Warum benützt die Bundeswehr nicht das mg42?

6 Antworten

Gegenfrage: Warum ist eigentlich automatisch alles besser, was die Wehrmacht verwendet hat? Zumindest klingt das mal wieder so... -_-

Das MG42 war ein sehr gutes MG, aber deswegen noch lange nicht perfekt. Die extrem hohe Kadenz (Feuergeschwindigkeit) von ca. 1500+ Schuss/Minute hat zu hohem Verschleiß bei beweglichen Teilen geführt, gleichzeitig zu immens hohem Munitionsverbrauch. Auch ist das MG dadurch sehr schnell sehr heiß geworden, was Störungen begünstigt hat. Dann hat man relativ schnell festgestellt, dass die Wirkung der Waffe sich nur minimal ändert, wenn man die Kadenz etwas reduziert - das Ergebnis war dann später das MG3 (auch mit dem NATO-Kaliber 7,62 im Gegensatz zum Wehrmachtskaliber 7,92). Das schießt zwar mit 1200 Schuss/Minute (was immer noch deutlich über den 800 - 1000 Schuss/Minute z.B. des US-amerikanischen M249 liegt) etwas weniger als das MG42, ist dafür aber zuverlässiger, etwas wartungsärmer und bei nahezu gleicher Effizienz sparsamer bei der Munition.

Das MG42 hatte das Kaliber 8x57. Die Nato hat sich dann auf .308 (7,62x51 mm) geeignigt.

Folglich wurde das Kaliber auf .308 umgerüstet und die Kadenz (Feuerrate) gesenkt.

Das Kind wurde MG3 genannt und ist bis heute im Einsatz. Die Wehrmachtssymbole wurden weggefeilt.

Und ob eine Waffe gut oder schlecht ist, lässt sich meist nicht pauschal beantworten.

Das MG3 ist ein modifiziertes MG42. Von daher stellt sich deine Frage so nicht.

Das MG 42 wurde im Zweiten Weltkrieg benutzt auch bekannt als Hitlers sense. das MG 42 hat eine sehr hohe Feuerrate mit der mit der, der Schütze braucht nur zu schießen und während des schießen zu schwenken um ein großen Schaden anzustellen . Die Waffe wird von der NATO als "unmenschlich" bezeichnet und wird von der Bundeswehr nicht mehr benutzt deswegen gibt es jetzt von dem MG 42 das MG3 Modell dies ist wie das MG42 aber mit einer halben Feuerrate.

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