Warum bekommen Patienten ihre Röntgenaufnahmen nicht automatisch ausgehändigt?

7 Antworten

Ausserdem kommt noch hinzu, das hin und wieder sog. Qualitätsprüfungen durchgeführt werden. Da bekommt man als Arzt eine Liste von Patienten, die geröntgt wurden, und die Bilder müssen an die KV geschickt werden. Wenn du da jeden anrufen müsstest hättest du ja viel zu tun.

Jeder Patient ein Recht auf Ausleihe der Röntgenbilder: http://www.aerztlichepraxis.de/artikelpolitikaktuellroentgenbilder1200910004.htm

Siehe auch:

§28 Röntgenverordnung:

(8) Wer eine Person mit Röntgenstrahlung untersucht oder behandelt, hat einem diese Person später untersuchenden oder behandelnden Arzt oder Zahnarzt auf dessen Verlangen Auskünfte über die Aufzeichnungen nach Absatz 1 Satz 2 zu erteilen und ihm die Aufzeichnungen und Röntgenbilder vorübergehend zu überlassen. Auch ohne dieses Verlangen sind die Aufzeichnungen und Röntgenbilder der untersuchten oder behandelten Person zur Weiterleitung an einen später untersuchenden oder behandelnden Arzt oder Zahnarzt vorübergehend zu überlassen, wenn zu erwarten ist, dass dadurch eine weitere Untersuchung mit Röntgenstrahlung vermieden werden kann.

Privatpatienten bekommen ihre Röntgenbilder automatisch und anstandslos ausgehändigt, weil die die Aufnahmen ja auch selbst bezahlen.

Auch wenn Du bzw. Deine Krankenkasse die Röntgenaufnahmen selbst bezahlst hast, bleiben sie doch Eigentum des ausführenden Arztes.

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@Auskunft

@Auskunft:

Das mag formal so sein, aber der Arzt erspart sich auf diese Weise die vorgeschriebene Aufbewahrung der Bilder über 30 Jahre.

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