Warum berichten alle Medien meistens sehr einseitig?

14 Antworten

Bei Springer steht die transatlantische AUsrichtung im Arbeitsvertrag. Bei den restlichen dominanten Median, incl. ÖR ist sie historisch bedingt.

Beispielsweise sind nicht wenige Entscheider im öffentlichen Rundfunk in transatlantischen Vereinigungen. Z.B. Claus Kleber in der Atlantik-Brücke.

Den Rest tut dann vorauseilender Gehorsam, Selbstzensur, Karrierestreben, Geld usw.

Die Folge ist eine verzerrte, NATO konforme Darstellung, also ins besondere bei außenpolitischen Themen (Beispiel: böse Russen;)

Leider wird den Menschen, in den Medien, der Reflex: Medienkritik=AfD antrainiert, was zur Folge hat, das Medienkritik kaum geäußert wird um nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden (Selbstzensur).

Das traurige ist, das Rundfunkbeitragszahler für die Propaganda bezahlen müssen, obwohl das eigentlich aus guten Gründen verboten ist. Propaganda und Hetze haben z.B. den Holocaust und WK2 erst möglich gemacht.

Die Medien sind überwiegend einseitig links ausgerichtet, da hast du Recht (ich betone „überwiegend“, es gibt auch Ausnahmen). Ein Gradmesser sind immer die Berichte über die AfD. Fast in allen Medien kommt die AfD schlecht weg, in irgendeiner Form, sei es dass ihre Vertreter lächerlich gemacht oder als neue Nazi-Bedrohung dargestellt oder – wie in ARD /ZDF -schlicht totgeschwiegen werden (Ähnliches gilt auch für die CSU: da wird gerne von "Herumsödern" gesprochen). Diese Art der Berichterstattung bzw. Nicht-Berichterstattung kommt stets den Regierungsparteien, überhaupt allen Parteien im deutschen Bundestag zugute bzw. liegt in deren Interesse (Ausnahme: die Formulierung "Herumsödern"; dürfte der CSU nicht gefallen!). Daraus ist zu schließen, dass hier Staats- bzw. Parteigelder fließen. Die Presseorgane müssen heutzutage ums Überleben kämpfen, bei der Konkurrenz durch das Internet. Deshalb sind ihnen finanzielle Zuwendungen durch die Parteien hochwillkommen.

Man müsste mal untersuchen, bei welchen Zeitungen die SPD, die CDU bzw. die CSU finanziell beteiligt sind. Dann heißt es, wes Brot ich ess', des Lied ich sing'. Derartige Beteiligungen von Parteien an Presseorganen müssten verboten werden, weil sie die Pressefreiheit und damit die Demokratie untergraben, denn ohne Meinungs- und Pressefreiheit keine Demokratie! Erst aber müssten diese Beteiligungen offengelegt werden (was bisher nie geschehen ist, wohl aus Angst der betr. Journalisten, sie könnten –durch Druck der Parteien – ihren Job verlieren)!

 

Nein, das SIND sie nicht, das ist nur deine Wahrnehmung, Haldor.

Und "daraus" (also der Kritik an z.B. der AfD) zu schließen, hier flössen "Staats- und Regierungsgelder, ist mehr als kühn. 

Das ist Verschwörungstheorie pur. Wenn auch auf etwas höherem Niveau als üblicherweise.

Es ist übrigens - zumindest für eine informierte Öffentlichkeit - recht deutlich, welche Blätter welcher Partei nahestehen. 

Du weißt das ja schließlich auch.

Und wenn die AfD "schlecht wegkommt": Vielleicht liegt das nicht an den bösen Medien, sondern an den angebräunten Parolen dieser Partei?

3
@earnest

Die FAZ  z.B. bemüht sich, der AfD gerecht zu werden. Es war von mir als Beispiel gemeint. Die AfD bringt Themen aufs Tapet, die für uns alle äußerst wichtig sind, z.B. die von Merkel in skandalöser Weise vom Zaun gebrochene Flüchtlingskrise, die anderen berichten dauernd von der Türkei, der Ukraine etc. und tun so, als sei das mit den Flüchtlingen gar nicht so schlimm bzw. schweigen sich darüber aus, als sei die Merkelsche Flüchtlingspolitik das Allernormalste von der Welt.

0

"Fast in allen Medien kommt die AfD schlecht weg ..."

Vielleicht liegt das ja auch an der AfD.

2

Ist mir noch gar nicht aufgefallen. Allerdings kommt der Vorwurf oft von Menschen, die schlicht anderer  Meinung sind. 

Wenn alle Medien zu dem Schluss kommen, dass 2 mal 2 = 4 ergibt, dann ist das eben keine einseitige Berichterstattung sondern eine Tatsache. Wer will, kann ja immer noch glauben, dass 2 mal 2 = 5 ist. Irgend einen literarischen "Beweis" wird es da schon geben. 

Aber man darf sich dann eben nicht wundern, wenn man von seinen Mitmenschen irgendwann einmal als dämlich angesehen wird.

Was möchtest Du wissen?