warum benötigen Enzyme einen Nicht-Proteinanteil?

2 Antworten

Das Leben kann die Chemie nicht überlisten, übersteuern oder außer Funktion setzen.

Das Leben nutzt nur die Gegebenheiten der Chemie, und in der Chemie spielen viele Metallkatalysatoren und noch schrägeres Zeugs mit. Kein Wunder, dass in der Hälfte (gefühlt) der Enzyme Metallkationen mitspielen, oder schräges organisches Zeugs, wie Thioester.

Klar, das war jetzt schnell ins Unreine gedacht, ist aber eines meiner Argumente, warum Leben Wasser erfordert. Weil sich Metallkationen in flüssigen Alkanen nun mal nicht lösen.

Das können Coenzyme sein, wie zum Beispiel NADH oder FAD, oder auch (oft) Metallionen wie Eisen, Zink oder Kupfer.

Das Metallion kann zum Beispiel durch seine Eigenschaft (meist ist es die positive Ladung) einen positiven Einfluss auf die vom Enzym zu katalysierenden Reaktion haben. Ein Beispiel wäre die Carboanhydrase - schau dir doch mal den Wirkungsmechanismus an. Ähnliches gilt auch für andere Cofaktoren und Coenzymen. Die Katalyse wird durch diese Helfer erst möglich.

LG

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