Warum bekommen Magersüchtige in der Klinik Junk-Food?

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8 Antworten

Also, ich war selbst mal wegen Magersucht in einer Klinik und sollte dort alles essen, was es gab. Aber es gab NICHT nur Junkfood. Das wäre ja fürchterlich geweswen. Es gab oft Brötchen oder Obst zu essen. Natürlich sollte man da auch öfters was ungesundes wie Pommes oder Schokolade essen, aber das auch nur aus dem Grund, dass uns gesagt wurde, andere essen das auch. Mit dem ganzen Essen wollten sie ja eine Gewichtszunahme bewirken, deshalb muss ein Kalorienüberschuss vorhanden sein. Um diesen zu erzielen, reicht Obst meistens nicht aus, denn dann müsste man ja haufenweise davon essen. Aus diesem Grund bekamen die stark Untergewichtigen zu Beginn meist hauptsächlich hochkalorische Nahrung mit geringem Volumen. Dann fühlt man sich nicht ganz so voll, aber hat schon eine Menge Kalorien aufgenommen. Doch im großen und ganzen wurde uns beigebracht uns gesund und abwechslungsreich zu ernähren und genügend Vtamine und Mineralien zu uns zu nehmen. Viele sind ja noch im Wachstum.

Aslo in den Berichten die ich gesehn habe gab es kein Junkfood . Da haben die Patienten zusammen mit einer oecotrophologin und Therapeutin gesundes Essen zubereitet und zusammen gegessen und wenn sie grade nicht selbst Ernährungstherapie hatten ,dann war im Esssaal auch gesundes Essen und Therapeuten anwesend die darauf geachtet haben dass die Patienten zusammen sitzen und auch genügend Essen . Am Anfang wurde da teilweise das Essen vom Therapeuten mit demPAtienten zusammen auf den Teller getan .

Das mit dem Junk-Food kann ich mir auch nicht vorstellen ehrlich gesagt . Magersüchtige wehren sich ja gegen das essen und dann mit Junk-Food zu kommen ,also genau dem Essen was für sie absolut tabuisiert ist halte ich für unsinnig . Holzhammermethode hat doch noch niemandem geholfen . Da wäre die Abwehr ja noch größer als bei gesundem Essen .

Ist mir noch nie aufgefallen. In den Kliniken, in denen ich war, wurde niemand mit Junk Food vollgestopft ;) Es gab ausgewogenes, gesundes Essen, und - wie das im "echten Leben nunmal so ist - da gehörte auch mal was etwas Fettigeres dazu ;)

Grundsätzlich haben Kliniken (nicht nur die für Essstörungen!) Vorgaben, wie das Essen gestaltet sein muss. Es sind medizinische Einrichtungen, die dafür sorgen müssen, dass ihre Patienten die Nährstoffe bekommen, die sie brauchen. Daher kann ich mir kaum vorstellen, dass es irgendwelche Kliniken gibt, die "nur Junk Food" anbieten.

Sicherlich stimmt es auch, dass fettreicheres Essen im Allgemeinen ungesund ist und in dem Fall, bei den Patienten in den Anderen Bereichen schadet ( Risiko auf andere Krankheiten ), aber man konzentriert sich halt in dem Zeitpunkt auf ein Problem und will es effizient bekämpfen.

Weil Junk-Food "süchtig" macht ... die ganzen Geschmacksverstärker und bestimmte Inhalte regen immer mehr zum essen an. Abgesehen davon, braucht ein "gesunder" Körper auch Fett und Zucker... Hättest in Bio aufgepasst, würdest du das wissen ;) Das sind erstmal quasie die "Grundsteine" für Stoffwechsel, Anregung etc pp ... Sicherlich werden die Bulemie-Patienten auch "gesunde" Lebensmittel bekommen.

Hey,

also in der Klinik wo ich gegen MS behandelt wurde, gab es kein Junk - Food.

Am Anfang wurde das Essen von der Ernährungsberatung zusammengestellt, und später konnte man ja selbst dann wählen, dort habe ich dann eh immer Salat genommen.

Kneckebrot und Co, war aber nicht so gerne gesehen ;)

Also es gab viel Obst, Gemüse ...

In meiner ersten zeit (Ersten 3 Tage) durfte ich auch nur eine Paprika pro Tag essen, weil es erst einmal darum ging in Gesellschaft zu essen.

LG

Das ist eine total kranke Methode die soweit ich eigentlich gesehen habe bzw soweit ich dachte nur in Amerika und Co. angewandt wurde. Das ist natürlich totaler Quatsch und hirnlos was die da machen. Dabei geht es nicht darum, dass sie durch das Essen von Fastfood zunehmen sondern, dass ihnen dadurch die Angst davor, etwas zu essen was viele Kalorien hat, genommen wird. Das ist aber wie viele andere, auch Fachleute, meinen, eher kontraproduktiv. Hab nie gesehen, dass das irgendwem was gebracht haben soll. Ich kann mir vorstellen, dass man sich dann eher noch schlimmer fühlt.

So ähnlich hab ich das hier in DE auch gesehen, dass sie z.B. die Aufgabe haben eine Pizza zu belegen, da es da ja darauf ankommt, dass sie nicht nur Gemüse sondern überhaupt erst mal auch Käse und überhaupt etwas Kalorienhaltiges als Essen in Betracht ziehen - ob sie nun viel davon essen oder nicht. So ist das ja noch in Ordnung, aber in Amerika in einigen Kliniken werden die richtig dazu gezwungen und dürfen gar nix gesundes essen... Die werden mit Fettbomben zugedröhnt obwohl sie es kaum ertragen, irgendwas normales zu essen. Kontraproduktiv eben.

Naja wie gesagt, also so wird das zumindest gehandhabt nachdem die Leute nicht mehr gesundheitsschädliches Untergewicht o.Ä. haben sondern stabil sind.

Bei der Gewichtszunahme in dem Sinne geht es weniger um Vitamine sondern um genau diese Geschmacksträger die du genannt hast,Fett und Zucker.Wenn du den Patienten Obstteller vor die Nase stellst,davon erhöt sich nicht dein Körperfett.Der Kalorienüberschuss muss gegeben sein,denn der macht im endefekt dicker

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