Warum besteht das Universum aus Gegensätzen?

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31 Antworten

Bereits der Philosoph Parmenides (um 500 v.Chr.) hat kritisiert, dass die Menschen in der Betrachtung der Welt zu polarisierendem Denken neigen, was immer wieder zu vielen unqualifizierten Fehlschlüssen führt. Wer z.B. nur die Gegensätze von Streit und Versöhnung sieht, ÜBERSIEHT das Wichtigste dazwischen, die Pflege informativer Kommunikation, die Bereitschaft und Fähigkeit zu tragfähigen Kompromissen. Wenn man sich dann auch noch ideologisch-religiös in Extrempositionen festrennt, verrennt man sich auch in ein Freund-Feind-Schema, bei dem das eigene kritische Denken in Zwischentönen immer mehr ausgeschaltet, die Fremdsteuerung über einfache Freund/Feind-Schalter in die Hände geschickter Lenker gelegt wird. Wer eigenverantwortlich und mit differenziertem Denken leben möchte, sollte sich der "Versuchung" von Schwarz-Weiß enthalten. Sie sind - wie bereits Parmenides vor 2.500 Jahren wusste, eine Falle, an der Denkfaule allzuleicht kleben bleiben wie Fliegen an der Fliegenfalle.

Ok das ist ein interessanter Beitrag. Vielleicht war meine Frage etwa überspitzt formuliert. Für mich besteht die Welt nicht aus Schwarz-Weiß. Was ich damit sagen wollte war, dass es immer extreme gibt und dazwischen stellt sich immer ein Gleichgewicht ein, sozusagen das "Neutrale". Rechtsradikale und Linksradikale heben sich gegebnseitig auf. Dazwischen sind die "Zwischenstufen" mit rechts- oder linksorienterten Parteien, die sozusagen als (in diesem Fall zum Glück als stabile) Kette fungieren, die beide Extreme miteinander verbindet. Genauso ist das mit einem Streit, wenn sich ein Paar heftig streitet, dann versöhnen sie sich wieder. Oder auch nicht, z.B. kann sich die Frau vom Mann Trennen. In ihrer Trauer sucht sie sich einen neuen Mann oder sie hat eine neue Erkentniss und beginnt, nach Etwas neuem zu suchen. Das entscheidende für mich bei dem Beispiel wäre, dass es als Reaktion für die Trannung eine Art "Suchen" entsteht, eine Sättigung der Trauer. Genauso wie mit dem Beispiel der Atome. Beide Extreme, Protonen und Elektronen führen das Atom zum Gleichgewicht und machen daraus ein neutrales Teilchen. Wobei auch dort oft Wechselwirkungen statt finden, auch diese Teilchen "suchen" in vielen Verbindungen ein Gleichgewicht.

Und das Beispiel kann man auf viele Sachen anweden, naturwissenschaftlich oder in anderen Gebieten. Das ist eben, was mich verwirrt, warum besteht alles aus einer Suche nach einem Gleichgewicht und einer Regulierung zwischen verschiedener Extrema, waurm hat sich die Natur dieses Prinzip ausgedacht?

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Wer hätte aber jemals behauptet, Streit und Versöhnung seinen archetypische Gegensätze? Ebenso könntest du Wohlgeruch und Gestank als Gegensätze postulieren - oder gar den Weihnachtsmann und den Osterhasen. Mit etwas mehr Ernsthaftigkeit sollte man dieser Frage schon begegnen.

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Es ist wie eine Waage, die sich im Gleichgewicht halten muss.

Wie würde eien Welt denn aussehen, die nur aus Liebe bestände? Einige würden weniger Liebe aufbringen als andere. Wenn man also so "liebessensibel" ist, dann könnte es passieren, dass die Liebesvollsten unter allen die Liebe der weniger Liebenden als Hass empfinden oder zumindest als unangemessen wenig Liebe.

Liebe ist vielleicht deswegen ein schlechtes Beispiel, weil man Liebe nicht messen kann. Aber nehme mal groß und klein. Wenn es nichts Kleines gäbe, würde das kleinste Große die Aufgabe übernehmen, klein zu sein.

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder kann man etwas unterscheiden, dann gibt es automatisch Gegensätze oder alles ist gleich, noch genauer: es gibt nur Alles, welches eine Einheit darstellt und nicht trennbar ist, weder logisch noch physikalisch. Dann käme man auch ohne Gegensätze aus.

Dieses "Alles" müsste auch von Raum und Zeit unabhängig sein, denn sonst könnte man Teile von "Alles" dahingehend unterscheiden, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten sind.

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@Suboptimierer

Das ist eine tolle Darstellung von dir. Dank deiner Vergleiche verstehe ich das besser mit den Gegensätzen.

Das ganze führt mich aber zu weiteren Fragen: z.B. wie würde ein Universum aussehen, indem alles "gleich" ist? Oder ist vielleicht alles im Endeffekt "nach außen gleich", aufgrund von Gleichgewichtseinstellungen?

Natürlich kommt dann noch das Problem mit Zeit und Raum. Kann es z.B. keine Zeit geben? Oder ist Zeit nur eine Empfindung?

Oder kann es keinen Raum geben?

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@Anton1234

wie würde ein Universum aussehen, indem alles "gleich" ist?

Das ist eine unheimlich schwere Frage, weil wir uns nichts vorstellen können, das nicht raum- und/oder zeitabhängig ist, also ich habe da zumindest meine Probleme.

Zeitlosigkeit und Allgegenwärtigkeit unterstellen viele religiöse Menschen Gott. Das heißt noch lange nicht, dass sie sich Gott vorstellen können (obwohl es jeder insgeheim macht). Das soll nur als Beispiel für etwas dienen, das manche als allumfassend bezeichnen würden.

Weiterhin wäre ohne Materie / Energie alles gleich, also wenn es nur das Nichts gäbe. Das kann man sich zumindest besser vorstellen als wenn es nur "etwas" gäbe.

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Das ist ja das bekannte Yin-und-Yang-Prinzip. Es entspricht eben der Lebenserfahrung, daß es nichts ohne seinen Gegensatz gibt - und geben kann. Der Glaube, daß es etwas Absolutes gibt, ist ein Irrglaube. Es gibt kein ansich und für sich bestehendes Gutes, sondern die Vorstellung des "Guten" entsteht erst aus seinem Gegensatz zum "Bösen". Ebenso ist es mit den anderen Komplementären, wie dem Glück und dem Unglück, Gesundheit und Krankheit usw. usw.. Du wüßtest nicht, was das Licht ist, wenn du nicht sein Fehlen, das Dunkel, kennen würdest. Du wüßtest nicht, was das männliche Prinzip ist, wenn du nicht sein Komplementär, das weibliche Prinzip, kennen würdest. Das läßt sich ewig weiterführen und ist durchaus nicht nur den Esoterikern, sondern auch der Naturwissenschaft bekannt. Denn es gibt bekanntlich z.B. keine Farbe ohne ihre Komplementärfarbe: Wenn man zuvor intensiv auf einen roten Punkt gesehen hat, sieht man nach dem Schließen der Augen ihre Komplementärfarbe Grün, wie es ja auch aus der Farbfotografie bekannt ist und du leicht an deinem Computer feststellen kannst, wenn du ein Farbnegativ herstellst. Am Ende kommt man zu der Überzeugung, daß die ganze Welt nur aus Gegensätzen bzw. Gegensatzpaaren entstanden ist - letztlich deshalb, weil sie gar nicht anders wahrgenommen werden konnte und nur in der Wahrnehmung existiert. (Siehe dazu auch die Quantenphysik.)

Besonders stellt das dieser Artikel heraus:

http://www.hintergrundstrukturen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=51:die-wahre-natur-der-farben&catid=36:admin-essays&Itemid=62

Es gibt nicht nur Liebe und Hass, sondern auch noch Gleichgültigkeit.

Kohlendioxid und Sauerstoff sind nicht die einzigen Gase auf der Welt. Da wäre u.a. noch der Stickstoff.

Neben Anziehungskraft und Schwerelosigkeit hätten wir noch die Fliehkraft.

Das Gegenteil von Krieg bedeutet nicht immer Frieden, sondern manchmal nur Waffenstillstand.

Nicht jeder Streit endet mit Versöhnung - es kann auch schlimmer kommen.

Für die wenigsten Menschen (zumindest in der westlichen Welt) gibt es ein Gleichgewicht - was ich wichtiger finde, als eine Gradlinigkeit. Im Grunde herrscht eine Art Chaos in der Natur.

Bäume wachsen nur in Reih und Glied, wenn sie von Menschen so angepflanzt werden.

Das meiste davon sind Spiegelungen des menschlichen Geistes.

Liebe ist ein starkes Gefühl der Zuneigung, Hass ein starkes Gefühl der Abneigung. Das Gegenteil von beidem ist Gleichgültigkeit.

Kohlendioxid und Sauerstoff erscheinen Dir nur als Gegensätze, weil Du das Eine ausatmest und das Andere einatmest. Warum sollten CO₂ und O₂ Gegensätze sein? Es kommen schließlich in beiden Molekülen zwei Sauerstoffatome vor.

Bei "Materie - Antimaterie" gebe ich Dir recht. Aber schon bei "Krieg - Frieden" wird's spätestens dann schwierig, wenn man versucht, "Frieden" zu definieren. Ich wohnte vor Ewigkeiten mal einer Diskussionsveranstaltung bei, bei der "Frieden" als "Abwesenheit von Gewalt" definiert und dann festgestellt wurde, wir (in Deutschland) lebten seit 1945 im Frieden. Und das ist nun wirklich absurd: Gewalt ist hierzulande so alltäglich wie nur was.

Kurz gefasst: Die Welt lässt sich monistisch ( http://de.wikipedia.org/wiki/Monismus ), dualistisch und als aus einer unzählbaren Vielzahl von Faktoren (und aus 3,4,5,... Elementen oder was auch immer) zusammengesetzt auffassen - und wahrscheinlich hat jede dieser Sichtweisen ihren je eigenen Sinn.

Du hast Dich nur grad auf die Zweiheit so eingeschossen ...

Das Universum besteht nicht aus Gegensätzen. Die Gegensätze sind ein Muster der Interpretation des Universums durch Menschen.

Oft geht die Interpretation als Gegensatz aber auch daneben. Kälte zB ist ein Mangel an Wärme, aber nicht der Gegensatz zu Wärme. Schwerelosigkeit ist die Abwesenheit von Anziehungskraft. Frieden ist die Abwesenheit von Krieg.

Männlich ist die Ergänzung von weiblich, nicht sein Gegensatz.

Und der Gegensatz von Liebe ist nicht Haß sondern Gleichgültigkeit.

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Weil es dann wahrscheinlich nichts geben würde, denn schon in der Quantenphysik gilt, wenn nur eine Sorte von Elementarteilchen exestieren würde, käme es nie zu irgendeiner Fluktuation in der Materie und es würde sich nie verändern. Gebe es zu dem einen noch ein Antiteilchen, so würde es sich gegenseitig eliminieren. Es braucht nur ein kleines ungleichgewicht um sich zu verändern. Also könnte man schon fast sagen die Welt aus unausgeglichenen Gegensätzen besteht.

Und die von dir genannten Dinge sind Gefühle und lassen sich nicht miteinberechnen, schon alleine aus dem Grund, weil ein Gefühl eine Chemische Reaktion ist und sich daraus nichts über das Universum schliessen lässt. mfg Particle

Also man sagt jede Aktion verursacht eine Reaktion bzw. als materie entstaden ist enstand genau gleich viel antimaterie. es ist bewiesen , dass wenn man die antimaterie mit der materie verbindet sich beides gegenseitig vernichtet. Man kann es also auch auf psychische dinge beziehen weil denk mal nach wenn es nur Liebe gäbe und keinen Hass würde es keinen kontrast mehr geben und wir würden den guten effekt der liebe nicht spüren

Also ich bin froh dass es zu jedem Positiven etw. Negatives gibt weil das Gute wäre nicht gut sondern normal ohne das Schlechte;)

Dualismus wird das genannt. Das Yin Yang-Prinzip. Schon ewig wird darüber referiert. Im Indischen gibt es beispielsweise die beiden Worte Tamas (=die böse zerstörende Kraft) und Sadwa (=die gute aufbauende Kraft). Um Gutes zu erreichen gibt es auch Fälle in denen zunächst Tamas wirken muß. Nur ein Beispiel von vielen: Man möchte ein neues Haus bauen und muß erst ein altes Haus an dieser Stelle abreissen. Also muß zunächst Tamas wirken um Sadwa entstehen zu lassen.

Allerdings sollte man versuchen im Leben nicht alles zu polarisieren. So gut wie immer gibt es bei allem noch "Zwischenwerte". Der sogenannte Analogbereich mit unendlich vielen Möglichkeiten, die zwischen 0 und 1 liegen. Ein bloßes "Ja´" oder "Nein" sollte nicht immer sein.

Dies ist unter anderem ein Grund dafür, daß ein CD-Player (wir reden jetzt von Hi-End-Geräten) niemals an die Qualität eines Plattenspielers heranreichen kann.Die Wärme eines Analogsignals kann im Vergleich zu einem digitalen Signal (noch) nicht wegen der harten Übergänge von Nullen und Einsen erreicht werden.

Naja, eigentlich geben wir der Welt ja ihre Gegensätze. Liebe und Hass z.B. sind Gefühle, die wir Menschen erfunden haben. Aber ich glaube nicht das es wirkliche Gegensätze sind. Es ist nur einfacher für uns die Welt zu verstehen, wenn wir sie in so wenig wie möglich aufteilen. Dabei kann das eine nicht ohne das andere existieren und zum Hass gehört die Liebe, wie auch umgekehrt.

Das Universum besteht aus Raum, Zeit und Materie, die Gegensätze haben die Menschen geschaffen.

Naja, deine Beispiele sind nicht besonders passend, allerdings stimmt es, dass das Universum aus Gegensätzen besteht und das ist recht einfach erklärbar bildlich.

Das Nichts ist Perfektion, stell es dir vor wie eine unendlich große Schneedecke, die vollständig eben ist, nicht ein Makel ist vorhanden. Materie ist ein Fehler in der Perfektion, alles was wir kennen ist ein Fehler im Nichts, das heißt also, damit etwas entsteht in dem Nichts, muss woanders ein Gegensatz entstehen. Sagen wir also, wir bauen einen Hügel auf der perfekten Schneedecke, dadurch muss woanders aber Schnee fehlen, ein Tal oder Loch, was auch immer, was man woanders hinzufügt, fehlt wo anders usw. also gibt es immer ein Gegensatz, das Universum besteht nur aus Gegensätzen.

Das Muster der Unendlichkeit.

Du kannst es hier das alles nachlesen. http://www.physik.as/

ich finde das ganze universum ist aus materie auf gebaut und an manchenstellen ist eben weniger davon Liebe,fehlendeliebe,anziehungskraft,fehlende anziehungskraft usw

Hallo Anton1234!

Die Menschen entdeckten schon früh, dass es zu bestimmten Dingen Gegensätze geben muss. Viele kannte man von Anfang an, doch einige wurden im Laufe der Jahre erst entdeckt.

Das Universum hingegen besteht nicht immer aus Gegensätzen, und das macht es ja so besonders. Was ist denn das Gegenteil einer Supernova (Explosion)? Was ist das Gegenteil von der Unendlichkeit? Was ist das Gegenteil von der Chemie allgemein?

Sicher gehen die Meinungen da auseinander, doch man kann mit großer Sicherheit sagen dass wir nie alle Gegensätze, die es gibt finden werden.

Das alles spielt sich zum Glück alles im Gleichwicht ab. Würde es zu Krieg z.b. keinen Gegensatz geben dann wären wir jetzt nicht mehr am Leben. Würde es zu Hass kein Gegenteil geben so würden wir keine Liebe verstehen und auch nicht empfinden.

Also der jenige der unser Universum erschaffen hat wusste schon genau was er zu tun hatte. Und das ermöglicht uns das Leben erst!

LG Pflanzengott! ;)

Mein Religionslehrer meinte letztens: Eine Welt in der es NUR GUTES gäbe. Wäre das nicht toll? Ich sagte daraufhin: Nein... Ich wäre todunglücklich.. Wenn es NUR Gutes gibt, wie soll man dann wissen, was GUT ist? Man hat keine Vergleiche.. Um Dinge zu unterscheiden braucht man einen Vergleich. Ist dieser nicht da, dann gibt es das auch nicht.

Ich denke es ist genau wie Gut und Böse.

Gäbe es nichts Gutes, würde auch nichts Böses da sein WEIL man keine Unterschiede erkennen kann.. Sehr sehr schwere interessante Frage.

Hoffentlich weißt Du was ich mein.

Ja, mir gefällt dein Beispiel über Gut und Böse, dein Religionslehrer hat bestimmt geguckt :D

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Die Gegensätze führen zu einem Gleichgewicht und es ist sehr zerbrechlich. Im Micro wie Macro Kosmos. Wie will man denn ein Gleichgewicht sonnst erreichen? Das System scheint insgesammt gut ausgetüfftelt zu sein! ;o)

Nein, dies ist mir noch nicht aufgefallen. Für mich gibt es nicht nur schwarz und weiß sondern auch gelb, grün, blau, rot, braun, lila, Wer sich die Mühe macht findet nicht nur + und - sondern auch Neutronen. Suche und Du findest mehr als nur Anziehungskraft und Schwerelosigkeit oder Krieg und Frieden. Es gibt eine ganze Menge Verschiedenes, nicht nur dazwischen.

ja. aber z.b. ist gelb die komplementärfarbe von lila.... ;)

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@Anton1234

Vielleicht für Dich! Du hast sicherlich 3 Farbrezeptoren im Auge für blau, grün und rot. Farbenblinde sind nicht farbenblind sondern haben nur zwei Farbrezeptoren für gelb und blau. Farbenblinde sehen gelb, wo auch wirklich gelb ist. Nicht Farbenblinde sehen gelb auch dort, wo kein gelb ist und können reines gelbes Licht nicht sehen. Nur um dies zu verstehen, muß man sich genau mit so etwas beruflich beschäftigen, wie mein Onkel. Somit ist höchstens für ein Teil der Lebewesen gelb die Komplementärfarbe von lila. Die Welt ist eben nicht nur schwarz und weiß oder gut und böse.

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@Abahatchi

Ps. zu ((Nicht Farbenblinde sehen gelb auch dort, wo kein gelb ist und können reines gelbes Licht nicht sehen.)) um es noch richtiger zu formulieren: Nicht Farbenblinde nehmen reines gelbes Licht als schmutziges, düsteres, braunes Licht wahr.

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Neutronen sind negativ geladen und positiv geladen nur darum sind sie neutral, es gibt kein neutral. mfg Particle

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@Particle

Ein Atom ist grob gesehen als Ganzes neutral, genau wie Antimaterie. Nur das die Ladungen der Teilchen aus denen sie bestehen genau anders herum ist. Auch wenn etwas nicht aus Neutralem besteht, kann es in seiner Gesamtheit neutral sein. Somit ist ein Neutron neutral. Außerdem ist die Liste aller bekannte Teilchen inzwischen länger als Elektron und Positron.

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@Abahatchi

Das ist mir durchaus bewusst, aber vom Philosophischen Aspekt her erschafft Positiv und Negativ - Neutral, wobei sich Positiv und Negativ ebenfalls gegenseitig erschaffen. Du hast philosophisch geschrieben und ich hab philosophisch geantwortet. Du wolltest ja dem Fragenden nicht sagen, dass es Proton, Elektron Neutron gibt sondern, dass es positiv, negativ und neutral gibt im allgemeinen Sinne, du hast sie nur als physikalisches Beispel genannt und genau das habe ich auch getan.

PS: Du musst dich schon besser ausdrücken, Teilchen sind viele, aber wir reden von Bosonen und von denen habe ich niemals gesagt, dass es nicht mehr gibt. In dem anderen Kommentar hier, habe ich z.B die 6 Quarks miteinbezogen. mfg Particle

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@Particle

Gut, dann werde ich mich in Zukunft noch genauer ausdrücken.

Bezüglich der Wahrnehmung von gelb hatte ich dies schon mit einem Ps. gemacht.

Philosophie und Physik immer in Aussagen perfekt zu trennen ist aber nicht immer so einfach. Ein Beispiel: Genannt wurde auch der Gegensatz Helligkeit (Licht) und Dunkelheit (kein Licht). Dann scheint Licht und Finsternis im Philosophischen ein Gegensatz zu sein. Physikalisch betrachtet ist Licht eine Energieform. Nur weil es stellen ohne diese Energie gibt, bedeutet es ja nicht, daß dies das Gegenteil wäre. Ein Teller mit einer Leberwurstschnitte ist eine Leberwurstschnitte auf einem Teller und ein Teller ohne Leberwurstschnitte? Soll dies etwas das Gegenteil, das Gegenüber von dem Teller mit Leberwurstschnitte sein? Es gibt eben noch andere Energieformen als Licht und die Finsternis unserer Wahrnehmung ist eben nicht das Entgegengesetzte von Helligkeit. Es gibt ja auch Teller mit Marmeladenbrötchen.

Sollte ich mich vorher bezüglich der Teilchen mißverständlich ausgedrückt haben, hoffe ich daß Du es entschuldigen kannst. MFG

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@Abahatchi

Wahre Worte... Überhaupt mit dem trennen der zwei Wissenschaften kann ich dir voll und ganz zustimmen. Und ich finde es immer wieder schön, dass bei solchen Kolloquien man für sich selbst meist neue Ansichten kennen lernt, der Großteil davon geht in die selbe Richtung, sie betrachten die Sache bloß von einem anderen Blickwinkel. Da sieht man einmal wieder, dass jeder sich das alte Sprichwort "Viele Wege führen nach Rom)" immer im Hinterkopf behalten sollte. Und dabei wird auch noch unser Wissen geprüft und gefestigt; so können wenigstens wir wenigen den geistigen Fortschritt (der momentan so gut wie Null in unserer Gesellschaft ist, Massenmedien=Massenvernichtungswaffe, oder Massenmanipulation) der uns vorenthalten wird erfahren. Die Menschen müssen endlich ihre Existenzweise des "Habens" ablegen und erkennen, dass uns nur das "Sein" zum wahren Erfolg unserer Rasse führen kann. Nur eins zählt im "Haben"; Profit, Macht und Kapital; alles wird als Besitz gefühlt und gehandelt, selbst der eigene Körper, auch das Wissen ist davon nicht unberührt, viele Leute mögen es z.B. nicht, wenn man sie korrigiert und meiden oder hassen manchmal sogar den jenigen, das liegt daran weil Wissen ebenfalls als Besitz gefühlt wird und wenn sie die Wahrheit erfahren wollen sie das nicht wahrhaben, denn dabei müsste die Person einen Teil seines Wissens/Besitzes verlieren. Man kann kein Wissen besitzen, man kann nur wissend sein. Die Menschen können nichts dafür, denn wir werden schon seit längeren so hingebogen wie uns die Wirtschaft braucht, um ein Netz zu bauen, dass einzig und allein dazu dient Geld und Einfluss zu gewinnen. Die wenigen Leute die sich unser System ausgedacht haben es sogar so eingerichtet; dass sie sogar einen Sündenbock besitzen der alles für sie macht und sich aber volkommen Sicher ist das Richtige zu tun; der Politiker - Marionetten der wahren Drahtzieher. Ihr könnt es selbst überprüfen, fragt doch einfach mal jemanden ob er glaube, dass eine Zivilisation ohne einer Form von Zahlungsmittel auskommen könne. Er wird euch mit ziemlicher Sicherheit sagen; nein. Das beweist für wie Natürlich wir Zahlungsmittel halten. Es ist ein System und wir weichen von diesem schon seit dem beginnn des Industriezeitalters kein bisschen ab.

Wir Menschen sollten uns lieber einmal darum kümmern was wir wegen der Überbevölkerung unternehmen werden ohne Massenmord zu begehen, anstatt sich um den Säuregehalt von Wein, der maximalen Lautstärke von MP3-Playern, oder sonstigen solchen Kram kümmern. (Da haben wir es ja wieder, die Politiker sind sich ernsthaft sicher, dass uns das zum wahren Erfolg bringt). Selbst Freud sagte es bereits; "Das nächste Ziel der Menschheit ist es den Weltraum zu besiedeln" und um dies zu schaffen müssen wir an unseren Denken arbeiten und uns endlich als eine Rasse fühlen und verstehen. mfg Particle

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Ohne Gegensatz würde es kein Universum geben, wobei viele von dir aufgenannten menschliche Empfindungen sind und keine naturwissenschaftlichen Eigenschaften..

ich kann dir etwas sagen das Geradlinig ist: die Zeit ;) sie wird immer nur in eine Richtung verlaufen, nach vorne, in die Zukunft. Es ist physikalisch Möglich zu entscheiden wie schnell man in die Zukunft reist, jedoch wird es nie möglich sein in die Vergangenheit zu reisen.

Lg

Ist mir nicht aufgefallen, ist aber interessant.

Nur ein oder zwei kleine Korrekturen:

zum Kohlendioxid der Pflanzen gibt es den Sauerstoff der Menschen

Kohlendioxid ist nicht das Gegenteil von Sauerstoff... für die Natur ist beides wichtig. Der Unterschied zwischen Kohlendioxid und Sauerstoff ist nur, dass der Sauerstoff ein zwei Protonen mehr hat als das andere, glaub ich.

Zur Anziehungskraft gibt es die Schwerelosigkeit

Auch das ist kein Gegensatz, weil es Schwerelosigkeit gar nicht gibt.

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