Warum besteht das Menschliche Organismus aus Erd Substanzen Wie Kohlenstoff, Schwefel, Kalium usw..?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

weil es alles organische Verbindungen sind

nur die Elemente der 4. Hauptgruppe sind in der lage so viele Verbindungen einzugen und da es bei Silizium einige Probleme gibt bleibt nur der Kohlenstoff, die anderen Stoffe, die sich dann mit dem Kohlenstoff verbunden haben sind eher zufällig

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich habe das Gefühl, dass du nicht allzuviel über Chemie und Biologie weißt. Weder unser Organismus noch unsere Nahrung bestehen aus Erde.

Erde besteht im Wesentlichen aus Mineralien. Mineralien sind anorganische Stoffe. Der Mensch ist im Wesentlichen aus Proteinen aufgebaut. Proteine sind organische Stoffe.

Damit wäre die Geschichte, der Mensch sei aus Ton mit eingehauchtem Lebensatem aufgebaut, widerlegt. Zwischen Ton und Proteinen liegt ein (sprichwörtlich) himmelweiter Unterschied.

Und in der Tat nehmen Pflanzen Mineralstoffe aus der Erde auf, aber im Wesentlichen ernähren sie sich von CO2, das sie mithilfe der Photosynthese in Kohlenhydrate (Stärke, Zucker) umwandeln. Diese Kohlenhydrate liefern dann die Energie zum Leben – auch für die Tiere, die die Pflanzen fressen (inklusive dem Menschen). Mineralstoffe spielen nur eine kleine Rolle (wobei sie trotzdem unverzichtbar sind).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ton besteht aus Aluminiumoxiden. Ausgerechnet Aluminium kommt in Organismen aber nur in Spuren vor und ist in größeren Mengen giftig. Erdbildende Substanzen wie Kalcium oder Magnesium sind zwar wichtige Bestandteile von Organismen, aber der Hauptbestandteil der Erdkruste, Sauerstoff, stammt, sofern er in Organismen vorliegt, aus der Luft oder aus dem Wasser. Erde ist mehr was zum darauf Herumlaufen. Selbst Pflanzen brauchen sie nicht unbedingt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von alexxxy
18.06.2011, 19:28

Das Verhältnis der Gemengeanteile von Ton, Schluff und Sand bezeichnet die Bodenart eines Bodens. also das Verhältnis ist unterschiedlich...

0

Lebewesen sind bestrebt, dem thermodynamischen Zeitpfeil zu entkommen.

Normalerweise verfällt alles im Universum. Alles geht gewissermaßen von einem geordneten Zustand in einen ungeordneten Zustand über. Wenn du z. B. ein Haus baust und nichts daran tust, dann wird das Haus mit der Zeit verfallen. Wenn du das verhindert möchtest, musst du regelmäßig das Dach reparieren, die Fenster neu machen usw. Dazu ist jedoch in erster Linie Energie erforderlich. Um dem Verfall entgegenzuwirken braucht man also Energie.

Bildlich gesprochen könntest du sagen: Ein Lebewesen ist ein Haus, welches sich ständig selbst repariert, um immer schön in Ordnung zu sein und nicht zu verfallen. Dazu braucht es aber Energie und andere Stoffe. Es muss sich folglich um Energie bemühen und zuviel aufgenommene Energie speichern.

Pflanzen bekommen ihre Energie vor allem von der Sonne (Fotosynthese), die hauptsächlich verantwortlich ist für die Lebensvielfalt auf der Erde, da sie die Erde mit einem ständigen Strom aus überschüssiger Energie versorgt.

Lebewesen speichern einen Teil der Energie, die sie aufnehmen, damit sie nicht jede Minute auf Energiesuche gehen müssen. Lebewesen sind gewissermaßen wie Handys: Sie haben eine Aufladephase (Essen/Trinken) und eine Nutzphase (dann laufen sie z. B. herum).

Irgendwann haben Lebewesen - per Evolution - herausgefunden, dass es viel praktischer ist, nicht einfach nur auf die Sonne zu warten und deren Energie aufzunehmen, sondern die Energie (und Stoffe) von anderen Lebewesen zu verzehren, denn diese anderen Lebewesen verfügen ja über sehr viel gespeicherte Energie. Pflanzenfresser haben dann Pflanzen gefressen (die Pflanzen bekommen ihre Energie per Fotosynthese von der Sonne), Fleischfresser haben andere Tiere gefressen. Im Grunde geht es dabei aber immer nur um die Aufnahme von Energie, um den eigenen Verfall zu verhindern.

Früchte sind zum Teil ein Sonderfall: Die "wollen" gefressen werden, damit diejenigen, die sie gefressen haben, ihren Samen möglichst weit in der Gegen herumtragen und irgendwo ausscheiden. Auf diese Weise kann sich die Pflanze besser ausbreiten.

Aus welchen Stoffen (Kohlenstoff, Sauerstoff, ...) ein Lebewesen besteht, hat etwas mit der Chemie und deren Möglichkeiten zu tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Pflanzen z.b. nehmen ihre nahrung aus der erde ,tiere fressen dei pflanzen und menschen beides.Also ist es logisch das wir auf kohlenstoff basieren da wir prakzsich alles aus der erde nehmen.zu deiner zweiten frage die menschen sind sehr skeptisch gegen über Religiosen theorien weil das unsere vorstelungskraft weit übersteigt es ist für uns nicht vorstellbar das so etwas großen einfach so von einen gott erschaffen werden kann

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Kampfkeks12321
18.06.2011, 19:20

es ist doch wohl eher umgekehrt: die Menschen wenden sich zu Gott, weil sie nicht verstehen können wie Quanten- und Teilchenphysik, Chemie unsw. funktionieren

P.S.: bin absolut nicht gläubig und gegen jede art von Religion

0
Kommentar von alexxxy
18.06.2011, 19:21

da hast du recht, durch Zufall hört sich angenehmer an..

0

Hallo alexxxy,

FÜR GOTT SPRICHT:

Wir Menschen haben ungefähr 98 % aller im Erdboden vorkommenden Mineralien in uns.

Sagt man nun, das war die Evolution, dann frage dich einmal: Wenn ein Computer aus, sagen wir 45 Teilen (bitte, das ist nur ein Beispiel!) besteht, die einzeln liegen, und im Laufe von Jahrmilliarden sich entwickeln, zu einem vollständig FUNKTIONIERENDEN Computer? Ist das leichter zu glauben, als die einfache Tatsache:Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.Männlich und weiblich erschuf er sieLasst uns Menschen machen in unserem GleichnisEinfache Worte, und doch glauben das die wenigsten. Was nicht schlimm wäre, aber wenn man das glaubt, wird man als Fantast (und das ist noch harmlos) angesehen.

Vielleicht konnte ich dir zum Nachdenken verhelfen.

Gruß aus ÖsterreichAlfred

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mucus
18.06.2011, 21:01

Verstehe den Zusammenhang zwischen den Mineralien und der Evolution nicht, aber zu deinem Computer-Beispiel: Ja, das können sie. Unter den gleichen Bedingungen wie die Proteine damals in der Ursuppe, also im Wasser. Denn den Teilen fehlt die Möglichkeit, sich zu bewegen. Durch die Bewegung des Wassers können sie aber zueinander finden und sich verbinden, so wie die Proteine damals, die sich zu komplexeren Proteinen und irgendwann zu Zellen verbunden haben. Sie haben ja, wie die Proteine damals, Millionen Jahre Zeit dazu.

Bevor aber jemand den fertigen Computer an die Steckdose steckt, empfehle ich, ihn etwas trocknen zu lassen.

0
Kommentar von RealSausi
19.06.2011, 00:44

Nein, das ist ebenso unglaublich wie die Schöpfung Gottes.

Das Beispiel wird nicht besser, wenn Du statt des Flugzeugs einen Computer nimmst und statt des Wirbelsturms ein paar Milliarden Jahre.

Die diesem "Beispiel" zu Grunde liegende Konzeption ist nicht Bestandteil der Evolutionslehre. Die Gestaltbildung der Evolution ist nicht vom Zufall bestimmt.Die Verwendung dieses uralten und kinderleicht aufzulösenden vermeintlichen Phänomens zeugt davon, daß überhaupt kein Verständnis über die in der Evolutionslehre ausschlaggebenden Mechanismen besteht.

Lies mal etwas von Richard Dawkins, dem Evolutionsbiologen. Der nimmt gerade dieses Beispiel unwiderlegbar auseinander.

Was nicht schlimm wäre, aber wenn man das glaubt, wird man als Fantast (und das ist noch harmlos) angesehen.

Und das hieße eben auch, den Nagel auf den Kopf zu treffen.

0

Zur Frage in deiner Überschrift: daraus bestehen nicht nur Menschen, sondern alles andere (Tiere, Pflanzen) auch. Was sagt uns das? Es ist so, weil es nicht anders geht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

es hat sich als gut erwiesen,kann sich aber wieder ändern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?