindern zu tun gehabt. Und ich denke, ich bin sehr gut mit ihnen ausgekommen und wenn ich aus der Sicht eines Vaters zu Dir spreche, dann meine ich, dass Gott noch viel mehr Erfahrungswerte hat.

Das Wichtigste, was auch ich lernen musste, ist das Loslassen. Es ist schlimm, wenn man einen über alles geliebten Menschen oder ein Tier verlieren muss. Als man mir meine tote Katze brachte, ein wunderbares und hochintelligentes Tier und ich die blutige Spur auf der Straße sah, wie sie versuchte sich nach Hause zu schleifen, war es gut, dass ich den Täter nicht kannte. Ich hätte ihn umgebracht. Meinen letzen Hund brachte ich selbst zum Tierarzt, damit ihn dieser einschläfert, weil es für mich unmenschlich war dieses edle Tier immer mehr dahinsiechen zu sehen. Gott habe ich dabei nie einen Vorwurf gemacht.

Ich habe viel Liebes sehr plötzlich verloren. Ja, am Anfang ging es mir wie Dir. Aber ich habe dadurch gelernt wie wichtig es ist die Zeit zu genießen und auszunutzen, die man zusammen ist.

Ich fühle mich unendlich geliebt von ihm, obwohl ich so viel Hartes erlebt habe. Aber nur dadurch kann ich mit anderen mitfühlen, kann so vielen Menschen guten Rat geben. Nur dadurch kann ich das Leben unendlich genießen. Ich habe sechs Menschen verloren, die mir alles bedeutet haben, wurde selbst angeblich unheilbar krank. Wusste nicht, ob ich den nächsten Tag erlebe. 15 Jahre. Immer wenn es ging habe ich an Dingen gearbeitet, die ich weitermachen wollte, wenn ich gesund werden sollte. Oft verlor ich die Geduld. Aber welch wunderbare Dinge konnte ich vorbereiten, für die ich sonst keinen Kopf gehabt hätte. Und seit drei Jahren geht es mit mir aufwärts und ich fühle mich besser als jemals in meinem Leben. Und wenn es nicht passiert wäre, dann wäre ich voller Spannung auf die andere Seite des Lebens, so nenne ich das, gegangen.

Barbara, nicht Gott hat Dir die 2,4 gegeben, sonder Du selbst hast das geschafft. Wenn Du mit ihm sprichst, rezitiere keine Psalme, sondern sprich mit ihm, wie zu einem liebenden Vater/Mutter, zu dem/der Du Vertrauen hast. Als ich als junger Mensch nicht mehr weiter konnte und zu Gott sagte: "Ich bin, wie ich bin. Ich wäre gerne anders, aber ich weiß, dass ich mich auf die Dauer nicht verstellen kann. Wenn Du mich nicht so annehmen kannst, dann bin ich vielleicht für ewig verloren, aber ich kann nicht unehrlich sein." Und dann kam eine wunderbare Ruhe über mich und ich erfuhr, dass gerade das, was ich für meine Schwächen gehalten habe, meine Stärken sind.

Stell Dir das Drama vor, dass Du so viel Angst in Dir hast, dass Du es nicht einmal wagst die normalste Sache der Welt mit Deiner Mutter durchzusprechen. In meinem Roman "Parallelwelten" feiert ein Mädchen sogar das "Fest der erwachenden Frauenblüte" als sie ihre Periode bekommt.

Versuche nicht gut oder schlecht zu sein. Versuche einfach Du selbst zu sein. Mit all Deinen Vorzügen und mit all Deinen Nachteilen. Es sind doch die Ecken und Kanten, die einen Menschen liebenswert machen. Und wenn etwas aus Deinem Leben geht - gehen muss - dann ist Platz für noch etwas Schöneres und Liebenswerteres. Mach Dein Herz ganz frei und öffne es ganz weit und vergiß nie: Du kannst nie anders sein, als wie Gott Dich geschaffen hat. Also hab Dich ruhig mal so richtig lieb.

Es gibt einen sehr wahren Satz, der da lautet: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

Das Selbstbewusstsein musst DU dir erarbeiten und zwar durch Leistungen, auf die du stolz sein kannst, nicht durch Gebete, sondern durch Taten, genauso wie den Notendurchschnitt. So etwas schenkt dir nichts und niemand. Setz dich auf den Hosenboden und lerne. Gott ist nicht als Wunschbude gedacht. Opas und Haustiere sterben nun mal irgendwann und im Idealfall deutlich VOR dem Enkel oder Herrchen.

Selbstbewusstsein wird nicht auf Leistung aufgebaut, sondern es ist ein Verständnis für sich selbst.

2
@gamine

Wenn ich nichts habe, tue und/oder kann, auf das ich stolz sein kann, ist es aber schwer mit dem Selbstbewusstsein.Und das gesündeste davon ist immer noch das, was man sich durch Übung also Arbeit erworben hat.

0

Hallo liebe Barbara,

erst einmal möchte ich sagen, dass ich es sehr gut finde, dass Gott für Dich eine Realität ist und Du ihn sehr in Dein Leben mit einbeziehst! Und dass Du als junger Mensch schon seit Jahren täglich zu Gott betest, finde ich absolut beeindruckend! Ganz bestimmt freut er sich darüber, dass Du so fest an ihn glaubst!

Es stimmt, Gott sieht alles, was Du tust, und er möchte auf jeden Fall, dass es Dir gut geht. Allerdings greift Gott nicht ständig in Dein oder unser Leben ein, um uns entweder für irgendetwas, was wir falsch gemacht haben, zu bestrafen oder uns andererseits zu belohnen, wenn wir gut gehandelt haben.

Wir leben (noch) in einer Zeit, in der vieles geschieht, was nicht Gottes Willen entspricht. Denke nur einmal an den Tod Deines lieben Opas, der vor kurzem starb. Auf keinen Fall hat Gott ihn Dir genommen, ebensowenig wie Deinen Chinchilla! Vieles, was wir heute erleben, entspricht folgender Beschreibung aus der Bibel: "Zeit und unerwartete Ereignisse treffen sie alle" (Prediger 9:11). Vieles, was uns an Leid widerfährt, geschieht unvorhersehbar und ohne, dass Gott es herbeiführen würde!

Es wird aber bald eine Zeit kommen, in der das in Erfüllung gehen wird, worum Millionen im Vaterunser bitten, wenn sie sagen: "Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:10). Ja, bald wird Gottes Wille genauso auf der Erde geschehen, wie er bereits heute im Himmel geschieht. Dann wird es weder Unglücke geben, noch wird irgendjemand sterben müssen!

Im Gegenteil: Gott wird all die vielen Verstorbenen auferstehen lassen, auch Deinen lieben Opa! Das zeigte Jesus, als er sagte: "Es kommt die Zeit, wo alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und herauskommen werden" (Johannes 5:28,29). Jesus beschreibt hier die Auferstehung, die für die meisten hier auf der Erde stattfinden wird. Kannst Du Dir die Freunde vorstellen, die dann herrschen wird?

Bevor das, was ich gerade beschrieben habe, stattfinden wird, werden immer wieder Dinge in unserem Leben passieren, die nicht so schön und manchmal sehr schwer zu ertragen sind. Das hat aber nichts mit Gott zu tun. Er möchte, dass es uns gut geht und wir nicht leiden müssen!

Wenn uns etwas Schlimmes widerfährt, dann geht das auf keinen Fall von Gott aus, wie das folgender Text aus der Bibel sagt: "In Prüfungen soll keiner sagen: „Ich werde von Gott auf die Probe gestellt.“ Denn man kann Gott nicht mit Schlechtem auf die Probe stellen noch stellt er selbst irgendjemanden auf die Probe" (Jakobus 1:13). Ist das nicht schön zu wissen?

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es schaffst, Deinen Schmerz zu ertragen! Und halte Dich immer eng an Gott und beschäftige Dich mit seinem Wort, der Bibel! Darin gibt es viele schöne Dinge über Gott zu lernen!

Alles Gute und viel Kraft! :-)

LG Philipp

Was möchtest Du wissen?