Warum begräbt man Menschen unter der Erde und nicht auf ihr?

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38 Antworten

Deine Frage ist eine gute Frage^^. Ich hab mir die auch schon gestellt gehabt.

Logisch wäre, einen Menschen IN die Erde zu betten und nicht auf sie drauf. Eben wegen der Seuchengefahr und auch weil sonst Raubtiere die Leiche fressen würden. Klar werden die Leichen auch unter der Erde gefressen, aber da sieht es niemand^^.

Abgesehen davon hat es Jesus ja vorgemacht (wer dran glaubt). Der bärtige Bursche ließ sich ja in einer Gruft (unter der Erde) begraben. Also haben es die Christen auch so gemacht.

Wenn man nun gar nicht mehr weiß ob "unten, darauf oder nebendran", dann kann man seinen Leichnam zur Not auch einfach verbrennen lassen und die Asche in den nächsten Fluß streuen lassen. Ist auch günstiger für die Erben ;)

Stell dir mal vor, alle Verstorbenen würden auf Bergen oder Hügeln oder Podesten gelagert werden. Was für ein Gestank, und all die Fliegen und Vögel und andere Aasfresser!!!!

Bestattung in der Erde hat mit Würde, Respekt, Liebe zu tun, würde ich sagen. 

Der Körper, die leere Hülle zerfällt sowieso. Und Tod ist immer schrecklich. Abschied ist immer schlimm. Die Leere immer schwer zu ertragen.

Aber mir ist es doch lieber, dass die nutzlos gewordene Hülle, in der einmal meine Mutter lebte, nicht von Tieren zerfetzt wird, von Vögeln zerpikt, von Fliegen umgeben ist und dass ich möglicherweise auch noch den Gestank ertragen muss.

Da ist mir ein Grab doch lieber. Ein Ort, an dem ich immer noch meiner Liebe Ausdruck verleihen kann, indem ich es pflege. Als dankbare Erinnerung an den geliebten Menschen. Als Zeichen des Respekts. Es scheint mir würdevoll so.

Und was den Himmel angeht. Da kommt man sowieso nicht hin mit dem alten, vergänglichen Körper. Den dürfen wir hier lassen, denn 

...bis daß du wieder zur Erde kehrst, von der du genommen bist; denn du bist Staub und kehrst wieder zum Staub zurück!... 1.Mose 3

Wir sind es so gewohnt, weil auf Bildern immer so dargestellt, dass der Himmel oben und die Hölle unten ist. Dieses Bild ist wahrscheinlich entstanden, weil Gott auf uns achtet. Das geht am besten aus der Vogelperspektive, meint man. Auch dass Engel Flügel haben und man von gefallenen Engeln spricht, unterstützt dieses Bild.

Die Hölle jedoch könnte theoretisch auch auf der Erde sein, sie muss nicht in der Erde sein.

Es gibt Interpretationen, die sagen, dass da, wo nach dem Tod Gott ist, der Himmel ist und der Rest ist Hölle - völlig ortsungebunden.

Was willst du wem erleichtern? Die Seele ist etwas Transzendentes, das nicht mehr an Materie gebunden ist, wenn jemand gestorben ist. Man könnte die Toten auch in einen Vulkan werfen oder in Ketten binden und trotzdem käme die Seele da noch heraus und zwar genauso leicht, wie wenn man sie auf einen Turm legen würde.

würde einfach mal rein praktisch sagen wegen der verwesung und den dabei entstehenden gerüchen unabhängig davon welchem glauben einer angehört.ob einer in den himmel kommt lass ich mal offen,bin schon lang aus der kirche ausgetreten und mir persönlich egal was nachher kommt oder auch nichts.werd es bestimmt mal erfahren,lach

Ich denke in allererster Linie ist der Grund, warum Menschen unter der Erde begraben werden, und nicht auf ihr liegengelassen werden, von je her der Gestank den tote Menschen mit der Zeit verbreiten und dass es Ungeziefer anlockt und vielleicht auch dass es eben schwer ist für andere mit anzusehen...es hat praktische Gründe fernab von Glaubensvorstellungen.

Eine Deutung durch die Kirche kam erst später hinzu  oder ist eine zweite Sache. Viele Menschen glauben, dass eine Seele Ruhe finden muss und genau deshalb unterstützen sie es, dass jemand begraben wird. Auch wenn du nicht religiös bist, ist es für dich logischer den Weg ins Himmelreich sozusagen zu verkürzen :). Es ist dann die Frage was glaubt man, was mit uns nach dem Tod geschieht.

Ich glaube, dass wir als Geistwesen nach dem Tod weiterexistieren. Niemand verschwindet ganz, eben nur der Körper. Ich bevorzuge die Glaubensvorstellung, dass dieser Übergang von dieser Welt in die andere durch nichts erschwert werden kann.  Für mich ist es vom Glauben her egal, wo jemand bestattet wird, finde eine Erdbestattung aber am Schönsten und ziehe sie allen anderen Arten vor.

Um mal eine christliche Erklärung zu liefern,: Es wird gesagt, dass der Mensch aus Erde erschaffen wurde und diese wird ihr nach seinem Tot zurückgegeben.

Was die Sache mit der Seele, Himmel und Hölle betrifft, so gab es früher die Totenwache (3 Tage glaube ich), wo der Mensch noch nicht beerdigt werden darf, irgendwie damit seine Seele Zeit hat aus dem Körper zu treten, oder so.

Bei christlichen Beerdigungen hört man auch immer die Worte:

" Erde zu Erde , Asche zu Asche ,und Staub zu Staub, aus der Erde wurdest du genommen /geschaffen und in die Erde wirst du zurückgegeben. "

Die Hölle würde nocht einige Etagen weiter tiefer liegen, als die Tiefe wo man den Menschen begräbt.

Das hängt vermutlich mit den Römern zusammen. In meinem Heimatort wurde mal bei Flurbereinigungsarbeiten ein Steinsarg aus der Römerzeit gefunden.  Allerdings kannten die Römer auch Verbrennungen auf einem Scheiterhaufen. Die Reste wurden eingesammelt und dann in einer Urne beigesetzt. Da mußten dann mindestens 3 Hände voll Erde drüber. Nur die Reichen konnten sich Steinsärge leisten und in der Hauptstadt wurden die ja auch unterirdisch in den Katakomben beigesetzt. Viele Sitten und Gebräuche wurden eben von den Römern übernommen, auch das Aufbahren zuhause (Füße Richtung Tür) und die Trauerzüge von zuhause bis zum Friedhof. Seit es Friedhofskapellen gibt, ist das fast ausgestorben.

Ich kann mir vorstellen, dass es vorrangig praktische Gründe hat. Ein Grab ist mindestens 1,80 m tief, damit Hunde und Wölfe (die es ja damals noch gab) nichts riechen. Ganz nüchtern gesehen ist ein toter Mensch Aas und deshalb interessant für alle Aasfresser.

Krankheiten spielen sicherlich auch eine Rolle, weshalb andere Kulturen die Verstorbenen verbrennen.

Im Christentum ist der Leichnam nicht wichtig, deshalb kann er ruhig in der Erde verrotten. Nur die Seele steigt in den Himmel auf. Und die löst sich beim Tod vom Körper. Deshalb war es im MA z.B. auch etwas ganz normales Körperteile von Heiligen vom Leichnam zu entfernen und in Reliquiaren aufzubewahren. Bei der Auferstehung nach dem Jüngsten Gericht, auf dessen baldiges Kommen im MA ja noch gewartet wurde, setzt der allmächtige Gott die Leiber wieder zusammen, also musste man sich um den toten Körper keine Sorgen machen. Ob dieser Glaube im Christentum bzw. in der katholischen Kirche immer noch vorherrscht weiß ich nicht.

Der Leichnam ist im Christentum sehr wohl wichtig (da sowohl Leib als auch Seele konstitutiv zum Menschsein gehören), deshalb segnen wir ihn, begleiten ihn auf seinem letzten Weg, und übergeben ihn der Erde(in Wüstengegenden wird der Leichnam mit Steinen bedeckt), damit er nicht von wilden Tieren gerissen wird. Zudem geben wir ihn dem Kreislauf der Natur zurück ("Von der Erde bist du genommen, zur Erde kehrst du zurück" spricht der Priester beim katholischen Begräbnisritus) und zerstören ihn nicht eigenhändig durch Feuer, wie in den asiatischen Religionen.
Die Auferstehung des Leibes am jüngsten Tag wird eine Neuschöpfung des Leibes sein und kein Zusammensetzen alter Knochen. 

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@ThomasAquinas

Ich zitiere das Modulskript: "Leben mit den Heiligen" Kurseinheit 2 der FernUniversität Hagen, Seite 162/163:

"Als Beispiel für den mittelalterlichen Horizont der Reliquienverehrung sei hier zitiert, was Petrus Venerabilis (1156), Abt von Cluny, zum Fest des hl. Märtyrerpapstes Marecellus, von dem seine Abtei einige Reliquien besaß, seinen Mitbrüdern predigte. Die Heiligen ("sancti"), so führt er aus, seien dadurch vor allen anderen Sterbenden ausgezeichnet, dass, obwohl ihre toten Leiber auf der Erde zurückblieben, ihre Seelen bereits im Himmel der ewigen Seligkeit teilhaftig seien: "Daher kommt es, dass wir die Leiber jener, die in diesem Leben die Gerechtigkeit pflegen, nicht als tot (exanima) verwerfen, nicht wie Tierkadaver mit Füßen treten, sondern wie göttliche Tempel verehren ..." Zitat Ende

Es gab also sehr wohl einen Unterschied, wie der Leichnam eines Heiligen und eines gewöhnlichen Menschen gesehen wurde. Ich werde weiter mein Vorlesungsskript durchforsten, denn ich kann mich erinnern, dass irgendwo in den verschiedenen Kurseinheiten noch mehr darüber steht, wie der Leichnam eines gewöhnlichen Menschen betrachtet wurde.

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@Gaiasduhter

Ich zitiere weiter von Seite 163: "Verachtet also die Gebeine dieses hier anwesnden Märtyrers nicht wie dürres Gebein (non uelut arentia), sondern verehrt sie, als würden sie bereits in ihrer zukünftigen Unverweslichkeit blühen (futura incorruptione iam florentia honoratis)"

Warum hätte der Abt extra darauf hinweisen sollen, achtsam mit den Gebeinen dieses Verstorbenen umzugehen, wenn mit allen Leichnamen so verfahren worden wäre?

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@Gaiasduhter

Natürlich sind die sterblichen Überreste der Heiligen etwas besonderes und werden verehrt. Es gab sicher auch Zeiten, z.B. bei großen Pestepidemien, da mussten Leichen schnell entsorgt werden. Aber man kann nicht sagen, dass im Christentum generell der Leichnam nicht wichtig wäre.
"Dem Leib der verstorbenen Gläubigen, der Tempel des Heiligen Geistes war, gebührt Ehre" (Vorwort zum Rituale für katholische Begräbnisse)

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@Gaiasduhter

Ich zitiere gleiche Quelle, Seite 165 mit der Überschrift "Leib, Seele, Auferstehung: Grundlagen der christlichen Anthropologie seit der Spätantike:

"Die christliche Anthropologie der Toten lässt sich am besten von ihren antiken Wurzeln her fassen. Sie beruht auf der Grundannahme, dass der Mensch ein Kompositum aus sterblichem Leib ("corpus") und unsterblicher Seele ("anima") ist. Zu dieser älteren, in griechischen und jüdischen Vorstellungen wurzelnden Annahme treten einige christliche Neubestimmungen hinzu, die in der heilsgeschichtlichen Fundierung und der eschatologischen Ausrichtung der christlichen Lehre begründet sind: Der Mensch als Ganzes ist nach dem Bild Gottes geschaffen (in den Worten der Vulgata, Gen 1, 26: "ad imaginem et similitudinem nostram"), hat aber durch den Sündenfall, in dessen Folge sein Körper zu Leiden und Tod verurteilt ist, sein leibliches Heilf auf Erden verwirkt. Gelichwohl ist Gott im Wunder der Inkarnation in Christus selbst Fleisch geworden und hat dem Menschen nach dem Tode die Auferstehung seines mit der unsterblichen Seele wiedervereinten Leibes am jünsten TAg verheißen.

Während sich Paulus (1 Kor 15) den Vorgang der Wiederauferstehung noch in platonischer Tradition als ANeuüberkleidung mit einem pneumatischen Leib vorstellt, dent ihn wenig später der Autor des Lukasevangeliums ganz konkret als Wiederherstellung des von der Verwesung erlösten und mit der unsterlichen Seele wiedervereinigten Erdenliebes (ua. Lk 23,55, vgl. Apg. 2,31; 13, 37). Mit Lukaus Auffassung von der leibidentischen Auferstehung wurde im Zuge der Abwehr der dualistisch-leibfeindlichen Lehre der Gnosis ein harter Physizismus (A. Angenendet) zur maßgeblichen Lehre.

Mit dem Tod streift also der Mensch nach christlicher Vorstellung nicht nur seine sterlbiche Hülle ab, sondern mit dem Leib stirbt auch der Mensch als GAnzes. Gleichzeitig stellt der Tod nur eine vorübergehende Trennung von Leib und Seele dar; ......

Doch über das Schicksal des Leibes bestimmt als ehtische Instanz die Seele. Daher ist auch bei den Christen der Zustand des Leichnams oder des Grabes ohne Bedeutung für das Schicksal im Jenseits - anders als noch in der römischen Religion ....." (Zitat Ende)

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@Gaiasduhter

Ich zitiere weiter, selbe Quelle, Seite 166:

"Den Unterschied zwischen heidnischer und christlicher Begräbnispraxis hat vor allem Augustinus seinen Zeitgenossen eingeschärft; von ihm stammen die für die Spätantike und das Mittelalter maßgeblichen Ausführungen zur christlichen Totensorge, darunter auch der 421/22 geschriebene Traktat "De cura pro morius gerenda". Hier heißt es: "Die Verweigerung der Bestattung bringt den Gläubigen keinen Schaden, genauso wie die Ungläubigen aus der Gewährung desselben keinen Nutzen ziehen." Und weiter heißt es: "Denn es ist nicht der Leib, der für die Seele den Lohn der Auferstehung erworben hat, sondern vielmehr die Seele, die ihn für den Leib gewonnen hat, gleichgülgit, ob dieser das neue Leben nun zur ewigen Strafe oder zur ewigen Glückseligkeit empfangen hat." Die Auferstehung des Leibes am jünsten Tag versteht sich nicht als an natürliche Voraussetzungen geknüpfter Prozess, sondern als göttlicher Akt der Neuschöpfung des Leibes aus seinen ursprünglichen materiellen Bestandteilen. Hierzu wiederum Augustinus:

"Es hat also die Erde zwar viele Leichname (corpora) von Christen nicht zudecken dürfen, aber keinen von ihnen hat jemand je dem Himmel und der Erde entziehen können. .......Für Augustinus sind der Umgang mit dem Leichnam und die Riten seiner Bestattung nicht Bestandteil der christlichen Doktrin und somit auch keine Mittel zur ERlangung des Heils (presidia salutis), sondern sie sind Ausdruck des natürlichen menschlichen Empfindens (pietas) .... und dienen dem Trost der Hinterbliebenen. Diese grundsätzliche Gleichgültigkeit gegenüber dem Leichnam ist nach M. Auwers, dem ich hier gerne folge, ein Spezifikum der christlichen Totensorge - noch im Mittelalter haben die Theologen die entsprechenden Ausführungen des Augustinus immer wieder zitiert" (Zitat Ende).

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@Gaiasduhter

Ok, letztes Zitat, dann habe ich echt keine Lust mehr. Selbe Quelle, Seite 167:

"... Das Paradigma des christlichen Toten blieb für lange Zeit der Märtyrer. Was die Römer nach den physischen Qualen als schwerste STrafe erachteten, nämlich die Zerstückelung der Leichname und ihre Nichtbestattung, deuteten die Christen als Glaubenstriumph, der mit dem sofortigen Einzug der Seele ins Paradies belohnt wurde. Diese Erfahrungen begründeten die Vorstellung, dass für die Auferstehung der Erhalt der leiblichen Integrität nach dem Tode unwesentlich sei, ja, dass Qualen, Zerstückelungen und Verweigerung des Begräbnisses dem jenseitigen Heil in besonderer Weise zuträglich seinen." (Letztes Zitat Ende)

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@Gaiasduhter

Okay, jetzt verstehe ich woraus Du hinaus willst. Für das endgültige Heil der Menschen und für seine Auferstehung von den Toten, ist der Zustand des Leichnams in der Tat nicht wichtig. Deshalb brauchen Christen ihre Toten auch nicht einzubalsamieren, oder irgendwie zu erhalten.
Dennoch gehen wir mit den Leibern unserer Toten achtsam und pietätsvoll um. Tote zu begraben ist zudem eines der sieben Werke der Barmherzigkeit. Ein letzter Liebesdienst, den wir für den Toten  vollziehen.

Ich hoffe Du brauchtest die Zitate nicht alle manuell einzutippen.

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Warum begräbt man Menschen unter der Erde und nicht auf ihr....?

Wenn hier nicht mit dem bekannten engen Horizont immer wieder nur die "abendländisch-christliche Kultur" erwähnt würde, wüsste man, dass es viele Völkerschaften gab und gibt, die ihre Toten überirdisch, in Bäumen, auf dem Wasser usw. beerdigen! 

Das ist kulturbedingt. Andere Kulturen haben andere Sepulchalbräuche. Die Parsen legen ihre Toten tatsächlich auf einen Berg und überlassen die Leiche den Geiern. Auch im alten Peru gab es solche Bestattungen. Und in Indien verbrannte man früher (ab und zu auch jetzt noch) die Toten auf einem hohen Holzturm, wobei einen Teil der Asche vom Wind in die Höhe getragen wurde. In unserem feuchten Klima ist das Vermodern in der Erde einfach hygienischer. 

wie ein mensch beerdigt wird, ist kulturabhängig. auf jeden fall bekommt die erde jedes atom wieder, das sie dem menschlichen körper mal geliehen hat

Wenn etwas von uns in den Himmel geht, tuet es das bestimmt unmittelbar nach dem Tod. In der Regel ist man dann noch nicht unter der Erde.
Unter die Erde kommt nur das sterbliche von uns. Und da wir nach dem Tod irgendwann 'zerfallen' sind die Toten dort sicher gut aufgehoben.

Man merkt, dass du von der christlichen Lehre absolut keine Ahnung hast.

Ich helfe dir ein wenig auf die Sprünge

Alle Menschen, die starben und noch sterben, leben in der jenseitigen Welt, im Hades oder im Paradies. Doch Gott will den ganzen Menschen wieder hervorbringen und so ist die „unsterbliche Seele“ vor der Auferstehung die Bewahrung des individuellen Menschen, der so ohne Verlust in der Auferstehung wieder hervorkommt.

Es wird nur dein Körper begraben, Seele und Geist kommen in einen Zwischenzustand, sowohl der Gläubigen und der Ungläubigen, bis zum Tag ihrer Auferstehung. Die Ungläubigen warten länger, bis zum Gericht Gottes, das sie dann in die ewige Verdammnis führen wird.  Die Gläubigen kommen nicht ins Gericht, weil der Herr Jesus für sie schon die Strafe ihrer Sünden am Kreuz von Golgatha bezahlt hat. Sie haben schon zu Lebzeiten ewiges Leben.

http://www.soundwords.de/artikel.asp?id=221

Es gibt auf dieser Seite zu diesem Thema noch viele interessante Beiträge. Solltest du wirklich Interesse haben, dann lies sie und nimm eine Bibel dazu, denn man sollte sich immer vergewissern, ob das so stimmt, was man so liest. Bitte Gott, dass Er dir dein Herz für Sein Wort öffnet, denn ohne Seine Unterstützung wirst du kein Wort verstehen, wie man an deinem Beitrag sieht. Lerne zu prüfen, was man dir so erzählt.

Schade wäre es, wenn dein Beitrag nur als provokante Einlage auf GF zu werten wäre.

lg

Also meiner Meinung nach hat das verschiedenste Gründe, warum man die Menschen begräbt. Die ersten sind natürlich sowas wie hygienische Gründe, aber auch dass es natürlich nich in jeder Stadt/in jedem Dorf oder sonstwo so hohe Berge oder gar Hügel gibt. zB im Norden hat man es wohl eher schwer (Norddeutschland), Berge oder Hügel zu finden.
Was meiner Meinung nach aber vllt auch ausschlaggebend sein könnte, ist, dass Jesus nach seiner Kreuzigung ja in diesem Felsengrab "beerdigt" wurde und sich da ja befreit hat, als er auferstanden ist. Ich vermute, dass ne Beerdigung unter der Erde einfach dem Felsengrab am nähesten kommt.

HA! Wir haben hier einen Berg in Hamburg, der ist 87 m hoch (Schüberg in Blankenese) :)

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@Bambi1964

wenn ihr da alle aus der millionenstadt beerdigen wolltet braucht ihr zusätzlich erde und er würde ständig höher.so hoch sind bei uns in bayern schon die maulwurfhaufen,lach

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@Bambi1964

87 m ist doch kein Berg :D das ist nicht mal ein Hügel meiner Meinung nach :'D So viel Höhenunterschied haben wir locker schon in dem Dorf wo ich wohne :D

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Das gibt es ja nicht ausschließlich.Es gibt auch die Seebestattung,oder Urnen,die in Wände eingefügt werden.Es gibt ganz unterschiedliche arten.Im Himmel kann man sie schlecht beerdigen.

Moin,

ich weiß ja nicht wie aktuell dein Wissensstand ist, aber spätestens ab der Zeit wo man die Erde nicht mehr als Scheibe abtat, hat man die Hölle nicht mehr in der Tiefe der Erde lokalisieren müssen. (vgl. jüdisch "Sheol")

In der christlichen Theologie gibt es ein Ungleichgewicht zwischen Seele und Leib. Der Leib vergeht zu "Staub", die Seele sei unsterblich. Man gibt den Leib sprichwörtlich an Gott zurück, der einen im zweiten Schöpfungsbericht aus Lehm geformt (Metapher - Gott als Handwerker der Schöpfung) habe.

Mittelalterliche Kirchen hat man übrigens gerne auf erhöhtem Gelände gebaut, wo auch oftmals der Kirchenfriedhof  angegliedert war. Dort hast du deinen symbolischen Berg, bzw. symbolische Nähe zum Altar -> Gott, wenn du ihn deuten möchtest.

Die Frage ist vom Grundansatz her falsch. Die religiösen "Orte" Himmel und Hölle/Unterwelt sind nicht direkt als geografische Beschreibungen zu verstehen; die Darstellung auf Bildern ist als Metapher zu sehen.

Zum Unterschied zwischen Leib und Seele haben ja schon andere genug geschrieben.

Die Art einer Bestattung ist Einstellungssache! Jeder kann in seinem Testament festlegen wie er bestattet werden möchte. Es gibt ja heutzutage mehrere Variationen, angefangen bei Erdbestattung weiter über Einäschern Seebestattung usw. Manche Religionen haben auch ihre ganz speziellen Methoden. Früher haben zum Beispiel die Parsen sich auf den höchsten Turm der Moschee bringen lassen um dem Himmel näher zu sein und ihren Leib den Geiern überlassen, sie haben gesagt das der Körper nach dem Sterben unwichtig ist. Ob sie diesen Brauch heute immer noch pflegen weiß ich allerdings nicht. Man verhindert mit Erdbestattungen und Einäschern aber auch viele Seuchen und bei den Parsen haben die Geier die Leichen sozusagen entsorgt weil Geier Aas fressen. Deshalb haben Länder wo die Leute auf der Straße sterben und sich niemand um die Entsorgung kümmert auch oft große Seuchenprobleme. Es seihe denn es gibt Tiere die für die Entsorgung sorgen wie z.B. Geier. Ansonsten sind Erdbestattungen aber auch günstiger als Einäscherungen.

Adam (hebräisch ‏אָדָם‎, ādām, „Mensch“) wurde demnach von Gott aus Lehm (hebräisch ‏אֲדָמָהădāmāh, „Ackerboden“) erschaffen, danach wurde ihm der Lebensatem (hebräisch ‏נְשָׁמָהnəšāmāh) eingehaucht.

Daher ist es logisch, den Menschen wieder zum Lehm zurückzutun, wenn seine Zeit auf Erden abgelaufen ist, damit er wieder zu Lehm (Staub) werden kann ... von der Seuchengeschichte, die du ja schon angemerkt hast, mal ganz abgesehen  ;-)

Jo. So ist das.

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