Warum behauptet man im Islam, dass die Juden die Heilige Schrift verfälschen?

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7 Antworten

Das Problem ist, dass Mohammed nicht Lesen und Schreiben konnte. Er war also auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, was andere ihn über die Bibel erzählt hattten. Zur Beurteilung fehlte ihm also ein ganz entscheidendes Kriterium: Selbst nachschauen zu können, ob eine Nachricht richtig oder falsch ist.
Die Behauptung, dass irgend etwas im Bibeltext verfälscht wurde, entbehrt jeglicher Grundlage. Wenn jemand so etwas behauptet, dann soll er gefälligst sagen: 

  • Wer
  • Was
  • Wann

verfälscht hat.

Sämtliche islamische Gelehrte waren in den letzten 1 000 Jahren nicht dazu in der Lage, obwohl sie gebetsmühlenartig diese Dummheit wiederholten.

Der Islam ist eben keine Religion der Wahrheit, sondern der dummen Behauptungen.

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hummel3 05.01.2016, 08:34

Hart, aber wahr! DH

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Als Muslim glaubt man, dass die Schriften der Juden Christen auf Offenbarungen des selben Gottes beruhen wie auch der Koran. Deshalb heißen Juden und Christen "Schriftbesitzer". Die heute voliegenden Schriften der Juden und Christen enthalten jedoch nicht nur die Offenbarungen, sondern auch Kommentare, Briefe, Geschichte, Geschichten, etc. Die Texte wurden verändert. Neue Bibeln lassen Textstellen weg mit der Anmerkung, es handele sich um Ergänzungen aus dem Mittelalter. Vor 100 Jahren gehörten diese Stellen noch selbstverständlich zum Neuen Testament. Sowas ist gemeint. 

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Die Antwort liegt auf der Hand. - Nicht nur die Juden, sondern auch die Christen werden bezichtigt ihre Heiligen Schriften verfälscht zu haben. - Das ist aus Sicht des Islam eine reine Schutzbehauptung, ohne welche der Inhalt des Koran gegenüber den wesentlich älteren Religionen und seiner Widersprüchlichkeit zu ihnen keine Daseinsberechtigung hätte.

Nicht nur die Behauptung, dass Jesus Christus angeblich nie gekreuzigt worden sein soll, sondern ein Doppelgänger an seiner Stelle sprechen dafür, sondern vielmehr noch die Aussage von Jesus Christus, dass ihm nur noch falsche Propheten folgen würden. - Würde der Islam dies gelten lassen und nicht als Schriftfälschung bezeichnen, müsste zwangsläufig der Urheber des Koran ein "Fälscher" gewesen sein und mit ihm sein ganzes Vermächtnis.

Nur mit der Unterstellung der Fälschung erhält der Islam also aus theologischer Sicht seine Legitimation.

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Byakugan 05.01.2016, 20:17

Erklärt die bibel sich in jeremia 8:8 nicht selbst zu einem verfälschten Werk?

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hummel3 06.01.2016, 09:49
@Byakugan

@Byakugan

Erklärt die bibel sich in jeremia 8:8 nicht selbst zu einem verfälschten Werk?

Durchaus nicht! - Es erklärt nur, in welcher Weise Muslime versuchen, einzelne Bibelstellen aus reinem Unverständnis oder in purer Absicht umzudeuten, um damit ihre These der Verfälschung der Bibel aufrecht zu erhalten. Doch sollte, "wer im Glashaus sitzt, eigentlich besser nicht mit Steinen um sich werfen". - Ein altes, abendländisches Sprichwort. 

Du erwartest deshalb hoffentlich auch nicht, dass ich an dieser Stelle meine Zeit verschwende, um gegen deine vorgefasste Meinung zu argumentieren. 

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Hallo mrradioheak

Im Grunde ist das ganz einfach.
Mohammed behauptete das seine Lehren identisch sind mit dem was Jesus und Mose gelehrt haben. Jetzt verhält es sich aber so, das es bedeutende Unterschiede zwischen den Lehren von Mose, Jesus und Mohammed gibt.

Wenn es jetzt aber bedeutende Unterschiede zwischen Tora, Evangelium und Koran gibt, dann widerspricht das der Aussage Mohammeds, das sein Koran mit Evangelium und Tora übereinstimmen. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten. Der Koran kann keine Offenbarung Gottes sein, da er dem Willen Gottes widerspricht. Oder, Tora und Evangelium widersprechen den Willen Gottes da sie vom Koran abweichen.

Würde ein Moslem jetzt anerkennen das die Bibel authentisch ist, würde er damit den Koran als fehlerhaft darstellen und seinen eigenen Glauben widerlegen.

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hummel3 04.01.2016, 23:08

Exakt so verhält es sich!

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Nicht nur im Judentum auch Christentum hat es getan. Weil einige Sachen ihnen schwerfielen oder ihnen zu wenig Freiheit geboten hatte. Haben sie die heiligen Schriften verändert.

Aber der Koran ist nie verändert worden. Sie werden immer Gottes Worte enthalten und nicht menschliche.

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hummel3 04.01.2016, 23:11

Lieber Nilsens,

du scheinst es nicht besser zu wissen, denn deine Behauptung ist falsch. Lies mal beispielsweise die Antwort von "Klaus02". Darin findest du eine sehr logische Erklärung, wie es sich wirklich verhält. 

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earnest 05.01.2016, 07:24

@nilsens

Das ist eine Scheuklappen-Antwort, die das Offensichtliche ignoriert: Der Koran ist immer wieder verändert worden. Aber dir wurde wohl eingebläut, daß es sich anders verhalte.

Nimm die Scheukalppen ab und schau der Wahrheit ins Gesicht.

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Weil im Gegenzug behauptet wird, der Koran sei das unverfälschte Wort Gottes. (Das lesen wir hier bei GF praktisch täglich - auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht.)

Hier der Schatten, dort das Licht. 

Im Übrigen: Man sollte Veränderung und Verfälschung auseinanderhalten. Wie die Bibel, so wurde auch der Koran verändert, ergänzt und redigiert. So ist das nun einmal bei von Menschen verfaßten und von Menschen gelesenen Texten.

Gruß, earnest


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Hi,

eine These:

In beiden Religionen gibt es Jesu. Für die Moslems ist Jesus ein Prophet - für die Juden der Sohn Gottes.

Gruß
Falke

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burger3354 04.01.2016, 22:04

Für Juden ist Jesus nicht Gottes Sohn!!!

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Falkenpost 04.01.2016, 22:19
@Stupor

Sorry - ihr habt Recht. Jesu wird wirklich nur von einer extrem kleinen Minderheit der Juden als "Sohn Gottes" angesehen - angeblich nur von manchen messianischen Juden.

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hummel3 05.01.2016, 08:31
@Falkenpost

Diese "messianischen Juden", welche in Jesus Christus "Gottes Sohn" sehen, sind deshalb auch religiös keine Juden mehr, sondern Christen mit jüdischem Stammbaum.

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