Warum bekommt jemand eine Esstörung?

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8 Antworten

Ich beobachte das ganze und war selbst mal magersüchtig. 

Jene die wirklich darunter leiden haben ein psychisches Problem bzw. kompensieren mit dem Hungern Trauer, Wut und Einsamkeit. 

Leider, und da krieg ich die volle Krise, gibt es immer mehr GÖREN die sich damit in Szene setzen wollen und Aufmerksamkeit erregen wollen (nicht im Sinne eines Hilferufs) und dann auch noch PRO ANA sein wollen bzw sind. 

Ich habe mich nur versteckt und gelitten aber kam nicht aus, da die Krankheit eine enorme Macht hatte und ich mich dadurch auch irgendwie stark gefühlt habe. Sie gab mir lange Halt und Sicherheit, obwohl ich mich selbst einfach nur widerlich dürr und eklig fand.

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Essstörungen haben viel mit Kontrolle und Kontrollverlust zu tun. Kontrolle gibt Sicherheit, und den eigenen Körper kontrollieren zu können, hilft Betroffenen, ihr ansonsten oft sehr geringes Selbstwertgefühl aufzuwerten.

Besonders unter Magersüchtigen finden sich viele Menschen mit hohen Leistungsansprüchen an sich selbst. 

Schönheitsideale, Werbung, Mode bilden ein strenges Diktat, dem sich gerade junge Mädchen oft nicht entziehen können.

Nicht zuletzt kann die Angst vor dem Erwachsenwerden eine Rolle spielen. Indem man den Körper kindlich zart hält, versucht man (meist unbewusst) sexuelle Reifung und Erwachsenwerden zu verhindern.

Die Gründe sind also durchaus vielfältig, und man kann davon ausgehen, dass es meist mehr als eine Ursache gibt, warum Mädchen in Essstörungen rutschen.

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Hey!

Essstörungen sind multifaktoriell bedingt und haben somit nie nur eine Ursache. Sie entstehen durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Die Ursachen lassen sich grob in vier Kategorien einteilen:

  1. Biologische Ursachen (z.B. Einfluss bestimmter Hormone und Neurotransmitter)
  2. Individeuelle Ursachen (z.B. geringes Selbstwertgefühl, hoher Leistungsanspruch, Schwierigkeiten bei der Stressbewältigung)
  3. Familiäre Usachen (z.B. Fehlen positiver Vorbilder in Bezug auf Essverhalten oder Figur, Übernahme von zu viel Verantwortung durch das Kind (z.B. nach Scheidung)
  4. Soziokulturelle Ursachen (z.B.  Vergleich unter Gleichaltrigen, Mobbing oder negative Kommentare, vorherrschendes Schönheitsideal, verbreitet durch die Medien)

Deine Hypothese, dass eine Esstörung ein Hilferuf ist, kann man nicht pauschal sagen. Wie schon erwähnt, hat eine Esstörung mehrer mögliche Ursachen und manchmal soagr mehrere. Aber bei Jugendlichen, die alle Probleme mit sich selbst ausmachen und nicht gelernt haben, Konflikte austragen, ist die Magersucht oder Bulimie zuweilen ein stiller Hilferuf, ein unterbewusster Versuch, endlich die Aufmerksamkeit zu erhalten, nach der sie sich insgeheim sehnen. Magersüchtigen gibt es ein Gefühl der Sicherheit, ihr Essverhalten kontrollieren zu können. Sie schaffen den totalen Verzicht, der anderen nicht gelingt. Das verleiht ihnen Selbstbewusstsein.

LG Milena :)

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Viele entwickeln diese essstörung wegen der Gesellschaft. Schau dir die Models an. Sie sind alle wirklich sehr dünn und werden von vielen Teenagern als Idol genommen. Sie hungern um genauso auszusehen und so entwickelt sich das alles weiter.
Um Aufmerksamkeit geht es da nicht. Sie wollen einfach wie ihre Vorbilder sein

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Muss nicht zwingend ein Hilferuf sein. Wenn man magersüchtig ist hat man eine gestörte selbstwahrnehmung und was andere als zu dünn empfinden, empfindet die Person als zu viel. Es muss nicht mal sein das man von außen beeinflusst wird.

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Oft ist das so eine Art Anerkennung und für den Betroffenen Menschen das Zeichen, saß er etwas erreichen kann.

Wenn ein Mensch abnimmt bekommt er in der Regel zu Beginn viel Lob und Annerkennung.

In anderen Fällen kann das nicht essen gewisse Lücken füllen..

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Hilferuf und wunsch, endlich gesehen zu werden, obwohl man eigentlich verschwindet.

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Kann ein Hilferuf sein, ja.

Ich allerdings bekam von meinem Kind, nachdem das überwunden war, zur Antwort: Weil das alle machen.

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sun20 02.09.2016, 20:16

Oh Gott 😳das ist ja mal ein Grund Magersüchtig zu werden

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