Warum besteht in etlichen europäischen Ländern und Regionen zunehmend ein Trend zur Nationalisierung?

5 Antworten

Der Wunsch nach Souveränität und der Wille zur Selbstbestimmung ist fast so alt wie die Menschheit.

Ich sehe in all diesen Bestrebungen die Sehnsucht nach Identität und Wahrnehmung. Durch die Gloablisierung liegt der Fokus mehr auf den Kontinenten und den Bündnissen wie der EU. Die einzelnen Staaten rücken in ihrer Bedeutung immer weiter in den Hintergrund.

Die Menschen fühlen sich in manchen Regionen schon jetzt nicht durch ihre Regierungen wahrgenommen. Wie soll es dann erst werden wenn Brüssel eine immer größere Rolle spielt.

Es geht auch eine große Angst vor Identitätsverlust um. Im allgemeinen Eifer alles zu vereinheitlichen, gehen Identitäten verloren. In vielen Regionen wird das sichtbar. Dörfer sterben, weil die Jungen in die Städte und Ballungsgebiete ziehen. Und die wenigen die aufs Land ziehen wohnen zwar dort, aber leben dort nicht. Sie haben keine Beziehung zu dem Dorf oder der Stadt. Das Verbindente fehlt. 

Die Gloablisierung und die EU ist gut für die Wirtschaft, aber nicht für die Menschen. Das merken immer mehr Menschen und deshalb wünschen sie sich Autonomie. Weg vom Zentralismus.

Nationalismus ist eine Form des Extremismus. Jede Form von Extremismus hat ihren Ursprung in menschlicher Dummheit, die entweder naturgegeben ist oder ihren Ursprung in Bildungsmängeln hat. Im Grund ist die Erklärung ganz einfach.

MfG

Arnold

Ich denke, es liegt an der Armut. Die Reichen wollen für die Armen nicht mitbezahlen.

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