Warum bekommt man Hausaufgaben auf?

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11 Antworten

 Knapp gesagt: vor allem zum Üben ...

Es ist nun mal einfach so, dass sich erlerntes neues Wissen erst durch Übung und Anwendung festigt - Wenn Ihr z. B. im Unterricht ein neues mathematisches Verfahren kennen lernt, genügt es (zumindest für die allermeisten Schülerinnen und Schüler) nicht, das Verfahren nur einmal vom Lehrer oder der Lehrerin gezeigt zu bekommen, sondern man muss es auch (möglichst mehrfach) selber ausprobieren und durchführen, um es langfristig zu behalten. (Ja, die Schule hat tatsächlich das Ziel, langfristig verfügbares Wissen zu vermitteln - non scholae sed vitae discimus ;-) )

Leider ist aber in der Unterrichtszeit meist nicht genügend Raum zum Üben, daher muss das auf die Hausaufgaben verlegt werden.

Seltener, aber nicht ganz selten, sind Hausaufgaben als Vorbereitung für den Unterricht gedacht - auch hier dienen sie dazu, Unterrichts-Zeit zu "sparen". Z. B. wäre es ja äußerst ineffektiv, wenn im Sprachunterricht alle die bearbeitete Lektüre in der Schule in der Unterrichtszeit lesen würden - dann wäre einigen (schnell lesenden) Schülern nach wenigen Stunden langweilig, während sie darauf warten, bis auch der langsamste Leser es endlich geschafft hat, und dann wäre kaum mehr Zeit dafür, über die Lektüre auch zu sprechen, weil ja die anderen Themen des Lehrplans auch noch irgendwann behandelt werden müssen.

Ein weiterer Grund ist die Erziehung zur Selbständigkeit: während Dir in der Schule der Lehrer oder die Lehrerin ständig auf die Finger schaut (und ggf. "klopft"!), bist Du für die Durchführung der Hausaufgaben komplett selber verantwortlich.

Hausaufgaben sollen dich in vielen Bereichen auf das Leben vorbereiten. Bei wochenaufgaben ist es beispielsweise so, dass du deine Zeit selber einteilen musst. Die Lehre: --> Zeitmanagement
Normale Hausaufgaben sollen dich an das erlernte erinnern und bereiten dich so nebenbei auf die nächste Stunde vor.
Man könnte noch mehr aufzählen, aber das würde hier den Rahmen sprengen.

Also, sei fleißig!

Ob da ein tieferer Sinn ist, sei mal dahin gestellt. Ich kann mir halt vorstellen, dass es eine gute Übung ist für die Klausuren die darauf folgen bzw. Aufgaben die den Unterricht vorantreiben. Aber auch eine Art Austausch von Gedanken, wenn es sich um kreativere Hausaufgaben geht. Vorbereiten aufs Leben? Naja manchmal muss man im Leben etwas nacharbeiten aber ob man das mit Hausaufgaben vergleichen kann xD

Bei den Hausaufgaben lernt man, sich Dinge einzuteilen und Verantwortung zu übernehmen. Natürlich wiederholt man auch den Stoff, denn auch das ist wichtig, damit man mitkommt.

Stell dir vor, dass du ständig deine Hausaufgaben vergisst. Du würdest:

1. Nicht mehr mitkommen.

2. Weniger Verantwortung übernehmen.

3. Und natürlich Strafarbeiten kassieren.

Ich finde das Hausaufgaben nützlich und hilfreich sind, auch wenn sie manchmal echt nervig sind.

Lg Hermelien

Für mich persönlich hat es durchaus einen Sinn. Macht arbeitet den Stoff aus dem Unterricht nach, vertieft sich das Wissen und lernt selbstständig zu arbeiten.

"Hausaufgaben sollen den Klassenunterricht ergänzen. Selbständigkeit im Arbeiten und
Verarbeiten sollen dadurch geübt werden.
Ein Vorteil von Hausaufgaben stellt sicherlich dar,
dass der Unterricht ökonomisch fortgesetzt werden kann. Das Lernen und die
Konzentrationsfähigkeit werden individualisiert.
Weiter lässt sich anführen, dass Schüler so lernen, ihre Zeit einzuteilen. (insbesondere wenn
Schüler sogenannte „Wochenaufgaben“ erhalten). Hausaufgaben sollen zusätzlich die
Förderung eines positiven Verhältnisses zur Arbeit beinhalten und die Schüler sollen ein
Gefühl für Pflichterfüllung erhalten. Davon darf man sich aber nicht täuschen lassen. Kein
Schüler wird durch Hausaufgaben zu Fleiß erzogen. Hausaufgaben haben somit eine
unterstützende Funktion. Ziel von Hausaufgaben ist es, dass Schüler selbständig
Zusammenhänge erarbeiten, entdeckend und problemlöseorientiert Lernen und Transfererfahrungen machen
. Die Frage sei erlaubt, ob dies nicht zu hoch gegriffen ist, ob
Hausaufgaben dies wirklich leisten können. "-Quelle: https://www.ph-freiburg.de/fileadmin/dateien/fakultaet3/sozialwissenschaft/Ganztag/Studi-Portfolios/noll.Thema_Hausaufgaben.pdf

Damit sich Lernstoff besser einprägt. Womit du dich gedanklich beschäftigst, und was du nacharbeitest, wird nicht so rasch vergessen. Das Gehirn merkt sich vieles durch die Wiederholung deutlich leichter.


Hausaufgaben bekommt man auf, daß das was man in der schule lernt, es sich im kopf festsetzt. man lernt nicht für die schule, sondern für sich selber.

Das dürfte mit dem Sprichwort "Übung macht den Meister" zusammenhängen.

Um den Stoff zu lernen, zu vertiefen.

Studien zeigen, dass Hausaufgaben nicht automatisch bessere Noten bedeuten, ergo sind sie eigentlich sinnlos und nur noch ein tradiertes Relikt des deutschen Schulbildungsystems.

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