Warum bekommen Menschen Krebs?

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11 Antworten

Ganz einfach - weil die Natur (leider) nicht alle Fehler - die sie selber verursacht - trotz ausgeklügelter Sicherheitsmassnahmen auch wieder reparieren kann.

(In den aller-, allermeisten Fällen geht das ja auch gut - denn beim Menschen finden pro Tag bei ca. 10 hoch 11 resp. pro Sekunde ca 10'000'000 Zellteilungen statt)

Wenn aber bei einer Zellteilung

  • ein Kopierschaden entsteht
  • beide Sicherheitsmassnahmen (Zelltod & Abwehrzellen) die schadhafte Zelle nicht erfolgreich beseitigen können
  • und der gutartige Tumor zu einem bösartigen heranwächst,

(erst) dann ist es Krebs

http://www.helsana.ch/docs/krebs.pdf

Der menschliche Körper besteht aus etwa 100 Billion einzelnen Zellen.Die werden alle nicht so alt wie der ganze Körper sondern nur einige Tage oder Wochen. Ständig sterben Zellen ab und bilden sich neue.

Die Haut zum Beispiel erneuert sich faktisch alle paar Wochen. Sie wächst ständig von innen nach. Die Zellen an der Oberfläche sterben ab, vertrockenen und fallen dann einfach ab. Die Hausstaubmilben in deiner Matraze freuen sich und futtern die Reste auf.

Weisse und rote Blutkörperchen werden im Rückenmark immer wieder neu gebildet. Alte Blutkörperchen werden in der Niere abgebaut, deren Proteinbestandteile werden zerlegt, zu Harnstoff verarbeitet und mit dem Urin ausgeschieden.

Damit das ganze reibungslos abläuft, ist im Zellkern jeder einzelnen Zelle ein Mechanismus einprogrammiert, der der Zelle nach einer genau festgelegten Zeit sagt, wann sie abzudanken hat. Kein Witz.

Das ganze funktioniert normalerweise ein ganzes Leben lang. Eigentlich ist es ein Wunder.

Bei Krebs ist dieser Mechanismus gestört.

Irgendwann mal kriegt eine der vielen Zellen irgendeinen Schaden ab. Meist durch chemische Stoffe, manchmal auch durch Strahlung.
Sie verändert sich so, daß sie nicht nach der "vorprogrammierten" Zeit "stirbt".
Sie teilt sich und vererbt diesen Fehler an ihre beiden Tochterzellen.

Diese teilen sich weiter, sterben aber alle nicht ab. Da es körpereigenes Gewebe ist, unternimmt das Immunsystem auch nichts dagegen.

So entstehen die Tumore. Sie beginnen sich im Körper zu verbreiten und verdrängen immer mehr die gesunden Zellen. Bis irgendwann mal ein lebenswichtiges der betreffenden Organe seine Funktion einstellt.

Übrigens bekommen auch Tiere Krebs. Und Pflanzen auch. Krebs hat nichts mit Bakterien oder Viren zu tun. Darum ist er auch nicht ansteckend.

biotechnologe 02.07.2017, 08:29

Gut erklärt! Allerdings ist zum letzten Abschnitt anzumerken, dass bestimmte Viren sehr wohl Auslöser für Krebs sein können. Und dass Pflanzen keinen Krebs durch fehlerhafte Zelltodmechanismen etc bekommen können. Pflanzen erneuern ihre Zellen ja nicht. Sind die einmal da, bleiben sie auch. Die Tumore, oder besser gesagt Gallen, die durch Bakterien und Nematoden ausgelöst werden, werden durch Hormonstimulierungen verursacht

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Auch Tiere bekommen Krebs. Grundsätzlich geht es darum, dass sich bei der Zellteilung, welche nonstop hunderttausendfach im Körper notwendigerweise stattfindet, sich Zellen nicht sinnvoll nach Plan bilden und einfügen, sondern unkontrolliert und unreif zu wuchern beginnen, und die gesunden Zellen verdrängen, sie durchwachsen, bis notwendige Körperfunktionen, welche es braucht um leben zu können, nicht mehr funktionieren und der Mensch deshalb stirbt. 

Patrickson 02.07.2017, 02:14

Ursachen dafür sind manigfalltig: Gendefekte, Viren, chronische Reizungen, radiaktive Strahlung, teilweise kann Vererbung eine Rolle spielen, soziale Faktoren, psychische Faktoren finde ich extrem wichtig! Usw 

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Im Laufe des Lebens geht bei der Zellteilung etwas schief und es bilden sich Wildwuchse (Tumore), die können gutartig sein oder bösartig und Metastasen bilden im ganzen Körper. Es ist unser Fluch, weil wir viel älter werden als unsere Vorfahren, dass die Wahrscheinlichkeit immer größer wird diese Tumore zu erleben. Auslöser ist der Zufallsgenerator bei der Zellvermehrung und die Umwelt im Laufe des Lebens (Luft, Staub, Zigarettenrauch, Strahlungen durch z.B. Sonne oder Röntgen) Aber unsere Medizin wird immer besser.

Wer also Glück hat und gesund lebt, kann auch länger leben ohne Krebs.

Ich glaube, das ist in der "Natur" so vorgesehen, dass nichts und niemand ewig lebt und irgendwann alles mal stirbt, auch leider der Mensch. Und damit das so ist, aht die Natur beim Menschen auch die fehlerhafte Zellmutation "erfunden", die durch verschiedenste Auslöser (Umweltgifte, Hormone, Krankhaitskeime, genetik, etc.) verursacht werden kann. Leider weiß die Medizin bis heute offensichtlich nicht, wann es genau warum beim einzelnen Menschen genau in einem bestimmten Moment dazu gekommen ist, dass eine Zelle sich verändert und schließlich zu differenziertem Gewebe weiter teilt. Da steckt die Medizin in meinem Augen noch sehr in den Kinderschuhen, weshalb dann früher oder später bislang immer die Natur "gewinnt"...

Weil die allmähliche Entartung der DNS durch Alterung und Partikelbeschuss aus dem All sich wegen der verlängerten Lebenszeit noch zu Lebzeiten vollziehen kann.

Früher bei einem Durchschnittsalter von 45 Jahren hat man seinen Alterskrebs eben nicht mehr erlebt. Aber er wäre sonst auch gekommen.

am Meisten weil sie sich jahrelang falsch ernähren, es ist bekannt, dass Tierprodukte (Fleisch/Fisch, Milch, Eier, Käse) krebsfördernd sind, z. B. die 2. häufigste Todesursache bei Männern in DE ist Darmkrebs, weil sie zu viel Fleisch & Co. gegessen haben

Menschen sind von Natur aus Pflanzenesser, keine Omnivore, keine Carnivore, Pflanzen enthalten Phytonutrients welche krebsvorbeugend agieren, im Gegensatz zu Tierprodukten

Nichts gegen gelegentlichen Tierproduktverzehr (soll immer eine Ausnahme sein), aber was inzwischen davon eingenommen wird ist jenseits des Bösen, wie immer mehr kranke Menschen mit Zivilisationskrankheiten unterstreichen

Allein der Fleischkonsum in DE ist von ca. 45 kg/Jahr vor 10-15 Jahren auf 63 kg/Jahr angestiegen, es ist einfach naiv zu glauben, dass sowas ohne Folgen bleiben kann und zugenommen hat auch der Konsum von Milch/Produkte, gesüsste Getränke sowie Junk Food

kriegen wir alle jeden tag. nur bei einigen läuft etwas schief im immunsystem. die körpereigenen killerzellen versagen oder tun ihre arbeit nicht ganz richtig 

Chicken838 02.07.2017, 01:47

das hat doch was mit den Zellen zu tun

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Selan1 02.07.2017, 01:55

Positive Gedanken am Tag. Lol

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Odakota 02.07.2017, 01:58
@Selan1

Das reicht nicht. Du musst mindestens mental eine Armee gründen und diese gegen den Krebs einsetzen. Mit voller Kraft und unerbittlich. Eine unbesiegbare Arme von Killern

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Manche Menschen mögen nunmal gerne Krustentiere und bestellen diese wissentlich im Zoohandel oder Restaurant.

Radioaktivität Strahlenkrankheit ,Mikrowellen vor allem vom Handy  das ist eine super Strahlenquelle Hersteller raten das Gerät min 10 Cm vom Körper weg halten und nicht in die Nähe des Kopfes  halten und schon gar nicht längere Zeit  .

Erbveranlagung  wen Mutter und Tochter an der gleichen Krebsart erkranken und daran qualvoll sterben .

Chemieunfälle 

Innere und äußere Faktoren.

Jemand schwaches hat erhöhtes Risiko. Während jemand starkes, der den Lachs nacheifert und zu oft sich selbst fertig macht, um den stehts nicht besser.

Gifte jeglicher Art sind sicher nicht gesundheitsfördernd

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