Warum bestraft Gott mich?

22 Antworten

Für mich eine höchst widersprüchliche Frage - nicht an Gott zu glauben, insgeheim aber alles negativ Erfahrene auf einen vielleicht doch vorhandenen Gott zu projizieren.

Menschen sind nun einmal individuell so, wie sie eben sind. Sie erfahren im Leben auch, zu unterschiedlichen Zeiten, Positives und Negatives und sie haben bestimmte Veranlagungen gute und schlechte.

Auch unter der Prämisse, dass es Gott gibt, gibt es keinen Menschen ohne Sünde. Ja, nicht einmal die Gläubigen können, trotz aller Anstrengungen, ohne Sünde vor diesem Gott und was er als Sünde bezeichnet, bestehen. Tröste dich damit.

Was du aber tun kannst, ist (allein für den christlichen Glauben gesprochen) dich offen dem in der Bibel beschriebenen Gott anzuvertrauen und ihn einladen in deinem Leben Einzug zu halten. Dabei musst du natürlich auch dem im Neuen Testament beschriebenen Weg dazu folgen. Wenn es dir dabei gelingt, deinen Weg zu Gott zu finden, dann wird er dir auf vielfältige und oft wundersame Weise helfen, dich von mancher Sünde frei zu machen und eine positiven Lebensweg einzuschlagen. Trotzdem wirst du als Mensch nie "frei von Sünde" sein. Aber du hast dann einen "Vater" bei dem du deine Sünden immer wieder "abladen" kannst, unter Berufung auf seine Sohn Jesus Christus und dessen "schuldenbefreiende" Tat am Kreuz.

Oje... Hör auf damit. Es gibt keine Menschen, die das Pech gepachtet haben. Das ist immer eine Frage des Blickwinkels. Man kann sich alles schlecht reden oder aber positiv denken. Es gibt keinen Schuldigen für dein persönliches Unglück- auch nicht Gott oder wer auch immer. Wer glücklich sein will, muß sich in erster Linie selbst akzeptieren- davon bist du scheinbar weit entfernt. Warum das so ist, solltest du versuchen, herauszufinden, Was stört dich so an dir? Und warum? Hast du Ängste, die du aufarbeiten mußt? Gott kannst du jedenfalls nicht verantwortlich machen, er wird dir auch nicht helfen.

Du wirst dich aus diesem Tief selbst herausziehen müssen- zur Not mit professioneller Hilfe.

Eigentlich redet nur der Calvinismus so, dass ein schlechtes, sündhaftes Leben ein Zeichen sei, Gott habe sich von dem betr. Menschen abgewandt. Die Verdammnis dieses Menschen sei seit seiner Geburt vorprogrammiert, heißt es.

Eine solche Behauptung ist m.E. eine Anmaßung. Als ob ein Mensch mit seinem kleinen Verstand den Willen und die Pläne Gottes durchschauen, der Mensch also Gott auf Augenhöhe gegenüberstehen könnte!

Zwar hat man mitunter das Gefühl, dieses oder jenes fatale Ereignis sei ein von Gott gesandtes Schicksal und habe einen Bezug zum eigenen (angeblichen oder wirklichen) Fehlverhalten. Doch das ist, vernünftig betrachtet, Aberglaube. Es entspricht der gruseligen Vorstellung, eine schwarze Katze, die bei jemanden den Weg kreuzt, sei ein Vorbote des Unglücks.

Du musst dich von solchen albernen Vorstellungen befreien. Leben
heißt in Gefahr sein, sagt Nietzsche, und das Unglück ist eine
natürliche Erscheinung im Leben eines jeden Menschen. Die Wenigsten
können im Alter auf ein gutes, vom Schicksal verschontes Leben
zurückblicken, die Allerwenigsten!

Sollen alle Unglücklichen ständig mit dem Gedanken sich das Leben schwer machen, Gott habe es auf sie abgesehen, indem er ständig die Erinnyen auf sie loslasse? So eine Einstellung wäre doch kindisch.

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