Warum bekommen Magersüchtige in der Klinik Junk-Food?

9 Antworten

Also, ich war selbst mal wegen Magersucht in einer Klinik und sollte dort alles essen, was es gab. Aber es gab NICHT nur Junkfood. Das wäre ja fürchterlich geweswen. Es gab oft Brötchen oder Obst zu essen. Natürlich sollte man da auch öfters was ungesundes wie Pommes oder Schokolade essen, aber das auch nur aus dem Grund, dass uns gesagt wurde, andere essen das auch. Mit dem ganzen Essen wollten sie ja eine Gewichtszunahme bewirken, deshalb muss ein Kalorienüberschuss vorhanden sein. Um diesen zu erzielen, reicht Obst meistens nicht aus, denn dann müsste man ja haufenweise davon essen. Aus diesem Grund bekamen die stark Untergewichtigen zu Beginn meist hauptsächlich hochkalorische Nahrung mit geringem Volumen. Dann fühlt man sich nicht ganz so voll, aber hat schon eine Menge Kalorien aufgenommen. Doch im großen und ganzen wurde uns beigebracht uns gesund und abwechslungsreich zu ernähren und genügend Vtamine und Mineralien zu uns zu nehmen. Viele sind ja noch im Wachstum.

Aslo in den Berichten die ich gesehn habe gab es kein Junkfood . Da haben die Patienten zusammen mit einer oecotrophologin und Therapeutin gesundes Essen zubereitet und zusammen gegessen und wenn sie grade nicht selbst Ernährungstherapie hatten ,dann war im Esssaal auch gesundes Essen und Therapeuten anwesend die darauf geachtet haben dass die Patienten zusammen sitzen und auch genügend Essen . Am Anfang wurde da teilweise das Essen vom Therapeuten mit demPAtienten zusammen auf den Teller getan .

Das mit dem Junk-Food kann ich mir auch nicht vorstellen ehrlich gesagt . Magersüchtige wehren sich ja gegen das essen und dann mit Junk-Food zu kommen ,also genau dem Essen was für sie absolut tabuisiert ist halte ich für unsinnig . Holzhammermethode hat doch noch niemandem geholfen . Da wäre die Abwehr ja noch größer als bei gesundem Essen .

Ist mir noch nie aufgefallen. In den Kliniken, in denen ich war, wurde niemand mit Junk Food vollgestopft ;) Es gab ausgewogenes, gesundes Essen, und - wie das im "echten Leben nunmal so ist - da gehörte auch mal was etwas Fettigeres dazu ;)

Grundsätzlich haben Kliniken (nicht nur die für Essstörungen!) Vorgaben, wie das Essen gestaltet sein muss. Es sind medizinische Einrichtungen, die dafür sorgen müssen, dass ihre Patienten die Nährstoffe bekommen, die sie brauchen. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass es irgendwelche Kliniken gibt, die "nur Junk Food" anbieten.

Essensplan und Verhalten "nach" der Magersucht?!

Hallo zusammen!

Ich habe folgende Fragen, die mich zur Zeit sehr beschäftigen: Ich habe seit ca. 1 Jahr eine Essstörung und bin vor 9 Monaten in die Magersucht abgerutscht. Angefangen hat es, nachdem meine Mama vor einem Jahr gestorben ist und ich einfach immer weniger gegessen habe. Und irgendwann habe ich dann Gefallen am Abnehmen gefunden und den Absprung verpasst… Vor der Krankheit habe ich bei einer Körpergröße von 1.71m um die 68 Kilo gewogen. Momentan wiege ich bei 1.72m nur noch 45 Kilo! Bei mir hat es (endlich!!) vor 2 Wochen „Klick“ gemacht. Ich habe endlich gesehen, wie schrecklich ich aussehe und habe erkannt, dass ich aus dieser Krankheit und aus diesem Kreislauf der Magersucht endlich raus will! In Therapie bin ich schon seit einigen Monaten und vor einer Woche habe ich mir dann noch die Hilfe einer Ernährungsberaterin gesucht. Jetzt habe ich aber folgende Probleme: Ich denke jeder, der schon einmal in einer solchen Situation war, wird wissen wie unglaublich schwer es ist, die Denkmuster dieser Krankheit abzulegen. Als ich bei meiner Ernährungsberaterin war, hat diese mit mir zusammen einen Plan aufgestellt. Sie meinte dass es wichtig wäre, dass ich langsam anfange und die Kalorien dann pro Woche um 100-150 Kalorien steigere. In meinen Augen klingt das logisch, schließlich will ich ja auch langsam und gesund zunehmen! Allerdings bin ich mir bei dem Essensplan ein wenig unsicher, ob es nicht zu wenig ist? Mein Tag gestern, an dem ich mich genau an den Plan gehalten habe, sah so aus:

Frühstück: 1 Vollkornbrot mit Quark und Marmelade; Tee

ZM: 1 Apfel und eine handvoll Nüsse

Mittagessen: Da gibt es immer das, was mein Vater kocht (generell kocht er gesund und frisch!) gestern einen halben Teller voll Risotto mit Pfifferlingen.

Abend: 300 ml Bihunsuppe und ein Vollkornbrot mit Rührei.

Danach: 2 Karotten.

Ich bin mir bewusst, dass das für den normalen Alltag zu wenig ist! Aber ist es mit einem solchen Plan (natürlich gibt es morgens auch mal anderen Belag usw.) möglich, dass ich meinen Stoffwechsel langsam wieder aufbaue? Den Willen, es auch dieser Krankheit zu schaffen, den habe ich mittlerweile!! Aber ich merke, dass ich erst wieder Vertrauen in das Essen bekommen muss und „lernen“ muss, wieder richtig zu essen.

Dann hätte ich noch eine Frage:

Ist es möglich, dass ich, wenn ich meinen Essensplan langsam steigere, halbwegs kontrolliert und langsam zunehme? Ich möchte 10-12 Kilo zunehmen aber meine größte Angst ist, dass ich die Zunahme irgendwann nicht mehr stoppen kann und das ganze aus dem Ruder läuft. Hat jemand damit schonmal Erfahrungen gemacht?

Über Antworten würde ich mich echt freuen und bitte keine wie:“ Mit dem Gewicht gehörst du in die Klinik“ oder:“ :“ Dann geh halt öfter Fast Food essen“.

Ich möchte versuchen, ohne Klinik aus der Magersucht rauszukommen! Schließlich möchte ich im kommenden Januar mein Abitur machen  Natürlich bin ich auch für Vorschläge und auch Kritik(!!) offen, was meinen Ernährungsplan betriff!

Danke!!!

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